Tickets & Konzerte: News über Newcomer-Bands und Club-Shows aus Indie, Alternative, Pop und Rock.
Archiv der Kategorie ‘Uncategorized’
Von: kathrin | 12. February. 2010, 5:14 pm
Die Clubhighlights dieser Woche im Überblick
Hamburg – Ob nun eher rockig mit schweißtreibenden Sounds (Japandroids, The Intersphere, State Radio) oder sportlich (Jubiläumsparty vom Fußball-Magazin 11 Freunde), die Clubhighlights zeigten sich diese Woche sehr aktiv. Dabei beeindruckte eine Band auch noch mit großem sozialen Engagement.
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Die zwei Kanadier von Japandroids gönnen sich auf ihrem Debüt „Post-Nothing“ keine Albumminute für Innehalten und Verschnaufen. Irgendwo zwischen Punk, Indie und Garage-Rock schaffen es Brian King und David Prowse, ihre Energie auf den Rezipienten zu übertragen. Und das Beste daran ist, dass die Zwei live noch eine Schippe drauflegen können.
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Das Fußball-Magazin 11 Freunde bringt seine 100. Ausgabe heraus! Das muss natürlich ordentlich gefeiert werden und so lädt das Fußball-Mag am 25. Februar ins Berliner Astra Kulturhaus zur Jubiläumsparty ein. Ausgiebig gefeiert wird dort mit Tomte-Frontmann Thees Uhlmann und Addictive TV.
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Perfekte Harmonien, Melodien und Grooves versprechen The Intersphere im „Album der Woche“. Das neue Album „Interspheres >< Atmospheres” der vier Jungs glänzt zudem mit brillanten Texten. Als Kostprobe gibt es kostenlos den Song “Prodigy Composers” auf www.eventim.de/downloads.
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State Radio verblüffen nicht nur mit melodiösem und sozialkritischem Rock-Reggae, sie beeindrucken vor allem mit ihrem sozialen Engagement. Seit seiner Gründung 2002 beteiligte sich das Trio an vielen gemeinnützigen Projekten, packt dabei auch mal selbst mit an und hilft u.a. bei der Essensausgabe an Obdachlose. Im März sind die Gutmenschen mit einer Menge neuer Songs in Deutschland auf Tour.
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Von: benni | 11. February. 2010, 12:08 pm
11 Freunde laden zur Jubi-Party
Berlin - Wenn eines der besten Fußball-Magazine der Republik (andere Meinungen sind natürlich gern zugelassen) die 100. Ausgabe herausbringt, gehört das anständig gefeiert. Warum wir euch das erzählen? Nicht, weil wir neuerdings eine neue Rubrik namens Sport haben, nein: Die 11 Freunde - das immer noch etwas andere Fußi-Mag - fährt auch bei der Jubiläumsparty die Indie-Schiene und lädt am 25. Februar ins Berliner Astra Kulturhaus. Live am Start sind Tomtes Thees Uhlmann und Addictive TV - wenn das nichts ist!
Und ja: selbstverständlich gibt’s auch viiiiel Fußballkultur für alle Freunde des rollenden Leders. Fachsimpeleien über das Tor des Jahrhunderts (Auge, Schuster, Diego?) sind da ebenso gern gesehen wie Diskussionen über den Stellenwert der Ultras. Die 11 Freunde-Redaktion ist in Person von Chef Philipp Köster vertreten, der Live-Gigs und Party moderieren wird.
Das spricht doch für eine angemessene Jubi-Party eines Magazins, das uns in der Vergangenheit mit gelungenen Specials über die Fußballwelt der 70er und 80er versorgt hat oder aktuell die legendärsten Derbys vorstellt.
Also Cheers, 11 Freunde! Danke! Bitte!
11 Freunde Jubiläumsparty Tickets
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Von: kathrin | 5. February. 2010, 4:47 pm
Die Clubhighlights dieser Woche im Überblick
Hamburg – Die Clubhighlights dieser Woche sorgten für jede Menge Überraschungen.
Die Bands Yeasayer, Timid Tiger, Broken Social Scene und Evelyn Evelyn bestechen vor allem mit ihrer Vielzahl musikalischer Einflüsse und ihren zumeist unkonventionellen Sounds. Eine Band holte sich dafür sogar die Tochter von Nirvana-Sänger Kurt Cobain ins Studio… aber lest selbst!
