Tickets & Konzerte: News über Newcomer-Bands und Club-Shows aus Indie, Alternative, Pop und Rock.

Archiv der Kategorie ‘Rock n´Roll’

Von: sven | 19. August. 2010, 2:17 pm

Das Pack – Pogoesk schön

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Hamburg – Wenn man dem lauscht, was Das Pack so auf Platte bringen, steigen in einem zwangsläufig zwei Fragen auf. Die erste: Wie bringen es zwei Leute fertig, ein solch groovendes, schwitzendes und metal-strotzendes Rock-Monster zu erschaffen? Die zweite: Wie lange haben die Jungs in ihrer Kindheit auf eine lebensgroße Tom Araya-Pappfigur starren müssen, um derart originelle und an Wahnsinn grenzende Songs zu schreiben? Wer dann weiter forscht, wird erfahren, dass es sich bei Das Pack um Flozze (Gesang, Steh-Schlagzeug) und Pensen (Bass, Gitarre, noch mehr Gesang) handelt. Da wird zu lesen sein, dass das Duo in seinen Songs zwischen schönen Indie-Melodien, tanzbarem Pop aber auch aggressiven Punkelementen und pogoesken Metalparts wandert. Stichworte wie Spaß, Gefühl, Energie und Können werden fallen. Und diejenigen, die das ganze Konstrukt am Ende überzeugt, werden zu keinem anderen Schluss kommen, als sich Flozze und Pensen einmal live ansehen zu müssen. Gelegenheiten gibt es ab Anfang Oktober genug. Denn da tourt Das Pack quer durch die Republik.

Das Pack – Tickets

Kategorien: Alternative, Experimentell, Indie, Metal, Musik, Noise, Party, Pop, Punkrock, Rock, Rock n´Roll

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Von: julianw | 29. July. 2010, 9:14 am

Start your engine for Molly Hatchet

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Jacksonville - Als ich das erste Mal das Artwork von Molly Hatchets Album “Justice” sah, dachte ich bei mir, dass das wohl der neueste Schrei in Sachen True Metal sein dürfte, was da auf meinem Tisch gelandet ist. Das aber ist ungefähr genauso weit daneben gegriffen wie die Behauptung, Manowar wechselten ins Punkbusiness. Das Werk ist nämlich eine Zusammenstellung feinster Arizona-, Texas-, New Mexico- und Mississippi-Rock ‘n’ Roll-Tunes, allgemein Südstaatenrock genannt! Und Molly Hatchet zeichnet demnach vor allem eines aus: Knarrende Gitarren, ein stets stampfendes Schlagzeug und der whiskeyschwere Gesang von Frontmann Phil McCormack, zu dem man sich noch im kleinsten Smart wie “Schneemann” aus “Ein ausgekochtes Schlitzohr” in seinem Kenworth fühlt. Das 12. Studioalbum des patriotischen Sechsers aus Jacksonville wird natürlich nicht als innovatives Meisterwerk des Rock ‘n’ Roll in die Geschichtsbücher eingehen. Das will der erdig-ehrliche Sound auch gar nicht – er will ins Blut und genau da geht er hin! Zwar bietet der Molly-Hatchet-Silberling mit “Fly On The Wings Of Angels” oder “Tomorrows And Forevers” auch Balladen auf, die wahre Stärke des Albums liegt aber in Tracks wie “Been To Heaven Been To Hell” und “American Pride”, die nach vorne gehen und zum Nachtanken des Magens, pardon, Trucks zwingen. Mit dem Closer “Justice” hat das Album einen ehrwürdig-hymnenhaften Titelsong in bester Freebird-Manier. Alle Freunde des gepflegten Südstaatenrocks werden die Jungs aus dem Sunshine-State sicher nicht enttäuschen. Und übrigens: Der Name der Band geht zurück auf eine Südstaaten-Prostituierte aus dem 17. Jahrhundert, die ihre Freier nach dem Akt angeblich köpfte und zerstückelte. Noch Fragen?

