Tickets & Konzerte: News über Newcomer-Bands und Club-Shows aus Indie, Alternative, Pop und Rock.

Archiv der Kategorie ‘Postrock’

Von: julianw | 24. August. 2010, 3:05 pm

Blood Red Shoes - tanzen, tanzen, tanzen,…

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Brighton – Wie es dazu kommt, dass jemand in blutroten Schuhen durch die Gegend rennt? Keine Ahnung, aber eine mögliche Erklärung dafür könnte der unbändige Tanzwille sein, der aufkommt, wenn die Blood Red Shoes aus dem urbritischen Brighton ihren treibenden Punk-Groove von der Bühne aus verschießen. Dieser lässt einem nämlich keine andere Wahl, als einfach darauf loszutanzen bis endlich der letzte Akkord erreicht ist. “Endlich” auch nur deswegen, damit sich die abgenutzten Laufstelzen erholen können - der Kopf will mehr! Die textlichen Schwerpunkte der Blood Red Shoes liegen reichen von Zorn, Frustration und Entfremdung bis hin zu Psychosen, Konfusion und der Hoffnung auf einen Ausweg aus dieser - Themen, die mit dem melodisch-treibenden Groove des Duos eine explosive Mischung ergeben. Das Duo Laura-Mary Carter und Steven Ansell wetzt so seit dem Jahre 2005 durch die westliche Musikwelt und verschafft sich dabei zunehmend Gehör. Den deutschen Fans präsentierten sie ihre Alben “Box Of Secrets” und “Fire Like This” bisher auf mehreren kleinen Clubtouren und einigen größeren Festivals wie beispielsweise auch dem Hurricane. Neugierig geworden? Bloß gute Tanzschuhe anziehen! Achja: Der Name der Band greift eigenen Angaben nach zurück auf eine Probe Ginger Rogers’, in welcher sich der Musical-Star ihre weißen Treter blutig getanzt hatte - also doch!

Blood Red Shoes – Tickets

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Von: sven | 30. July. 2010, 3:10 pm

Arcade Fires Win Butler: Lob für Bono und George W.

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Montréal – Bisher durfte mit Fug und Recht behauptet werden, dass Kanadas führender Indie-Export Arcade Fire und die irischen Stadion-Rocker von U2 an den zwei entgegengesetzten Enden des Musikkosmos zu verorten sind. Bisher! Im Interview mit NME.com fand Arcade Fire-Frontmann Win Butler nichts als lobende Worte für seinen Kollegen Bono. Freilich bezog sich das Lob nicht auf das musikalische Schaffen der Band U2, sondern vielmehr auf die Wohltätigkeitsaktivitäten und den Mut ihres Sängers. “Auch wenn viele Leute Bono runtermachen, ich werde ihm ewig Respekt dafür zollen, dass er sich bei George W. Bush während seiner Zeit als Präsident eingebracht hat“, so Butler. Bono hatte sich während der zwei Amtszeiten mehrere Male mit Bush getroffen und unter anderem dazu beigetragen, ein fünf Milliarden Dollar schweres Hilfspaket für die ärmsten Länder der Welt auf den Weg zu schicken. “Die Aids-Medikamente für Afrika, jeder Aspekt der amerikanischen Außenpolitik – das war schon verdammt viel mehr als jeder Präsident davor getan hat”, lobt Butler weiter. “Bono hat sich in Sachen reingehangen, auch in Zeiten, als es vielleicht nicht ideal war. Das ist nicht meine Sache, aber ich werde niemals jemanden anfeinden, wenn er versucht hat, sich in dieser Welt einzubringen.“ Vielleicht kann Bono nach anhaltenden Rückenbeschwerden ein bisschen Schulterklopfen auch ganz gut gebrauchen.

Arcade Fire Ticketalarm

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Von: lisa | 14. July. 2010, 10:08 am

Earl Greyhound - „Suspicious Package”, der Name ist Programm!