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Sehr experimentell und weltoffen geht es bei den vier New Yorkern von Yeasayer zu. Aus der Musik verschiedenster Kulturkreise mischt das Quartett einen spannenden Sound den sie selbst als „Middle-Eastern-Psych-Pop-Snap-Gospel“ bezeichnen. Auf eine ungewöhnliche Klangreise kann man sich von Yeasayer ab Ende Februar mitnehmen lassen, dann sind die vier Amerikaner live in Deutschland.
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Die Power-Pop Tracks von Timid Tiger schreien geradezu nach Party! Die zwölf neuen, empörend melodiösen Tracks, die HipHop und Electro-Elemente vereinen, sind mehr als tanzflächentauglich. Als Free MP3-Download gibt es diese Woche aus dem aktuellen Album von Timid Tiger den Gutelaune-Song „My Girl’s A Rascal“ unter www.eventim.de/downloads
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Broken Social Scene ist wahrhaft eine Supergroup. Die kanadische Band, die aus etwa sechs bis 20 Mitgliedern besteht, die auch zugleich in anderen Musikprojekten aktiv sind, kreiert abwechslungsreichen Indie-Rock, der durch nachdenkliche und poetische Texte eine wunderschöne Leichtigkeit und auch Stärke bekommt. Am 4. Mai werden Broken Social Scene ihr viertes Studioalbum live in Köln vorstellen.
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Das Duo Evelyn Evelyn, das von Amanda Palmer (Dresden Dolls) und Jason Webley gegründet wurde, orientiert sich musikalisch stark an den 20er Jahren und mischt gekonnt Cabaret, Chanson und Zirkus-Orchester zu einem eigenen, extravaganten Stil. Für den Song „My Space“ von ihrem Debütalbum organisierten Evelyn Evelyn einige Musikstars. Unter den Gastmusikern ist neben Gerard Way (My Chemical Romance), oder Weird Al Yankovic, sogar die Tochter von Nirvana-Sänger Kurt Cobain vertreten. Die erst 17-Jährige gibt damit ihr Gesangs-Debüt. Im April präsentieren Evelyn Evelyn ihren Mix aus Cabaret, Pop und Zirkus live auf drei Konzerten.
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Von: kathrin | 5. February. 2010, 4:44 pm
Evelyn Evelyn – kurioses Gemisch aus Zirkus und Cabaret
Hamburg – Amanda Palmer, der kreative Kopf der Dresden Dolls, hat ein neues Projekt ins Leben gerufen. Zusammen mit dem Performancekünstler und begnadeten Akkordeon-Spieler Jason Webley schuf sie das Duo Evelyn Evelyn, das sich angeblich nach einem siamesischen Zwillingspaar benannte. Ihre Musik sowie ihre Optik erinnern stark an die 20er Jahre und sind eine Mischung aus Zirkus-Orchester, Cabaret und Chanson. Ohne Zweifel lässt Amanda Palmer auch in ihrem neuen Projekt durch den extravaganten Stil wieder ihre große Liebe für bizarre Kunst- und Ausdrucksformen erkennen. Für ihr Debütalbum, das am 30. März erscheint, haben sich Evelyn Evelyn auch gleich hochkarätige Musiker gekrallt. Bei dem Song „My Space“ haben Gerard Way (My Chemical Romance), Weird Al Yankovic, Tegan and Sara und Franz Nicolay (Ex-Keyboarder von Hold Steady) mitgewirkt. Zudem feiert eine noch ganz junge Gastmusikerin mit “My Space” ihr Gesangs-Debüt. Die 17-Jährige Frances Bean Cobain, Tochter des verstorbenen Nirvana-Sängers Kurt Cobain und dessen Frau Courtney Love, präsentiert erstmals ihre stimmlichen Qualitäten in dem Stück. Na das klingt doch vielversprechend! Ich kann den Song ehrlich gesagt kaum erwarten…
Ab Ende April bringen Evelyn Evelyn ihre Kunstwelt aus frivolen Cabaret, Pop, Komödie und Zirkus dann auch auf die deutschen Clubbühnen. Das außergewöhnliche Duo dürfte auch bei seinen Live-Auftritten sicherlich für jede Menge Überraschungen und Kuriositäten sorgen.
