Tickets & Konzerte: News über Newcomer-Bands und Club-Shows aus Indie, Alternative, Pop und Rock.
Archiv der Kategorie ‘Indietronic’
Von: julianw | 24. August. 2010, 3:05 pm
Blood Red Shoes - tanzen, tanzen, tanzen,…
Brighton – Wie es dazu kommt, dass jemand in blutroten Schuhen durch die Gegend rennt? Keine Ahnung, aber eine mögliche Erklärung dafür könnte der unbändige Tanzwille sein, der aufkommt, wenn die Blood Red Shoes aus dem urbritischen Brighton ihren treibenden Punk-Groove von der Bühne aus verschießen. Dieser lässt einem nämlich keine andere Wahl, als einfach darauf loszutanzen bis endlich der letzte Akkord erreicht ist. “Endlich” auch nur deswegen, damit sich die abgenutzten Laufstelzen erholen können - der Kopf will mehr! Die textlichen Schwerpunkte der Blood Red Shoes liegen reichen von Zorn, Frustration und Entfremdung bis hin zu Psychosen, Konfusion und der Hoffnung auf einen Ausweg aus dieser - Themen, die mit dem melodisch-treibenden Groove des Duos eine explosive Mischung ergeben. Das Duo Laura-Mary Carter und Steven Ansell wetzt so seit dem Jahre 2005 durch die westliche Musikwelt und verschafft sich dabei zunehmend Gehör. Den deutschen Fans präsentierten sie ihre Alben “Box Of Secrets” und “Fire Like This” bisher auf mehreren kleinen Clubtouren und einigen größeren Festivals wie beispielsweise auch dem Hurricane. Neugierig geworden? Bloß gute Tanzschuhe anziehen! Achja: Der Name der Band greift eigenen Angaben nach zurück auf eine Probe Ginger Rogers’, in welcher sich der Musical-Star ihre weißen Treter blutig getanzt hatte - also doch!
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Von: sven | 4. August. 2010, 3:46 pm
Menomena – Was Kermit nicht weiß…
Portland – Menomena: Ein Wort, das nach Angaben der dreiköpfigen Indie-Band gewählt wurde, weil es gut über die Zunge geht und dieses dann etwas Sexuelles suggeriert. Einem Gerücht zufolge soll der Bandname auf dem allseits bekannten und beliebten Muppet Show-Song “Mah Nà Mah Nà” von Piero Umiliani basieren. Und wenn dieses Gerücht nicht stimmt, so ist es zumindest sehr schön erfunden. Aber zum Thema! Seit mittlerweile zehn Jahren spielen Brent Knopf, Justin Harris und Danny Seim nun schon ihre etwas eigene Interpretation von Indie-Rock. Mit dem dritten Album “Friend or Foe“ erhielt das Trio 2007 endlich auch das Schulterklopfen der Kritiker und sogar eine Grammy-Nominierung (Best Recording Package). Zu hören gibt es dabei - wie auch auf dem aktuellen Album “Mines“ - mal luftigen, straighten Rock, mal aufgeregt-fordernden, experimentellen Punk, aber auch jazzige Elemente, eingestreute Funk-Rhythmen und die genialen Schlagzeugparts Danny Seims. Zusammengehalten von der bandtypischen Emotionalität, vorgetragen mit Liebe zum Detail und für innovative Momente. In Deutschland sind Menomena noch ein Geheimtipp. Vielleicht ändert sich das ja, wenn die Portland-Band im November in Dortmund, München und Köln zu Gast ist.
