Tickets & Konzerte: News über Newcomer-Bands und Club-Shows aus Indie, Alternative, Pop und Rock.
Archiv der Kategorie ‘Pop’
Von: julianw | 26. August. 2010, 3:41 pm
Die Atzen - stürmen die Clubs
Berlin - Jaja, zugegeben: Dass es über Die Atzen verschiedene Meinungen gibt, ist legitim. Vielleicht sind sie so etwas wie der FC Bayern der deutschen Musiklandschaft: Entweder man liebt sie oder man hasst sie, aber dazwischen gibt es wenig. Dass ich für das Duo Frauenarzt und DJ Manny Marc nun innige Liebe verspüren würde, kann ich zwar nicht behaupten, dass sie aber astreine Partymusik abliefern schon. Ob Ironieverständnis dazugehört? Ob die Techno-Rapper jenseits von Ballermann-Party-Songs eine andere musikalische Seite verstecken? Das spielt für mich keine große Rolle! Tiefgründige Balladen haben sie nicht an die Spitze gebracht und tiefsinnige Balladen sind auch nicht das, was man bei dem Prädikat Die Atzen erwartet: “Das geht ab!”, “Atzin” und “Disco-Pogo” haben das Duo in den deutschsprachigen Charts nach oben schießen lassen. Mit hämmernden Bässen, Texten am Rande der Norm und jeder Menge Feierlaune haben sich die Berliner einen Namen gemacht. Und den kennen bereits fast alle deutschen Clubs!
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Von: julianw | 24. August. 2010, 3:05 pm
Blood Red Shoes - tanzen, tanzen, tanzen,…
Brighton – Wie es dazu kommt, dass jemand in blutroten Schuhen durch die Gegend rennt? Keine Ahnung, aber eine mögliche Erklärung dafür könnte der unbändige Tanzwille sein, der aufkommt, wenn die Blood Red Shoes aus dem urbritischen Brighton ihren treibenden Punk-Groove von der Bühne aus verschießen. Dieser lässt einem nämlich keine andere Wahl, als einfach darauf loszutanzen bis endlich der letzte Akkord erreicht ist. “Endlich” auch nur deswegen, damit sich die abgenutzten Laufstelzen erholen können - der Kopf will mehr! Die textlichen Schwerpunkte der Blood Red Shoes liegen reichen von Zorn, Frustration und Entfremdung bis hin zu Psychosen, Konfusion und der Hoffnung auf einen Ausweg aus dieser - Themen, die mit dem melodisch-treibenden Groove des Duos eine explosive Mischung ergeben. Das Duo Laura-Mary Carter und Steven Ansell wetzt so seit dem Jahre 2005 durch die westliche Musikwelt und verschafft sich dabei zunehmend Gehör. Den deutschen Fans präsentierten sie ihre Alben “Box Of Secrets” und “Fire Like This” bisher auf mehreren kleinen Clubtouren und einigen größeren Festivals wie beispielsweise auch dem Hurricane. Neugierig geworden? Bloß gute Tanzschuhe anziehen! Achja: Der Name der Band greift eigenen Angaben nach zurück auf eine Probe Ginger Rogers’, in welcher sich der Musical-Star ihre weißen Treter blutig getanzt hatte - also doch!
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Von: sven | 19. August. 2010, 2:17 pm
Das Pack – Pogoesk schön
Hamburg – Wenn man dem lauscht, was Das Pack so auf Platte bringen, steigen in einem zwangsläufig zwei Fragen auf. Die erste: Wie bringen es zwei Leute fertig, ein solch groovendes, schwitzendes und metal-strotzendes Rock-Monster zu erschaffen? Die zweite: Wie lange haben die Jungs in ihrer Kindheit auf eine lebensgroße Tom Araya-Pappfigur starren müssen, um derart originelle und an Wahnsinn grenzende Songs zu schreiben? Wer dann weiter forscht, wird erfahren, dass es sich bei Das Pack um Flozze (Gesang, Steh-Schlagzeug) und Pensen (Bass, Gitarre, noch mehr Gesang) handelt. Da wird zu lesen sein, dass das Duo in seinen Songs zwischen schönen Indie-Melodien, tanzbarem Pop aber auch aggressiven Punkelementen und pogoesken Metalparts wandert. Stichworte wie Spaß, Gefühl, Energie und Können werden fallen. Und diejenigen, die das ganze Konstrukt am Ende überzeugt, werden zu keinem anderen Schluss kommen, als sich Flozze und Pensen einmal live ansehen zu müssen. Gelegenheiten gibt es ab Anfang Oktober genug. Denn da tourt Das Pack quer durch die Republik.