Molly Hatchet Tickets

Kategorien: Blues, Country, Folk, Musik, Rock, Rock n´Roll, Singer/Songwriter

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Von: nora | 16. July. 2010, 12:02 pm

Gegen den Nach-WM-Blues

Hamburg – Das Sommermärchen-Feeling ist abgeklungen. Kein Mitfiebern mehr, kein neugieriges WM-Tipps-prüfen, kein Public Viewing mit wehenden Fahnen. Da kann einen ja schon mal ein leichter Sommer-Blues befallen ob der vielen Lücken im Feierkalender. Kann, muss aber nicht. Schließlich lassen sich die Lücken mit jeder Menge Konzertterminen leicht wieder auffüllen, beispielsweise von Danko Jones, Earl Greyhound, Wolf Parade, Norman Palm, Pendulum oder Plan B. Viel Spaß!

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“Do you kiss on the first date? – ‘Cause I do”…Mit dieser Zeile wurden Danko Jones zu Rocklegenden. Ihren dreckigen Sound mit vulgär angehauchten Lyrics über Liebe, Freiheit und Rock ‘n’ Roll könnt ihr jetzt auch live auf vielen Festivals erleben und in zusätzlichen Genuss von neun Clubshows im Herbst kommen! Lederjacke an, ihr habt ein Date mit Danko Jones!

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Da läuft Freunden des heiteren akustischen Pops das Wasser im Munde zusammen – der Berliner Norman Palm macht sich im September mit seinen luftigen und melodiösen Songs im Stil von Simon & Garfunkel auf den Weg nach Hamburg und München. Nicht verpassen!

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Alle, die gedacht haben, die Zeiten von wahrer, ehrlicher Rockmusik à la Led Zeppelin, T. Rex oder Hendrix wären längst vorbei, kennen Earl Greyhound noch nicht! Von Soul, Psychedelic Rock, Grunge, Rhythm und Blues bis hin zur Latino-Orgel vermischen die New Yorker mit dem extravaganten Look alles, was ordentlich rockt!

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Auf seinem zweiten Album schlüpft der als Rapper Plan B bekannt gewordene Brite Ben Drew in die Rolle des inhaftierten Soulsängers Strickland Banks und bricht die Genregrenzen des Hip Hop in Richtung (Northern) Soul auf. Mit sommerlichen Songs im Motown-Stil und vereinzelten Rap-Passagen erzählt Drew die düstere Geschichte auf lässige Art. Den Song “Welcome To Hell” verschenken wir diese Woche in unserer Download-Aktion auf www.eventim.de/downloads!

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Immer wieder Kanada! Diesmal sind es Wolf Parade, die mit zwei Sängern, einer ordentlichen Portion Verschrobenheit und Genialität im Songwriting über den Status als Indie-Geheimtipp schon längst hinausgeschossen sind. Das Ergebnis: Musik, die jeder auch ohne Indie-Diplom und Skizzen auf Millimeterpapier abfeiern kann.

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“Drum’n'Bass trifft Rockmusik” titelt ein Veranstalter in seinem Newsletter. Er meint damit das australische Sextett Pendulum, welches Clubmusik mit saftigem Rock, scharfen Rap-Lyrics und ausgeprägtem Pop-Appeal paart. Im September und Oktober kommen die Neu-Londoner in deutsche Clubs - absoluter Geheimtipp!

Kategorien: Alternative, Folk, Lauter!, Musik, Rock, Rock n´Roll, Singer/Songwriter, hip-hop, soul

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Von: lisa | 14. July. 2010, 10:08 am

Earl Greyhound - „Suspicious Package”, der Name ist Programm!