Kategorien: Alternative, Electro, Experimentell, Indie, Indietronic, Jazz, Konzert, Musik, Pop, PostPunk, Punkrock, Rock, Uncategorized
Von: sven | 15. July. 2010, 2:44 pm
Wolf Parade – O Canada
Montréal – Wieder Kanadier, wieder aus Montréal und wieder Sub Pop Records! Dieses Label scheint Qualitäts-Indiebands magisch anzuziehen. Postal Service, Grand Archives, Foals – und Wolf Parade. Der Sound dieser Band liegt nicht zufällig zwischen Arcade Fire (Label-Kollegen) und Modest Mouse, deren Sänger Isaac Brock die aktuelle Platte “Expo 86“ produziert hat. Das Besondere: Wolf Parade entstand aus dem Zusammentreffen zweier äußerst begabter Songwriter mit einzigartigen Stimmen. Während Spencer Krug mit seinem fragilen, klagenden, aber dennoch druckvollen Gesang den Songs einen sehr eigen klingenden Touch verleiht und oft auf abrupte Elemente setzt, klingen Dan Boeckners Parts (etwas) unaufgeregter, aber nicht minder eigen. Nach mittlerweile drei veröffentlichten Alben haben es die Kanadier geschafft, ihrem ohnehin schon eingängigen Sound an manchen Stellen etwas hymnenhaftes zu verleihen. Was bleibt, sind die Genialität der Songs und eine gesunde Portion Verrücktheit. Wolf Parade bewegen sich dabei jenseits von Abgehobenheit und vorgeschobener künstlerischer Coolness. So kann Jeder auch ohne Indie-Diplom und Skizzen auf Millimeterpapier zur Musik der Kanadier abfeiern. Übrigens sind Wolf Parade in der nächsten Ausgabe unserer Clubacts als “Band der Woche“ vertreten und obendrein dieses Jahr noch bei zwei Deutschland-Shows zu bestaunen.
Kategorien: Alternative, Electropop, Experimentell, Indie, Indietronic, Musik, Party, Pop, Rock
Von: sven | 2. July. 2010, 1:11 pm
This Will Destroy You – Phantasie statt Fernglas
San Marcos/Texas – Wenn das vom Aussterben bedrohte Genre Post-Rock auch die nächsten 10 Jahre noch überleben will, braucht es Bands wie This Will Destroy You. Wie Caspian, 65daysofstatic, Red Sparowes oder Maserati haben diese vier Texaner erkannt, dass man sich als Post-Rock-Gruppierung der neueren Generation nicht nur auf die bewährten Elemente des Genres verlassen kann. Die Band verzichtet auf die klassischen Brüche und ersetzt sie mittels Gitarrenmelodien (à la Explosions In The Sky) und ambient-beeinflusste Elektro-Beats durch schwebende Klangflächen. Wo musikalische Vulkanausbrüche erwartet werden, findet man so fast hypnotisch wirkende, imaginäre Tonlandschaften vor. Wo andere dem Berechenbaren folgen, führen Chris King und Co. den Hörer in das Phantastische. Diese Musik braucht keine Texte und keinen Gesang. Alles was transportiert werden soll, erreicht den Rezipienten durch die geschaffenen Sound-Panoramen. Nach nur zwei veröffentlichten Alben haben sich This Will Destroy You in die erste Reihe der Post-Rock-Bewegung geschoben und sind momentan auf jeden Fall einer der Anwärter auf den (nicht vorhandenen) Instrumental-Thron. Ohne Zepter und Krone ist die Texas-Band ab September in den deutschen Clubs unterwegs.
This Will Destroy You – Tickets
Kategorien: Alternative, Electro, Experimentell, Indie, Indietronic, Konzert, Musik, Postrock, Rock
Von: sven | 25. June. 2010, 1:01 pm
Eels – Mark “E“ Everett für Terrorist gehalten
London – Es sind gefährliche Zeiten, in denen wir leben: Ölkatastrophen, Vuvuzelas, katholische Priester… Da kann es einem Bart tragenden Rockmusiker schon mal passieren, dass er beim Chillen im Hyde Park von der Polizei für einen gesuchten Terroristen gehalten wird. Eels-Mastermind Mark Oliver Everett ist eben dieses vor ein paar Tagen passiert. Nach einem anstrengenden Interview-Marathon quer durch London wollte “E“ im nah gelegenen Hyde Park nur ein paar Minuten entspannen. Bis gedankenschnelle Schutzmänner beim Vorübergehen auf den 47-Jährigen Kalifornier aufmerksam wurden. Der Rest ist schnell erzählt. Everetts Erscheinungsbild schien genau dem Profilfoto eines gesuchten Terroristen zu entsprechen. Die Polizisten verhörten ihn an Ort und Stelle, sahen relativ zügig ihren Irrtum ein und entschieden sich dann ebenfalls gedankenschnell für den Rückzug. Begeistert zeigte sich Everett natürlich dennoch nicht. “Nicht jeder Typ mit kurzen Haaren und langem Bart ist ein Terrorist. Manche von uns wollen einfach nur rocken“, so E gegenüber NME. Kleiner Vermerk fürs Polizei-Protokoll: Am 24. Juli planen ZZ Top einen Festival-Auftritt in der britischen Hauptstadt.