Kategorien: Alternative, Experimentell, Indie, Metal, Musik, Noise, Party, Pop, Punkrock, Rock, Rock n´Roll
Von: dania | 17. August. 2010, 3:22 pm
Cosmo Jarvis - jetzt als Supportact bewerben
Hamburg - Am 27. September spielt Cosmo Jarvis ein exklusives Clubkonzert im Kölner Studio 672. Als wenn das noch nicht Highlight genug wäre, gibt euch der 21-jährige Amerikaner die Chance, in seinem Vorprogramm dem Publikum einzuheizen. Solokünstler, Duo oder mehrköpfige Band, ganz gleich, nur solltet ihr euch irgendwo zwischen Rock, Reggae, Folk und Pop bewegen. Trifft das auf euch zu, müsst ihr euch und eure Band nur noch bis zum 1. September auf restorm.com anmelden und euch als Supportact bewerben. Cosmo Jarvis selbst beeindruckte uns zuletzt mit seinem Doppelalbum “Humasyouhitch/Sonofabitch”, dass wir Anfang Juni kurzerhand zum Album der Woche kürten und euch die Single “Jessica Alba’s Number” zum kostenlosen Download zur Verfügung stellten. Der junge Künstler präsentiert sich sowohl mit der australischen Unbeschwertheit eines Jack Johnson als auch deutlich düsterer, mit Blick auf die Schattenseiten des Lebens. Wir sind gespannt, womit er uns Ende September in Köln überrascht.
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Von: julianw | 13. August. 2010, 9:32 am
Ein verquertes “Miau!”
Melbourne – Wieder so ein wilder Mix verschiedener Musikstile, wieder so eine gute Band! Und ja, diesmal aus Australien: The Cat Empire treibt seit schnapszähligen elf Jahren sein Unwesen mit einem Mix, der von Ska und Reggae über Funk, sogar Jazz und HipHop bis hin zur guten, alten Rockmusik reicht – oft mit Latin-Anstrich! Was macht sie außerdem besonders? Die Australier haben zum Einen immer eine ganze Ecke Gastmusiker bei ihren Auftritten am Start, von denen die meisten mal abtauchen und dann wieder auftauchen, um das Katzen-Imperium zu unterstützen. Zum Anderen verstehen es die sechs-plus-x Mitglieder, bei ihren Live-Auftritten eine unvergleichliche Atmosphäre zwischen glückseligen Tanznummern und gedankenverlorenen, melancholieangehauchten Popstücken zu erzeugen, die manch einen Kritiker vermuten lässt, dass es sich bei der Combo vor ihrer Nase um die meistunterschätzte Band der Welt handeln könnte. Dabei haben die Aussies schon bei einigen Preisverleihungen ihren Auftritt gehabt; fairer Weise, so muss man sagen, sind die wirklich großen aber noch nicht dabei gewesen. In Deutschland hat das Großprojekt schon einen eingeschworenen Fankreis gefunden, der große Katzendurchbruch könnte aber mit ihren Gastspielen im Herbst endgültig gelingen. Wünschen wir es ihnen!
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Von: julianw | 6. August. 2010, 1:57 pm
Dicker Hund!