EG

Hamburg - An alle, die gedacht haben, die Zeiten von wahrer, ehrlicher Rockmusik à la Led Zeppelin, T. Rex oder Hendrix wären längst vorbei:  Mit Earl Greyhound besucht uns bald eine Band in deutschen Gefilden, die den großen Rockstars von damals weder musikalisch noch styletechnisch unterliegt!
Von Soul, Psychedelic Rock, Grunge, Rhythm und Blues bis hin zur Latino-Orgel vermischen Earl Greyhound einfach alles, was gefällt, und vor allem alles, was ordentlich rockt! Das Album “Suspicious Package” wird bei uns ab dem 20.08.2010 erhältlich sein und ist das zweite Werk des ungleichen Trios aus New York. Hierauf ist auch der Song „Ghost and the Witness“ zu finden, der momentan auf dem besten Weg ist, zum absoluten Radiohit zu mutieren (anhören!!!!). Die Songs „S.O.S“ und „Oye Vaya“ sind ebenfalls schlichtweg Superhits, die einen das Freiheitsgefühl der 60er und 70er, genauso wie den New Yorker Underground im Jahr 2010 spüren lassen.
Dass Earl Greyhound, bestehend aus Matt Whyte (Gesang, Gitarre), Kamara Thomas (Bass, Keyboards, Gesang) und Ricc Sheridan (Drums, Percussion), absolute Vollblutmusiker sind, die ihr Handwerk verstehen, und mit viel Liebe zum Detail arbeiten, lässt sich in jedem einzelnen Song hören. Künstler! Das zeichnet sich auch durch ihren unkonventionellen Lebensstil aus, der schon von außen überaus gut zu erkennen ist! Die Hippie- und Punkoutfits, kombiniert mit jeder Menge Haaren, harmonieren mit ihrem außergewöhnlichen Sound und sind das absolute Markenzeichen der dreiköpfigen Band, die wie aus einer anderen Welt erscheint.
Wem dieses Package nun ein bisschen suspicious ist, der muss unbedingt die kommenden EG-Shows miterleben, denn live überzeugen Earl Greyhound am besten! Die folgenden Möglichkeiten gibt’s:
• 29. Sep 2010 Stuttgart
• 30. Sep 2010 Frankfurt
• 03. Okt 2010 Köln
Unter myspace.com/earlgreyhound könnt ihr vorab schon mal in viele Songs reinhören und Videos anschauen. Es lohnt sich!!!

Earl Greyhound Tickets

Kategorien: Alternative, Blues, Experimentell, Grunge, Postrock, Rock, Rock n´Roll, stoner rock

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Von: lisa | 12. July. 2010, 3:44 pm

Danko Jones – “Do you kiss on the first date?”

Danko Jones

Hamburg - “Do you kiss on the first date? – ‘Cause I do” so lauten die legendären Zeilen aus Danko Jones’ bislang größtem Hit „First Date“, der innerhalb kürzester Zeit zum unverzichtbaren Floorfiller wurde! Auch auf dem neuen Album „Below the Belt“ finden sich zahlreiche Partyhymnen-Anwärter. Die dreizehn Albumtracks bieten wie gewohnt treibenden, dreckigen Rocksound mit vulgär angehauchten Lyrics über Liebe, Freiheit und Rock ´n´ Roll, die sich bestens dazu eignen, im Cabrio die Landstraßen entlang zu rasen. Kurz gesagt: alles drin, was wir an Danko Jones so lieben!

Als Support von den Backyard Babies haben sich die drei Kanadier von ganz unten nach ganz oben gespielt, gepöbelt und gequatscht: Frontmann Danko ist nämlich nicht nur für seine aphrodisierende Stimme, sondern auch für seinen Hang zu ausschweifenden  Ansagen bekannt. Außerdem gibt er live gerne die eine oder andere nicht jugendfreie Rockstar-Anekdote zum Besten und untermauert diese mit seiner unverwechselbaren Zungenakrobatik.

Das wollt ihr selbst sehen? Kein Problem: Diesen Sommer könnt ihr Danko Jones auf vielen Festivals wie dem Highfield und dem Deichbrand Festival (schon am kommenden Wochenende!) live erleben und zusätzlich in den Genuss von neun Clubshows im Herbst dieses Jahres kommen! 
Lederjacke an, ihr habt ein Date mit Danko Jones:

16.10. Berlin - Postbahnhof
17.10. Hamburg - Docks
19.10. München - Backstage
20.10. Nürnberg - Hirsch
22.10. Lindau - Club Vaudeville
29.10. Frankfurt - Batschkapp
30.10. Dortmund - FZW

Danko Jones Tickets

Kategorien: Alternative, Blues, Garage, Punkrock, Rock, Rock n´Roll

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Von: sven | 28. June. 2010, 3:42 pm