Kategorien: Alternative, Blues, Experimentell, Folk, Indie, Indietronic, Musik, Rock
Von: benni | 11. February. 2010, 12:08 pm
11 Freunde laden zur Jubi-Party
Berlin - Wenn eines der besten Fußball-Magazine der Republik (andere Meinungen sind natürlich gern zugelassen) die 100. Ausgabe herausbringt, gehört das anständig gefeiert. Warum wir euch das erzählen? Nicht, weil wir neuerdings eine neue Rubrik namens Sport haben, nein: Die 11 Freunde - das immer noch etwas andere Fußi-Mag - fährt auch bei der Jubiläumsparty die Indie-Schiene und lädt am 25. Februar ins Berliner Astra Kulturhaus. Live am Start sind Tomtes Thees Uhlmann und Addictive TV - wenn das nichts ist!
Und ja: selbstverständlich gibt’s auch viiiiel Fußballkultur für alle Freunde des rollenden Leders. Fachsimpeleien über das Tor des Jahrhunderts (Auge, Schuster, Diego?) sind da ebenso gern gesehen wie Diskussionen über den Stellenwert der Ultras. Die 11 Freunde-Redaktion ist in Person von Chef Philipp Köster vertreten, der Live-Gigs und Party moderieren wird.
Das spricht doch für eine angemessene Jubi-Party eines Magazins, das uns in der Vergangenheit mit gelungenen Specials über die Fußballwelt der 70er und 80er versorgt hat oder aktuell die legendärsten Derbys vorstellt.
Also Cheers, 11 Freunde! Danke! Bitte!
11 Freunde Jubiläumsparty Tickets
Kategorien: Indie, Indietronic, Konzert, Party, Uncategorized
Von: dania | 19. January. 2010, 4:41 pm
Two Door Cinema Club - It’s going to be a blockbuster!
Hamburg - Alles beginnt während der Schulzeit in dem Örtchen Bangor nahe Belfast in Nordirland. Alex Trimble, Kev Baird und Sam Halliday lernen sich kennen, gründen eine Band und beschließen 2007, sich ganz der Musik zu widmen. Keine Zeit mehr für’s Studium, Two Door Cinema Club wird was ganz Großes. Klingt schön naiv und auch ziemlich großspurig. Wenn man jedoch bedenkt, dass diese Jungs bereits nach nur zwei Singles von den Medien mit Bloc Party, Death Cab For Cutie oder Broken Social Scene verglichen werden, dann scheint die Selbsteinschätzung der drei Nordiren gar nicht so unrealistisch. Mit drei Gitarren, Synthies und einem Computer als Schlagzeug-Ersatz erobern Two Door Cinema Club von ihrer MySpace-Seite aus die große, weite Indie-Welt. Dieser muntere Elektro-Pop kommt an und bringt Sänger Alex Trimble mit seiner Band sogar auf die Durchstarter-Liste 2010 von BBC Online. Im März erscheint das TDCC-Debütalbum “Tourist History” auch in Deutschland, die erste Single “I Can Talk” ist als Download bereits erhältlich. Auch live kann man das Trio bald bewundern - im April kommen sie im Rahmen einer Europatournee für vier Konzerte nach Deutschland.