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Hamburg - An alle, die gedacht haben, die Zeiten von wahrer, ehrlicher Rockmusik à la Led Zeppelin, T. Rex oder Hendrix wären längst vorbei:  Mit Earl Greyhound besucht uns bald eine Band in deutschen Gefilden, die den großen Rockstars von damals weder musikalisch noch styletechnisch unterliegt!
Von Soul, Psychedelic Rock, Grunge, Rhythm und Blues bis hin zur Latino-Orgel vermischen Earl Greyhound einfach alles, was gefällt, und vor allem alles, was ordentlich rockt! Das Album “Suspicious Package” wird bei uns ab dem 20.08.2010 erhältlich sein und ist das zweite Werk des ungleichen Trios aus New York. Hierauf ist auch der Song „Ghost and the Witness“ zu finden, der momentan auf dem besten Weg ist, zum absoluten Radiohit zu mutieren (anhören!!!!). Die Songs „S.O.S“ und „Oye Vaya“ sind ebenfalls schlichtweg Superhits, die einen das Freiheitsgefühl der 60er und 70er, genauso wie den New Yorker Underground im Jahr 2010 spüren lassen.
Dass Earl Greyhound, bestehend aus Matt Whyte (Gesang, Gitarre), Kamara Thomas (Bass, Keyboards, Gesang) und Ricc Sheridan (Drums, Percussion), absolute Vollblutmusiker sind, die ihr Handwerk verstehen, und mit viel Liebe zum Detail arbeiten, lässt sich in jedem einzelnen Song hören. Künstler! Das zeichnet sich auch durch ihren unkonventionellen Lebensstil aus, der schon von außen überaus gut zu erkennen ist! Die Hippie- und Punkoutfits, kombiniert mit jeder Menge Haaren, harmonieren mit ihrem außergewöhnlichen Sound und sind das absolute Markenzeichen der dreiköpfigen Band, die wie aus einer anderen Welt erscheint.
Wem dieses Package nun ein bisschen suspicious ist, der muss unbedingt die kommenden EG-Shows miterleben, denn live überzeugen Earl Greyhound am besten! Die folgenden Möglichkeiten gibt’s:
• 29. Sep 2010 Stuttgart
• 30. Sep 2010 Frankfurt
• 03. Okt 2010 Köln
Unter myspace.com/earlgreyhound könnt ihr vorab schon mal in viele Songs reinhören und Videos anschauen. Es lohnt sich!!!

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Von: nora | 2. July. 2010, 3:19 pm

Heiß begehrt – die Clubhighlights der Woche

Hamburg – Die Temperatur steigt (die Wetterstation in Hamburg Fuhlsbüttel meldet aktuell 33° Celsius), in näherer Büro-Umgebung bekommt man ärgerlicherweise nirgendwo mehr ein Cornetto Bottermelk-Zitrone und der Eiswürfel-Absatz steigt. Euch ist trotzdem noch nicht warm genug? Dann heizen euch unsere Clubhighlights noch ein bisschen mehr ein.

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Folk-, Punk- und Indie-Freunde haben es schon lange herbeigesehnt, das neue Album von The Gaslight Anthem. Die New-Jersey-Band enttäuscht ihre Fans nicht und liefert mit “American Slang” eine Scheibe ab, auf der sie ihren Sound erneut perfektioniert hat. Den Titeltrack gibt es im Rahmen unserer Free MP3-Download-Aktion wie üblich unter www.eventim.de/downloads

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Man braucht nicht immer ein Fernglas, um seine Umgebung zu verlassen. Die vier Texaner von This Will Destroy You schaffen es, ohne Texte und Gesang Klangwelten und Tonlandschaften zu erschaffen, die dem Hörer die Tür in das Phantastische öffnen. So muss moderner Post-Rock klingen!

