Tickets & Konzerte: News über Newcomer-Bands und Club-Shows aus Indie, Alternative, Pop und Rock.

Archiv der Kategorie ‘Metal’

Von: sven | 19. August. 2010, 2:17 pm

Das Pack – Pogoesk schön

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Hamburg – Wenn man dem lauscht, was Das Pack so auf Platte bringen, steigen in einem zwangsläufig zwei Fragen auf. Die erste: Wie bringen es zwei Leute fertig, ein solch groovendes, schwitzendes und metal-strotzendes Rock-Monster zu erschaffen? Die zweite: Wie lange haben die Jungs in ihrer Kindheit auf eine lebensgroße Tom Araya-Pappfigur starren müssen, um derart originelle und an Wahnsinn grenzende Songs zu schreiben? Wer dann weiter forscht, wird erfahren, dass es sich bei Das Pack um Flozze (Gesang, Steh-Schlagzeug) und Pensen (Bass, Gitarre, noch mehr Gesang) handelt. Da wird zu lesen sein, dass das Duo in seinen Songs zwischen schönen Indie-Melodien, tanzbarem Pop aber auch aggressiven Punkelementen und pogoesken Metalparts wandert. Stichworte wie Spaß, Gefühl, Energie und Können werden fallen. Und diejenigen, die das ganze Konstrukt am Ende überzeugt, werden zu keinem anderen Schluss kommen, als sich Flozze und Pensen einmal live ansehen zu müssen. Gelegenheiten gibt es ab Anfang Oktober genug. Denn da tourt Das Pack quer durch die Republik.

Das Pack – Tickets

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Von: julianw | 11. August. 2010, 3:11 pm

Nichts für schwache Nerven!

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Richmond – Manche werden sagen „Ja, ja, auch das muss es geben“, andere werden es nicht verstehen und wieder andere können es kaum erwarten, an einem Konzert teilzunehmen, das eher einer Splatter-Orgie ähnelt als einem Rock-Konzert. So eine Splatter-Orgie versprechen die Jungs von Gwar. Schon seit 1984 verspritzt die Band aus Richmond/Virginia in fragwürdigen bis skandalösen bzw. einfallsreichen bis abgefahrenen Kostümen (künstliche?) Körperflüssigkeiten ins Publikum. Aber kommen wir zum Eigentlichen: Dass Gwar kein Streicherquartett ist, kann man sich denken. Vielmehr konzentriert sich die Combo auf das geplante Chaos: Anfangs noch mit recht kurzen Hau-Ruck-Punk-Stücken am Start, wandelten sie sich später zu einer hardcorelastigen Crossover-Thrash-Kapelle. Zwischendurch noch eine ordentliche Portion Metal dazu und –schwupps– hätten wir das angesprochene, geplante Chaos. Mindestens so wichtig wie der Sound sind aber die erwähnten Kostüme und rasanten Bühnenshows: In albtraumhaften Verkleidungen werden albtraumhafte Handlungen an gedoubelten Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses wie etwa O. J. Simpson, George W. Bush, Paris Hilton oder auch Arnold Schwarzenegger nachgeahmt – was genau? Fantasie benutzen und hingehen! Selbstverständlich handelt nicht jeder Song von der letzten gescheiterten Liebesbeziehung und selbstverständlich wird auch die eine oder andere Liebesbeziehung eines Gwar-Fans auf die Probe gestellt werden – wer aber den provokativen Stil der Band nachempfinden kann, wird auf einem Konzert jede Menge Spaß haben! Achja, die Schock-Rocker wurden auch zweimal für einen Grammy nominiert. Verständnis finden die sechs Musiker also durchaus!