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Von: dania | 29. January. 2010, 3:53 pm
Fehlfarben - Supergroup aus dem Rheinland
Hamburg - Sie haben die Neue Deutsche Welle mitbegründet und gehörten zu den Ersten, die den aus England herüberschwappenden Radau für sich nutzten. Fehlfarben ist ein Zusammenschluss aus Mitgliedern der Düsseldorfer Bands Mittagspause, Charley’s Girls, DAF und Der Plan. Auf neudeutsch also eine “Supergroup aus dem Rheinland”. Seit 1979 arbeiten sie mit wechselnder Besetzung und einigen Pausen im Kollektiv und sind immer noch absolut in. Ihr Debütalbum “Monarchie und Alltag” ist legendär und wurde als erstes deutschsprachiges Werk vom Musik Express zur “Platte des Jahres” gekürt. Die, in letzter Sekunde noch auf das Album geschobene Single “Ein Jahr (Es geht voran)” wird zwar erst viele Jahre nach Veröffentlichung, im Zuge der Neuen Deutschen Welle, zum Hit, hat dafür aber mittlerweile Kultstatus erreicht. Am 11. Februar erscheint nun das neue Album der Fehlfarben, mit dem Titel “Glücksmaschinen”. Und da zu jedem guten Album-Release auch eine ausgiebige Tour gehört, gehen die Musiker ab Ende März auf Deutschland-Reise.
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Von: kathrin | 13. January. 2010, 2:18 pm
Vampire Weekend – Afrobeat meets College-Pop

New York – Bei dem Bandnamen Vampire Weekend könnte man eigentlich Gothic oder ähnlich dunkle Musik vermuten. Aber total falsch! Die vier New Yorker bedienen sich an Busch-Sounds aus Mali, Nigeria und Ghana. Dabei erscheint es fast ein wenig rätselhaft, dass die so unhip daherkommenden College-Studenten mit schnöseligen Polo-Shirts (siehe auch das Plattencover des neuen Albums) einen so unkonventionellen Sound kreieren und damit einen wahren Hype in New York auslösen konnten. Bereits im Frühjahr 2008 sorgten Vampire Weekend mit ihrem bizarren Mix aus Indiepop, Afrobeats, Punk und Reggae für Aufmerksamkeit, und konnten sich bereits mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum ein Plätzchen in den Top 20 der US- und UK-Charts sichern. Mit dem neuen Album „Contra“ beweist das Quartett erneut, dass afrikanische Klänge nicht einfach in die oft belächelte Ethno-Ecke abgeschoben werden können, sondern auch durchaus tanzbar und clubtauglich sind. Mit Afro-Gitarren und karibischen Klängen versprühen ihre Songs echtes Sunshine-Feeling und rocken dennoch. Großes Hit-Potenzial steckt zum Beispiel in „Run“, „Giving up the Gun“ oder dem rockigen „Cousins“. Vampire Weekend kann mit klugen (man achte auf die brillanten Texte!), eingängigen aber dennoch komplexen Songs wirklich überzeugen, die die neue Platte nie langweilig werden lassen.
Ihre selbst ernannten Styles „Upper West Side Soweto“ oder „Cape Cod Kwassa Kwassa“ präsentieren Sänger und Gitarrist Ezra Koenig, Keyboarder Rostam Batmanglij, Drummer Christopher Tomson und Bassist Chris Baio ihren deutschen Fans im März live. Die zu Recht gehypte Band sollte man erlebt haben!
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Von: kathrin | 6. January. 2010, 2:01 pm
Tortoise – kuriose Sounds ohne Worte
Chicago – Es ist nahezu unmöglich, die fünfköpfige Band Tortoise einer Musikrichtung zuzuordnen. Wie keine andere Band verweben sie Krautrock Dub, Techno, Minimalismus und Jazz zu einem collagenartigen Klangteppich. Seit über zwanzig Jahren begeistert die Instrumentalband aus Chicago mit ihrem experimentellen Sound Kritiker und Fans. Tortoise gelten als Mitbegründer des Post-Rock in den Neunzigern und ihre Alben zählen für die Musikzeitschriften Musikexpress und Visions zu den wichtigsten des letzten Jahrzehnts. Nach einer fünfjährigen Verschnaufpause meldete sich das Quintett im Juni mit dem Album “Beacons of Ancestorship” zurück und beweist einmal mehr seine musikalische Vielseitigkeit. Auf dem sechsten Studioalbum von Tortoise erwarten den Hörer kuriose Sounds, die trotz vieler Spielereien durch konstante, wiederkehrende Synthie-Melodien, Loops, oder Gitarren-Riffs, keineswegs zu einem musikalischen „Wust“ verkommen. Auch ohne Vocals und ohne großen Firlefanz gelingt es der Band, Geschichten zu erzählen. Zugegeben, die Songs von Tortoise sind alles andere als radiotauglich, doch dafür niemals stereotyp. Genau darin steckt vermutlich das größte Potential der Band.
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