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Songs zu schreiben, ist für ihn ein Mittel, sich vorm Durchdrehen zu bewahren – wir können also froh sein, dass Robert Francis offenbar häufig kurz davor ist, die Reifen quietschen zu lassen, beschert die Songwriter-Entdeckung aus Los Angeles uns dadurch doch zahlreiche Tracks, auf die wir nicht verzichten möchten. Ob auch live das Temperament mit dem 22-Jährigen durchgeht, erfahren wir allerdings erst bei seinen Clubshows im November.

Kategorien: Alternative, Konzert, Lauter!, Musik, Postrock

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Von: sven | 2. July. 2010, 1:11 pm

This Will Destroy You – Phantasie statt Fernglas

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San Marcos/Texas – Wenn das vom Aussterben bedrohte Genre Post-Rock auch die nächsten 10 Jahre noch überleben will, braucht es Bands wie This Will Destroy You. Wie Caspian, 65daysofstatic, Red Sparowes oder Maserati haben diese vier Texaner erkannt, dass man sich als Post-Rock-Gruppierung der neueren Generation nicht nur auf die bewährten Elemente des Genres verlassen kann. Die Band verzichtet auf die klassischen Brüche und ersetzt sie mittels Gitarrenmelodien (à la Explosions In The Sky) und ambient-beeinflusste Elektro-Beats durch schwebende Klangflächen. Wo musikalische Vulkanausbrüche erwartet werden, findet man so fast hypnotisch wirkende, imaginäre Tonlandschaften vor. Wo andere dem Berechenbaren folgen, führen Chris King und Co. den Hörer in das Phantastische. Diese Musik braucht keine Texte und keinen Gesang. Alles was transportiert werden soll, erreicht den Rezipienten durch die geschaffenen Sound-Panoramen. Nach nur zwei veröffentlichten Alben haben sich This Will Destroy You in die erste Reihe der Post-Rock-Bewegung geschoben und sind momentan auf jeden Fall einer der Anwärter auf den (nicht vorhandenen) Instrumental-Thron. Ohne Zepter und Krone ist die Texas-Band ab September in den deutschen Clubs unterwegs.

This Will Destroy You – Tickets

Kategorien: Alternative, Electro, Experimentell, Indie, Indietronic, Konzert, Musik, Postrock, Rock

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Von: sven | 12. April. 2010, 2:09 pm

The Ocean – Kollektive Tiefe

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Berlin
– „Oceanland“ ist das Portal und der Schlüssel für den musikalisch-künstlerischen Kosmos der Berliner Band The Ocean. „Oceanland“ heißt der Komplex aus Probe-, Schlaf- und Aufnahmeräumen, den der Gitarrist und Songwriter Robin Staps im Keller einer ehemaligen Aluminiumfabrik nach der Jahrtausendwende zusammen mit einer Hand voll Musikern bezogen hatte. In den nächsten anderthalb Jahren entstand das musikalische Konzept, das die Band seitdem verfolgt. Jedes der bisher veröffentlichten sechs Alben lässt die Komplexität der kreativen Prozesse erahnen, die für diese epischen Klangwelten irgendwo zwischen Post-Rock und Metal notwendig sind. Es ist unmöglich zu schätzen, wie viele Ideen über die Jahre verworfen worden sind. Die Band spricht von ihrer Musik als „Ambient Soundtrack Doomrock“. Schreigesang, ruhige instrumentale Parts, geniale Spannungsbögen und Metal-Eruptionen: Wer in die Tiefen dieser Songs hinabtaucht, wird Gewalt und Schönheit, Traumbilder und Ungeheuer sehen. Für die Aufnahmen der Alben „Fluxion“ und „Aeolian“ wurde beispielsweise ein gesamtes Orchester mit acht Geigen, fünf Celli, Klarinetten und Flöten klanglich abgebildet. „The Ocean Collective“, der vollständige Name der Band, steht nicht zuletzt auch für die mehr als 40 Musiker, die bei Studioaufnahmen oder bei Liveauftritten der Berliner mitgewirkt haben. Nach knapp 400 Shows (u.a. mit Isis, Cult Of Luna und The Black Dahlia Murder) sind The Ocean eine der meistbeachteten Bands des Genres und live ein kathartisches Monster, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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Kategorien: Experimentell, Hardcore, Konzert, Metal, Noise, Postrock, Prog-Rock, Rock, Sludge