Gwar Tickets

Kategorien: Alternative, Experimentell, Hardcore, Metal, Noise, Party, Punkrock, Rock, Uncategorized

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Von: nora | 5. July. 2010, 4:25 pm

Laut und kantig – Emil Bulls

Emil Bulls

München - Ich gebe das gern zu – die Emil Bulls haben es mir bereits seit dem Erscheinen von “Angel Delivery Service” 2001 angetan. Vielleicht nicht unbedingt mit ihrer Cover-Version vom a-ha-Hit “Take On Me”, dafür aber um so mehr mit intensiven Rocksongs wie “Smells Like Rock ’n’ Roll” – wer den nicht versteht hat noch nie erlebt, wie beim Durchtanzen im Club Luft und Körper vor zwischenmenschlicher Spannung vibrieren und ist zu bedauern -, “Leaving You With This” oder “Revenge”, die erst live ihre volle Dynamik erreichen. Mit eingängigen Riffs, tighten Drumpassagen (wie war das noch – “jedes Lied wird durch Doublebass geiler”?!) und Frontmann Christoph von Freydorfs melodischer Stimme sowie persönlichen, intelligenten Texten hebt sich die Band angenehm ab in einem Genre, in dem es gern auch mal einzig und allein um die Lautstärke geht (nicht, dass die bei den ehemaligen Klosterschülern auf der Strecke bliebe). Apropos Genre, in die Nu-Metal-Schublade lassen sich die Fünf übrigens äußerst ungern stecken. Für diejenigen, die sie live erleben und es vorher nicht wissen, ist es wohl eher überraschend, dass “Christ” und Co. nicht mit amerikanischem, sondern mit bayerischem Akzent daherkommen. Wer sich die eindringlichen Live-Shows der Münchener bisher hat entgehen lassen, kann das Versäumnis ab September in Hannover, Nürnberg, Osnabrück, Dortmund oder Ingolstadt nachholen.

Emil Bulls Tickets

Kategorien: Alternative, Konzert, Lauter!, Metal, Musik, Rock

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Von: sven | 8. June. 2010, 4:26 pm

Converge – Revolutionäres Chaos

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Salem, Massachusetts – “Converge are this generation’s Black Flag.” Wenn selbst das einflussreiche und Radiohead-verliebte Indie-Onlinemagazin Pitchfork einen solchen Ritterschlag erteilt, muss bei den vier Jungs um Sänger Jacob Bannon doch einiges im Argen liegen. Und in der Tat: Wie nur wenige Bands haben es Converge verstanden, ihr eigenes Genre zu kreieren, es wieder zu sprengen und neu zu erfinden. Die musikalischen Erzeugnisse der Band lagen und liegen dabei in einer eigenen Sphäre, irgendwo zwischen Hardcore, Punk und Metal. So mancher wird beim ersten Hören erstmal schlucken müssen: Schreigesang, polyrhythmisches Schlagzeug-Gewitter, Gitarren-Eruptionen. Wenn man sich dann allerdings etwas mehr Zeit für diese recht eigenen Songs nimmt, werden Muster erkennbar. Das vermeintliche Chaos gewinnt an Struktur und offenbart ein hohes Maß an Innovation. Seit 1990 prägen Converge mit diesem Stil die Genres – durch revolutionäre Musik, durch Texte, die als Lyrik verstanden werden müssen, und nicht zuletzt durch die legendären Liveauftritte von Bannon und Co. Nicht viele Bands bringen ein solches Maß an Energie in die Clubs - und nicht viele Bands können einem Vergleich mit Black Flag standhalten. Doch Henry Rollins lässt den Mittelfinger in der Tasche und gibt sein OK, denn Converge können. Aber überzeugt euch selbst: Ab Ende Juli darf die Band mit neuem Album im Gepäck auch viermal in Deutschland bewundert, bestaunt und erlebt werden.

Converge Tickets

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Von: sven | 19. May. 2010, 3:11 pm