The Movement: Reunion, Album und Tour

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Kopenhagen – Gute Nachrichten aus Dänemark. Die Mod-Punks von The Movement haben drei Jahre nach ihrer Auflösung eine Reunion angekündigt. Schon vor ein paar Wochen hatte Sänger Lukas Scherfig den Fans die Botschaft via Youtube und MySpace übermittelt. Dabei wurde bekannt, dass Scherfig und Co. auch ein neues Album und eine ausgedehnte Tour für Ende des Jahres auf dem Zettel haben. “In Zeiten der Weltwirtschaftskrise und des Rückgangs des europäischen Sozialhilfesystems ist es unsere Aufgabe, den Menschen Hoffnung, Einigkeit und gute Musik wiederzubringen! The Movement arbeiten zurzeit an Songs (…). Wir werden damit so schnell wie möglich auf Tour kommen, um unseren Beitrag zu leisten“, so Scherfig. Der charismatische Sänger war nach der Auflösung mit eigenen Songs solo auf Tour. Ob die Band auch nach der Reunion wieder in ursprünglicher Formation auftreten wird, stellt sich wohl in den nächsten Monaten heraus.

The Movement – Ticketalarm

Kategorien: Alternative, Blues, Folk, Indie, Musik, Punkrock, Rock, Rock n´Roll, Singer/Songwriter

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Von: sven | 17. June. 2010, 4:17 pm

Them Crooked Vultures – Wüsten-Brüder halten zusammen

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London – Was macht man, wenn ein Freund am Boden liegt? Richtig, man hilft ihm wieder auf die Beine. So geschehen bei den Jungs von Them Crooked Vultures und Brian O’Connor, Bassist der Desert-Band Eagles of Death Metal. Als der vielbeschäftigte Josh Homme von der Krebserkrankung seines Kumpels O’Connor erfuhr, kündigte er kurzerhand einen Benefiz-Gig der Vultures in der o2 Academy Brixton an. Die Supergroup (Dave Grohl am Schlagzeug, John Paul Jones am Bass) will dabei neben der emotionalen auch finanzielle Hilfe leisten. O’Connor ist nicht krankenversichert und die kompletten Einnahmen der Show am 5. Juli kommen der nötigen Behandlung zu Gute. Homme und O’Connor spielen seit über vier Jahren zusammen bei den Eagles of Death Metal. Homme ist zudem Frontmann der Queens of the Stone Age und Sänger der Them Crooked Vultures.

Them Crooked Vultures – Ticketalarm

Kategorien: Alternative, Festival, Grunge, Indie, Konzert, Rock, Rock n´Roll, stoner rock

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Von: sven | 20. May. 2010, 2:56 pm

Against Me! holen Franz “The Schnauzer“ Nicolay

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Gainesville – Wenn am kommenden Montag die lang erwartete Tour der Folk-Punk-Heroen von Against Me! startet, wird auch ein alter Bekannter mit an Bord sein. Wie die Florida-Band vor ein paar Tagen bekannt gab, wird Franz Nicolay die vier Jungs bei ihren Europa-Shows als “Touring Member“ begleiten. Nicolay war zuvor fünf Jahre lang Keyboarder bei Graig Finns The Hold Steady. Der geniale Multi-Instrumentalist begeisterte dabei nicht nur durch Energie, Kreativität und Leidenschaft, sondern auch durch sein Markenzeichen: den extravaganten Schnurrbart. Ohne Zweifel waren für Against Me! eher die ersten drei Punkte entscheidend. “Wir sind echt glücklich, dass uns Franz Nicolay auf der Tour begleiten wird“, heißt es auf der offiziellen Homepage der Gainesville-Band. “Bei den anstehenden Europa-Shows wird  Franz mit uns jede Nacht auf der Bühne stehen und seine zahlreichen Talente und gewaltige Bühnenpräsenz einbringen.“ Am 7. Juni werden Against Me! ihr neues, mittlerweile sechstes Studioalbum “White Crosses“ veröffentlichen. Ab dem kommenden Montag haben die Fans in München, Köln, Hamburg und Berlin bereits die Chance, die neuen Songs live zu begutachten.