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Von: sven | 25. March. 2010, 3:57 pm

Prügeleinlage bei Editors-Gig

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Kent – Man könnte fast von einem Novum sprechen. Denn bisher hätte es wohl niemand für möglich gehalten, die Worte „Prügelei“ und „Editors“ einmal zusammen in einem Satz zu verwenden. Seit vorgestern Abend hat sich das geändert. Bei einer Show in der Nähe des südenglischen Kent musste die Band ihr Set wegen einer Prügelei unterbrechen. Aber keine Angst, den vier Jungs geht es gut. Vielleicht haben zwei Besucher des Konzerts der Birmingham-Band die Zeile „When the time comes, you`re no longer there“ aus dem Song „Racing Rats“ auch einfach falsch verstanden. Beim Auftritt in der Folkestone Leas Cliff Hall wurden Tom Smith und Kollegen nämlich in der Mitte ihres Sets von der Security angewiesen, den gerade angespielten Song abzubrechen, da ein Kampf zwischen zwei Fans ausgebrochen war. Aber alles halb so wild. Wie ein Sprecher der Polizei von Kent NME berichtete, wurden die zwei Störer nach draußen geleitet und später von Beamten verhört. Beide kamen glimpflich davon und das Konzert konnte nach einer kurzen Unterbrechung fortgesetzt werden. Auf der offiziellen Editors-Homepage haben sich jedoch Konzertbesucher über die örtliche Security beschwert. Anscheinend fanden sich einige Fans nach dem Handgemenge auf der Bühne wieder. Man darf aber hoffen, dass beim nächsten ausverkauften Auftritt in London-Brixton wieder nur die atmosphärischen Hymnen der Indie-Rocker für Aufsehen sorgen. Auf Braveheart-Szenen à la Sick Of It All wird man bei Editors-Konzerten also auch in Zukunft vergeblich warten.

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Kategorien: Alternative, Indie, Konzert, Musik, Pop, PostPunk, Postrock, britpop

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Von: sven | 3. March. 2010, 9:06 am

65daysofstatic – Tage des Donners

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Sheffield65daysofstatic sind schon lange kein Geheimtipp mehr. Obwohl man sagen muss, dass die vier Jungs aus Sheffield einem nicht wirklich entgegenkommen und erst recht keine Geschenke verteilen. Doch wer Zeit für diese etwas eigenartig anmutende Musik findet, wird für seine Geduld tausendfach belohnt. Denn unter der undurchsichtigen Oberfläche warten grandios komponierte und zu Ende gedachte Tonlandschaften. Was 65daysofstatic mit ihrem Debütalbum “The Fall of Math” 2004 begannen, haben sie mit dem bisher letzten Release “The Destruction of Small Ideas” perfektioniert: Eine sonderbare Mischung aus Post- und Math-Rock, gepaart mit Drum’n'Bass- und Electronicaeinflüssen. Mal lärmig, mal groovig, dann wieder episch und nachdenklich. Dabei fügen sich gitarrenlastige Parts (Mogwai, Explosions In The Sky) und gesampelte Off-Beat-Elemente a la Aphex Twin wundersam zusammen. Obwohl 65dos mit diesem Konzept viele Kritiker überzeugt und sogar den Weg in die britischen Charts gefunden haben, sind sie nicht von ihrer DIY-Attitüde abgerückt. Vor der Veröffentlichung des zweiten Albums ließ man zahlreiche Majors abblitzen und blieb stattdessen beim kleinen Londoner Indie-Label Monotreme. Der Weg der Sheffield-Band zeigt trotzdem steil nach oben. Nach der Session bei Musik-Institution John Peel, folgte man The Cure als Vorband durch Nordamerika. Und das Beste zum Schluss: 65dos werden 2010 auch zweimal Spektakel und Chaos nach Deutschland bringen.