ISIS – Good Night And Good Luck

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Boston – Nach 13 Jahren und fünf Alben haben die Post-Rocker von ISIS in den gestrigen Abendstunden ihre Auflösung bekannt gegeben. Damit verlässt eine der einflussreichsten Bands des Genres klammheimlich und gewohnt bescheiden die Bühne. In einem offiziellen Statement auf der MySpace-Seite der Bostoner heißt es: “ISIS haben ihr Ende erreicht. […] Dieses brach nicht über Nacht herein und es gab auch keinen verheerenden Bruch innerhalb der Band. Einfach gesagt: Mit ISIS haben wir alles gemacht, was wir uns jemals vorgenommen haben - haben alles gesagt, was wir jemals sagen wollten. Im Interesse, die Verbundenheit, die wir für diese Band, für uns, für die Musik, die wir gemacht haben, und all die Leute, die uns unterstützt haben, zu erhalten, ist es Zeit, das Ganze abzuschließen.“ Nach mehreren gemeinsamen Sessions wurde die Band 1997 von fünf Freunden in Boston gegründet. Beeinflusst von den Genre-Vorreitern Neurosis und Godflesh schafften es ISIS, Post-Rock- und Sludge-Metal-Elemente mit eigenen Ideen zu verbinden und einen erfolgreichen eigenständigen Stil zu entwickeln. Das letzte Album “Wavering Radiant“ kam im Mai 2009 in die Plattenläden und kletterte bis auf Platz Zehn der amerikanischen Indie-Charts. Zu den Nebenprojekten der Mitglieder zählen Red Sparowes, Old Man Gloom und Pig Destroyer. Nach einigen noch ausstehenden Nordamerika-Shows fällt für ISIS dann in Montreal der letzte Vorhang. Im Gegensatz zu vielen anderen haben die Fünf erkannt, wann Schluss sein muss und den richtigen Zeitpunkt nicht verpasst: “Wir haben uns schon früh geschworen, dass wir unser Bestes tun werden, dass ISIS nicht diesem Syndrom verfällt.“ Die Bostoner haben einen stilvollen Abgang hingelegt und werden also zukünftig nicht Gefahr laufen, in einem Atemzug mit Matthäus, Mixa und Kohl genannt zu werden.

Kategorien: Alternative, Experimentell, Hardcore, Indie, Metal, Musik, Prog-Rock

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Von: nora | 18. May. 2010, 1:52 pm

Stone Sour – Melodisches vom Slipknot-Sänger

Stone Sour

Des Moines/Iowa – Was genau ich erwartet habe, als ich mir ohne vorher etwas von ihnen angehört zu haben, zum ersten Mal das Side-Project von Slipknot-Sänger Corey Taylor live angesehen habe, weiß ich nicht. Ganz sicher waren es aber nicht Balladen wie “Bother” und “Through Glass”, die es schaffen, durch intensive, lesenswerte Lyrics und melodische Strukturen zu begeistern, ohne je die Grenze zum Kitsch zu überschreiten. Frontsau-Gehabe und frenetisches Gebrüll scheint Taylor mit seiner Maske abzustreifen und offenbart seine zerbrechliche Seite. Laut wird es mit Stone Sour dennoch hin und wieder. Man hört durchaus, dass neben dem Sänger auch Gitarrist James Root als “Nummer Vier” bei Slipknot tätig ist und Drummer Roy Mayorga bereits bei Soulfly, Ozzy Osbourne und Sepultura den Rhythmus angab. Und es ist neben Taylors beeindruckendem Stimmspektrum  - von melodisch-klarem Gesang bis Screaming und Growling - auch und gerade der Kontrast von sanften Klängen und brachialem Sound, der Stone Sour so außergewöhnlich macht. Derzeit arbeitet die Band in Nashville an ihrem dritten Album, das den Titel “Audio Secrecy” tragen wird. Der Frontmann beschreibt das Album wie visions.de berichtet mit Worten, die sich genauso gut auf die Band ansich anwenden lassen: “Es ist Metal, Rock, langsam, weich, hart, schnell, bitter, schön …”, scheint also, als blieben die Amerikaner ihrer Linie treu. Im Juni stehen dann neben diversen Festivalauftritten, unter anderem bei “Rock am Ring” und “Rock im Park” auch einige wenige Clubshows auf dem Programm.

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Kategorien: Alternative, Konzert, Lauter!, Metal, Musik, Rock

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Von: nora | 14. April. 2010, 1:52 pm

Free MP3-Download von Hellsongs – Hauchzarte Metal-Hymnen

Hellsongs Tickets

Hamburg - Metal-Klassiker im Lounge-Stil, funktioniert das? Hellsongs beweisen – ja! Von Doublebass-Hagel und kreischenden E-Gitarren sind die drei Schweden mit ihrem Sound ebenso weit entfernt wie äußerlich von in die Jahre gekommenen Herren in Lederkluft. Dem Metal haben sich Siri Bergnéhr, Johan Bringhed und Kalle Karlsson mit ihren „Hymns in the Key of 666“ auf ganz andere Weise verschrieben. Die drei Schweden kleiden Klassiker von Bands wie Metallica, AC/DC oder Black Sabbath in ein softes Lounge-Gewand und unterlegen sie mit Elektroorgel- und Akustikgitarrenklängen. Darunter auch den TNT-Song „10.000 Lovers (in one)” - unseren Free MP3-Download der Woche, zu finden unter www.eventim.de/downloads.