Gainesville Rock City – Detroit war gestern, heute ist Gainesville! Das kleine Städtchen in Florida kann mit seinen 120.000 Einwohnern durchaus als ([Punk-]Rock-)Schmelztiegel der USA bezeichnet werden, denn neben Against Me! können auch Hot Water Music, The Draft und selbst der große Tom Petty das Städtchen als Gründungsort ihrer musikalischen Karriere angeben. In diese Reihe gesellt sich Less Than Jake natürlich allzu gerne. Die fünf Ska-Punker haben sich ihre Popularität hierzulande redlich verdient. Sie galten lange Zeit als Stammgast auf den deutschen Festivals und tourten darüber hinaus mit den Ärzten und den Dropkick Murphys. Doch wie hält man sich im Gedächtnis des geneigten Ärzte-Fans? Mit dem, was der Fünfer am Besten kann: Spaß machen, diesen verbreiten und einfach nur abfeiern! Dazu passt auch der Name der Combo, der daran erinnert, dass den Eltern von Schlagzeuger Vinnie Fiorello alles unwichtiger war als das Wohlergehen der 80 Pfund schweren Dogge Jake. Oder der Name des ersten Albums „Pezcore“, der die Vorliebe der Band für PEZ-Bonbons und -Figuren bezeugt. So verrückt wie die Namensfindungsprozesse der Band, so verrückt die Konzerte: Da wird schon mal der eine oder andere Circle-Pit abgefeiert, da wird schon mal der eine oder andere Jubel-Contest inszeniert, da wird die eine oder andere Party gefeiert! Hingehen und mitfeiern!
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Von: sven | 4. August. 2010, 3:46 pm
Menomena – Was Kermit nicht weiß…
Portland – Menomena: Ein Wort, das nach Angaben der dreiköpfigen Indie-Band gewählt wurde, weil es gut über die Zunge geht und dieses dann etwas Sexuelles suggeriert. Einem Gerücht zufolge soll der Bandname auf dem allseits bekannten und beliebten Muppet Show-Song “Mah Nà Mah Nà” von Piero Umiliani basieren. Und wenn dieses Gerücht nicht stimmt, so ist es zumindest sehr schön erfunden. Aber zum Thema! Seit mittlerweile zehn Jahren spielen Brent Knopf, Justin Harris und Danny Seim nun schon ihre etwas eigene Interpretation von Indie-Rock. Mit dem dritten Album “Friend or Foe“ erhielt das Trio 2007 endlich auch das Schulterklopfen der Kritiker und sogar eine Grammy-Nominierung (Best Recording Package). Zu hören gibt es dabei - wie auch auf dem aktuellen Album “Mines“ - mal luftigen, straighten Rock, mal aufgeregt-fordernden, experimentellen Punk, aber auch jazzige Elemente, eingestreute Funk-Rhythmen und die genialen Schlagzeugparts Danny Seims. Zusammengehalten von der bandtypischen Emotionalität, vorgetragen mit Liebe zum Detail und für innovative Momente. In Deutschland sind Menomena noch ein Geheimtipp. Vielleicht ändert sich das ja, wenn die Portland-Band im November in Dortmund, München und Köln zu Gast ist.
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Von: sven | 30. July. 2010, 3:10 pm
Arcade Fires Win Butler: Lob für Bono und George W.
Montréal – Bisher durfte mit Fug und Recht behauptet werden, dass Kanadas führender Indie-Export Arcade Fire und die irischen Stadion-Rocker von U2 an den zwei entgegengesetzten Enden des Musikkosmos zu verorten sind. Bisher! Im Interview mit NME.com fand Arcade Fire-Frontmann Win Butler nichts als lobende Worte für seinen Kollegen Bono. Freilich bezog sich das Lob nicht auf das musikalische Schaffen der Band U2, sondern vielmehr auf die Wohltätigkeitsaktivitäten und den Mut ihres Sängers. “Auch wenn viele Leute Bono runtermachen, ich werde ihm ewig Respekt dafür zollen, dass er sich bei George W. Bush während seiner Zeit als Präsident eingebracht hat“, so Butler. Bono hatte sich während der zwei Amtszeiten mehrere Male mit Bush getroffen und unter anderem dazu beigetragen, ein fünf Milliarden Dollar schweres Hilfspaket für die ärmsten Länder der Welt auf den Weg zu schicken. “Die Aids-Medikamente für Afrika, jeder Aspekt der amerikanischen Außenpolitik – das war schon verdammt viel mehr als jeder Präsident davor getan hat”, lobt Butler weiter. “Bono hat sich in Sachen reingehangen, auch in Zeiten, als es vielleicht nicht ideal war. Das ist nicht meine Sache, aber ich werde niemals jemanden anfeinden, wenn er versucht hat, sich in dieser Welt einzubringen.“ Vielleicht kann Bono nach anhaltenden Rückenbeschwerden ein bisschen Schulterklopfen auch ganz gut gebrauchen.