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Kategorien: Alternative, Electro, Experimentell, Indie, Konzert, Noise, Postrock, Prog-Rock

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Von: sven | 24. February. 2010, 11:18 am

Emotionale Reise mit The Antlers

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Um mit ihrem aktuellen Album “Hospice“ auf sich aufmerksam zu machen, haben The Antlers momentan die besten Voraussetzungen. Das Trio kommt nämlich aus Brooklyn, New York, der Keimzelle des modernen Indierocks. Zu ihren Labelkollegen bei Frenchkiss Records zählen gefeierte Szene-Bands wie The Hold Steady, Les Savy Fav und The Dodos. Eigentlich bestanden The Antlers bis vor Kurzem nur aus Peter Silbermann. Als dieser vor vier Jahren nach New York zog und sich in ungewollter Isolation wiederfand, kam er zum Entschluss, Songs zu schreiben und aufzunehmen. Seine dritte Platte war der letzte Ausbruchsversuch aus der Einsamkeit. Zusammen mit Michael Lerner und Darby Cicci nahm er “Hospice“ auf, ein faszinierend seltsames Meisterwerk, roh und zerbrechlich zugleich. Mit Songs, die sich zwischen typischem Indierock (“Bear“, “Two“) und sphärisch-ausuferndem Post-Rock (“Kettering“) bewegen, wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der die von ihm geliebte Frau durch Krebstod von sich gehen sieht. Doch was traurig klingt, birgt eine den Antlers eigene Schönheit in sich, der Silberman mit seiner mal kräftigen, mal ruhigen, erhabenen Falsettstimme Form und Ausdruck verleiht. Sympathisanten von Grizzly Bear und Band of Horses werden an The Antlers - “Hospice“ ihre Freude haben. Eine Platte für sonnige und wolkige Tage.

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Kategorien: Alternative, Experimentell, Indie, Konzert, Postrock

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Von: kathrin | 19. January. 2010, 3:40 pm

The Temper Trap – facettenreicher Sound mit Falsettstimme

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Melbourne
– Die noch recht junge Band aus Australien klingt schon jetzt wie die ganz Großen. Mit ihrem opulent sphärischen Sound und den puckernden Drums und Gitarren, erinnern The Temper Trap klanglich an U2, Coldplay oder The Killers. Großen Wiedererkennungswert schafft neben dem dynamischen Sound auch die außergewöhnlich hohe Stimme des indonesischen Frontmanns Dougy Mandagi. Das Debütalbum „Conditions“, das im August 2009 erschien, konnte in Australien und Großbritannien riesige Erfolge feiern. The Temper Trap wurden von der BBC als Newcomer 2009 ernannt und platzierten sich dann auch gleich mal in den AU- und UK-Albumcharts. Nicht verwunderlich, denn ihre erste Single „Sweet Disposition“ geht durch die geschickte „Laut-Leise“-Melodie und hymnische Klänge sofort ins Ohr. Mit ihrem Erstling beweisen The Temper Trap eine große musikalische Vielfalt und präsentieren neben Power-Pop-Songs („Science of Fear“) auch sanfte Tracks („Fools“, „Love Lost“). Ich denke, den Jungs aus Down Under steht eine große Zukunft bevor und sie könnten schon bald große Hallen oder gar Stadien füllen. Doch bevor die Fangemeinde des Quartetts weiter wächst und zu groß für die Clubs wird, sollte man sich The Temper Trap schnell noch einmal ab dem 26. Februar live ansehen, dann startet ihre deutsche Clubtour in Hamburg.

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