Statt eines Videos stellen wir denjenigen, die sie noch nicht kennen, unsere Band der Woche vor: Alexisonfire. Die Kanadier begeistern mit ihrem impulsiven und melodischen Sound sowie mit dem Verzicht auf typische Äußerlichkeiten, denen andere Post-Hardcore-Bands manchmal mehr Aufmerksamkeit zu schenken scheinen als ihrer Musik. Im Juni und Juli sind George Pettit und Co live in Hamburg und Berlin zu sehen.

Hier geht es zu den Clubacts der Woche.

Hellsongs Tickets

Alexisonfire Tickets

Kategorien: Alternative, Experimentell, Folk, Hardcore, Metal, Musik

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Von: sven | 12. April. 2010, 2:09 pm

The Ocean – Kollektive Tiefe

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Berlin
– „Oceanland“ ist das Portal und der Schlüssel für den musikalisch-künstlerischen Kosmos der Berliner Band The Ocean. „Oceanland“ heißt der Komplex aus Probe-, Schlaf- und Aufnahmeräumen, den der Gitarrist und Songwriter Robin Staps im Keller einer ehemaligen Aluminiumfabrik nach der Jahrtausendwende zusammen mit einer Hand voll Musikern bezogen hatte. In den nächsten anderthalb Jahren entstand das musikalische Konzept, das die Band seitdem verfolgt. Jedes der bisher veröffentlichten sechs Alben lässt die Komplexität der kreativen Prozesse erahnen, die für diese epischen Klangwelten irgendwo zwischen Post-Rock und Metal notwendig sind. Es ist unmöglich zu schätzen, wie viele Ideen über die Jahre verworfen worden sind. Die Band spricht von ihrer Musik als „Ambient Soundtrack Doomrock“. Schreigesang, ruhige instrumentale Parts, geniale Spannungsbögen und Metal-Eruptionen: Wer in die Tiefen dieser Songs hinabtaucht, wird Gewalt und Schönheit, Traumbilder und Ungeheuer sehen. Für die Aufnahmen der Alben „Fluxion“ und „Aeolian“ wurde beispielsweise ein gesamtes Orchester mit acht Geigen, fünf Celli, Klarinetten und Flöten klanglich abgebildet. „The Ocean Collective“, der vollständige Name der Band, steht nicht zuletzt auch für die mehr als 40 Musiker, die bei Studioaufnahmen oder bei Liveauftritten der Berliner mitgewirkt haben. Nach knapp 400 Shows (u.a. mit Isis, Cult Of Luna und The Black Dahlia Murder) sind The Ocean eine der meistbeachteten Bands des Genres und live ein kathartisches Monster, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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Kategorien: Experimentell, Hardcore, Konzert, Metal, Noise, Postrock, Prog-Rock, Rock, Sludge

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Von: kathrin | 29. January. 2010, 4:54 pm

Die Clubhighlights dieser Woche im Überblick

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Hamburg
– Ob harter Metal (Lamb of God), Rock (Theory Of A Deadman, Fehlfarben), Punk (Beatsteaks), oder träumerischer Indie-Folk (Seabear). Die Clubhighlights zeigten sich diese Woche von einer lauten, aber auch sanften und ruhigen Seite. Welche Band kurzentschlossen ein Benefizkonzert zugunsten der Erdbebenopfer von Haiti veranstaltete und welche wann live zu sehen sein wird, erfahrt ihr in der Wochenübersicht. Viel Spaß dabei!

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Für Liebhaber der härteren Klänge dürfte Lamb of God schon lange kein Geheimtipp mehr sein. Mit Elementen aus Death- und Trash-Metal, Metalcore-Anklängen und den kraftvollen Shouts von Sänger Randy Blythe bringt die Metal-Combo ab Februar ihren einzigartigen Stil, den sie selbst als „Pure Amercian Metal“ bezeichnen, wieder auf deutsche Clubbühnen.