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Von: nora | 28. July. 2010, 3:25 pm
Free MP3-Download von Robert Francis - Geschichten zwischen Blues und Pop

Hamburg - Etwas neidisch wird man ja schon, wenn man so liest, dass Robert Francis seine erste Gitarre mit neun Jahren vom Saitenbeschwörer Ry Cooder (ein Freund der Familie) in die Hand gedrückt bekam. Das wird auch nicht weniger, wenn man den Gitarrenunterricht beim Ex-Red-Hot-Chili-Pepper John Frusciante hinzu nimmt. Glücklicherweise entschädigt der 22-Jährige für den leichten Stich der Eifersucht dann aber mit der entsprechenden Leistung. Sich zwischen whiskeygeschwängerter Melancholie und sensiblem Songwriter-Pop zu bewegen ist nicht gerade eine leichte musikalische Übung. Der Amerikaner mit dem rauen Bariton findet hier die richtige Balance. Er präsentiert sich als lyrischer Geschichtenerzähler mit einem Hang zu gescheiterten und unglücklichen Liebesgeschichten, denen er mit Gitarrenparts, die im Idealfall (wie bei unserem heutigen Download-Song “Mescaline”, zu finden wie immer unter www.eventim.de/downloads) schon mal Bruce Springsteen erinnern, den richtigen Ausdruck verleiht. Und während Songs wie “Mescaline”, “Do What I Can” oder “Darkness” als Begleitung zum Hochprozentigen in jeder verruchten Bar um 3 Uhr morgens ein gutes Zuhause fänden, würden beispielsweise “Junebug”, “One by One” oder “I Like the Air” sich auch auf jeder Pop-Compilation gut machen. Im November macht Francis hierzulande die Clubs unsicher - aber Vorsicht: Suchtpotential!
Kategorien: Blues, Folk, Musik, Pop, Singer/Songwriter
Von: sven | 23. July. 2010, 8:11 am
Fanta Vier heute im Live Stream
München (Julian) – Wenn ich zurückdenke an meine ersten Erfahrungen mit deutschem HipHop, drängt sich bei mir immerzu ein Name auf: Die Fantastischen Vier. Die Band, die ihre Anfänge, ähnlich wie ich, Mitte der 80er Jahre hat, hat sich über die Dekaden mit Hits wie „Die da?!“, „Lass die Sonne rein“, „MfG – mit freundlichen Grüßen“ und seit Neuerem „Gebt uns ruhig die Schuld (den Rest könnt ihr behalten)“ in den Hitlisten der deutschsprachigen Länder gehalten. Mit Spannung wird auch die bald beginnende Tour zum Album „Für Dich Immer Noch Fanta Sie“ erwartet. And.Ypsilon, Thomas D, Michi Beck und Smudo versprechen schon außergewöhnliche Konzertereignisse und bringen alle ihre alten und neuen Hits mit. Einen Vorgeschmack auf die Tour der HipHop-Legenden wird es heute Abend hier auf Tempodome geben: Die Fantas live aus München! Auch wenn ich meine Liebe zum HipHop manchmal stiefmütterlich gepflegt habe, freue ich mich schon auf nachher und ein großartiges Konzert der Fantas hier auf der Tempodome Live Stage. Um 21:05 Uhr geht es los, der Wecker ist gestellt!
Die Fantastischen Vier – Live Stream