Kategorien: Alternative, Country, Festival, Folk, Indie, Musik, Punkrock, Rock, Rock n´Roll

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Von: sven | 4. May. 2010, 3:47 pm

Stereophonics: Flipflop? Ruhig bleiben, weitermachen!

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Singapur – Tatort: Fort Canning Park, Tatzeitpunkt: 30.April 2010, Tatwaffe: ein Flipflop (!). Die Einzelheiten des Tatherganges: Beim Open-Air-Auftritt der walisischen Indierocker der Stereophonics in Singapur gab es einen mehr oder weniger spektakulären Zwischenfall. Sänger Kelly Jones wurde während der Performance des Hits “Local Boy in the Photograph“ Opfer der Wurfattacke eines Zuschauers. Doch wo andernorts vielleicht Feuerzeuge, Flaschen oder Unterwäsche fliegen, scheint der ein oder andere in Singapur sein Schuhwerk vorzuziehen. Laut Informationen von WalesOnline wurde Jones von einem Flipflop am Kopf erwischt. Der Frontmann der Waliser Band hob anschließend die Sandale auf, warf sie zur Seite und murmelte ein angesäuertes “Danke“ ins Publikum, um schließlich mit seinen drei Kollegen die Bühne zu verlassen. Augenzeuge Christopher Toh beschrieb die Tat gegenüber der walisischen News-Seite mit folgenden Worten: “Die Jungs haben die Songs ihres neusten Albums gespielt und die Hits von den anderen Platten – die Menge hat das auf jeden Fall geliebt. Man muss sich echt fragen, was diesem Idioten durch den Kopf gegangen ist.“ Nach zehn Minuten Unterbrechung kam die Band jedoch wieder auf die Bühne zurück und spielte das Konzert unbeeindruckt zu Ende. Eigentlich auch keine Überraschung. Schließlich lautet der Titel des aktuellen Albums “Keep Calm and Carry On“.

Stereophonics Tickets

Kategorien: Alternative, Indie, Konzert, Rock n´Roll, britpop

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Von: nora | 16. April. 2010, 9:18 am

The Sea - gewaltige Klangwände.

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Hamburg - Im April 2009 habe ich Alex und Peter Chisholm im Grünen Jäger in Hamburg das erste Mal live gesehen und hatte die Ohrstöpsel zu Hause vergessen – nicht empfehlenswert, wenn die Brüder ihre überbordenden Klangwände auf die Reise schicken. Ganz im Gegenteil zu dem Konzert an sich: Druckvoll, mitreißend und viel zu schnell vorüber. Da prallen Punk-Riffs auf Bluesakkorde und bei dem massiven Sound, der dabei herauskommt, ist es häufig schwer zu glauben, dass tatsächlich nur zwei Musiker auf der Bühne stehen. Die einzelnen Songs, egal ob temporeich wie „Love Love Love“ oder melancholisch wie „By Myself“ (ich enthalte mich eines Anspiel-Tipps, da ich mich einfach nicht entscheiden kann) hauen The Sea dann mit derart viel Power in die Saiten, die Drums und ins Mikro, dass sie am Ende mindestens so nass geschwitzt sind wie das Publikum. Wem dabei nicht das Herz aufgeht, dem fehlt der Sinn für Rock ‘n’ Roll – nicht umsonst hieß es in einem Live-Bericht des britischen NME-Magazins, The Sea zu sehen sei „viel besser, als 300 Pfund für ein Led Zep Ticket auszugeben“). Während die zwei hierzulande noch eher in der Kategorie Geheimtipp spielen, haben sie in den UK bereits mit einem Auftritt beim Glastonbury Festival, einem begeisterten Echo in der Musikpresse und einer Support-Show für Muse von sich Reden gemacht. Vergleiche mit Queens Of The Stone Age, MC5 und den White Stripes ließen nicht lange auf sich warten. Dennoch sollte man den Spirit eines Konzertes des Londoner Duos am besten selbst erleben, wenn sie im Mai wieder auf Deutschland-Tour kommen (unter anderem am 11.5. in die Astra Stube in Hamburg). Sehr lange wird der Geheimtipp-Status nämlich vermutlich nicht vorhalten.

Kategorien: Alternative, Garage, Indie, Konzert, Lauter!, Musik, Rock, Rock n´Roll

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