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Die vierköpfige Band Theory Of A Deadman klingt nicht nur ein wenig wie Nickelback, sie hat sogar einen Plattenvertrag beim Label “604 Records”, welches von Nickelback-Frontmann Chad Kröger gegründet wurde. In Kanada haben Theory Of A Deadman bereits Platinstatus mit ihrem Debütalbum sowie ihrem Zweitalbum erreicht. Von ihrem großen Potenzial wollen die Kanadier auch das deutsche Publikum überzeugen und touren im März durch vier Städte.

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Zugunsten der Erdbebenopfer von Haiti und von „Ärzte ohne Grenzen“ gab „Deutschlands beste Liveband“, die Beatsteaks, am Donnerstag, den 28. Januar 2010, ein Benefizkonzert im Berliner Magnet Club. Wer nicht dabei sein konnte, kann die Beatsteaks auf einigen Festivalshows (u.a. Hurricane und Southside) im Sommer live erleben!

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Melancholischen Indie-Folk verspricht unser Free MP3-Download diese Woche mit dem Song „Lion Face Boy“ der Band Seabear. Mit einfühlsamen Lyrics und der sanften Stimme von Sänger Sindri Már Sigfússon dürften die sieben Isländer wirklich jedes Herz erwärmen. Doch überzeugt euch selbst unter www.eventim.de/downloads!

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Als Mitbegründer der Neuen Deutschen Welle ist die Rockband Fehlfarben auch nach über 30 Jahren noch absolut in und ihr Hit „Ein Jahr (Es geht voran)“ besitzt längst Kultstatus. Ende März sind die sechs Rheinländer auch wieder live unterwegs und präsentieren ihr neues Album „Glücksmaschinen“, das am 11. Februar erscheint.

Kategorien: Alternative, Folk, Indie, Konzert, Lauter!, Metal, Punkrock, Rock, Singer/Songwriter

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Von: kathrin | 22. January. 2010, 4:39 pm

Motorpsycho – ruppiger Indierock jenseits vom Hype

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Trondheim
– Die Werke der norwegischen Band Motorpsycho gehören sicherlich in die gutsortierte CD-Sammlung jedes Rockliebhabers. Die drei Herren, die in ihrem Heimatland riesige Erfolge verbuchen konnten, gelten hierzulande allerdings immer noch als Geheimtipp. Die Skandinavier, die 1989 als Hardrockband anfingen, näherten sich in den folgenden Jahren dem Progressive Rock und wurden mit dem Album „Demonbox“ 1993 richtig groß in der norwegischen Underground-Szene. Die dortige Musikpresse bezeichnete die Platte sogar als eines der besten Rock-Alben aller Zeiten. Fortan entwickelten sich Motorpsycho mit jedem Album weiter und entdeckten für sich immer neue Stile, wie etwa 70er Jahre Rock („Trust Us“, 1998) oder Country („The Tussler“, 1994). So gehören Motorpsycho schon längst zu einer der vielfältigsten und kreativsten Rockbands. Ein weiterer Meilenstein dürfte auch das neue Werk des Trios sein, das nur sechs Songs enthält, die sich auf 60 Minuten Spielzeit verteilen. In dem kürzlich veröffentlichten Album „Heavy Metal Fruit“ hauen Bent Sæther, Hans Magnus Ryan und Kenneth Kapstad ordentlich in die Saiten und zeigen mit ihrem 13-minütigen Opener „Starhammer“ gleich einmal, wie viel „Heavy Metal“ in ihnen steckt. Neben den schweren Riffs tauchen aber auch soulige und jazzige Momente auf, zusammen mit dem gewohnt ausgefeilten und typischen Psychedelic Grooverock. Auch ihr Gespür für Melodien beweisen die Norweger mit jedem Song neu. Zu der neuen Platte darf natürlich auch eine Tour nicht fehlen. Und so werden Motorpsycho erfreulicherweise ihr 21. Bandjubiläum ab Mai mit einigen ausgewählten Konzertterminen zelebrieren.

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Kategorien: Experimentell, Hardcore, Indie, Konzert, Metal, Noise, Prog-Rock, Rock, Rock n´Roll

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