Kategorien: Electropop, Indie, Indietronic, Konzert, Musik, Pop, britpop
Von: Marc | 15. January. 2010, 10:28 am
Owl City - Alles nur eine Frage der Zeit
Berlin - Ein Geheimtipp ist Owl City sicher nicht mehr, ans Herz legen möchte ich euch diese Musik trotzdem. Dabei will ich auch völlig außer Acht lassen, dass der gesamte Hintergrund christlich geprägt ist. Das interessiert mich nicht. Mich begeisteren die leichten und poppigen Elektrosounds. Die spielerische Leichtigkeit der Songs, vor allem auch der aktuellen Single “fireflies”, die dazu auch noch zwei fantastische Videos geschenkt bekommen hat. Oft wurde schon die Ähnlichkeit zu The Postal Service hervorgehoben, die Stimme von Adam Young klingt oft der von Benjamin Gibbard sehr ähnlich. Also haben wir gleich auch einen Vergleich zu Death Cab For Cutie. Ich muss immer an die Boards Of Canada denken - aber jedem da seine eigenen Vergleiche.
In den USA war “fireflies” bereits Nummer 1 der Billboard Charts. Soweit wird es hier nicht kommen. Aber dadurch, dass ein Owl City Song neben den All-American Rejects, Robert Smith, Franz Ferdinand, Wolfmother und All Time Low auch auf dem Soundtrack von Tim Burtons neuestem Meisterwerk “Alice In Wonderland” vertreten ist, werden sich auch hier schnell eine Menge Begeisterte finden lassen.
Daher kann ich nur empfehlen: Schaut euch Owl City zusammen mit der fantastischen Lights aus Kanada auf der ersten Deutschland Tour in einem kleinen Club an bevor es in Kürze auf die großen Bühnen gehen wird.
Kategorien: Alternative, Electro, Electropop, Indie, Indietronic, Konzert, Musik, Pop
Von: dania | 14. January. 2010, 11:51 am
Tocotronic - Musterknaben der Hamburger Schule
Hamburg - Seit 1993 machen Dirk von Lowtzow, Jan Müller und Arne Zank bereits zusammen Musik, seit 2004 offiziell verstärkt von Keyboarder und Gitarrist Rick McPhail. Tocotronic zählen zu den wichtigsten deutschen Indie-Bands der Neunziger. Endlich eine Band, die die Wut einer ganzen Generation auf den Punkt bringt. Das kommt an bei der Jugend und sorgte schon in der Anfangszeit für ausverkaufte Clubs. Ihr erster Fanclub “Megatronic” gründete sich bevor überhaupt nur ein einziger Ton auf Platte verewigt war. Tocotronic sind die Musterknaben der Hamburger Schule und ihrer Zeit weit voraus. Sie haben schon vor zehn Jahren die Musik gemacht, die so manche neue Indie-Band heute gerne erfinden würde. Im Interview mit der Hamburger Morgenpost sagte Sänger Dirk von Lowtzow: “Situationen, in denen man die Kontrolle verliert, sind extrem interessant. Die Rockmusik ist ja auch mal angetreten, Wände zu durchbrechen und das Bewusstsein zu erweitern. Heute ist aber vieles, was besonders rockig daherkommen will, ungefähr auf dem freakigen Niveau der Hamburger Sparkasse.” Zum Glück gibt es Tocotronic, die bleiben auch weiterhin ihrem Stil treu und veröffentlichen am 22. Januar das nächste Studioalbum “Schall und Wahn”, ein Album, in das man sich nach Ansicht der Band “reinsteigern” soll. Hört es euch an und dann erlebt die Jungs live. Gelegenheit dazu gibt es im März und April bei der “Schall und Wahn”-Tour 2010.
Kategorien: Indie, Indietronic, Konzert, Musik, Pop
Von: nora | 30. December. 2009, 12:15 pm
Delphic – exklusiver Free-MP3-Download
Hamburg – Diese Woche birgt unser kostenloser MP3-Download auf www.eventim.de/downloads ein kleines Juwel für alle Tanzwütigen: Der Song „This Momentary“ des Indie-Elektro-Trios Delphic geht direkt in die Beine. Ganz im Sinne des Manchester-Sounds der Achtziger Jahre treffen hier Gitarrenakkorde mit kühlen Synthie-Sounds und warmen Gesangseinlagen aufeinander. Klingt nach New Order? Ein wenig. Wer da still sitzen bleiben kann, ist entweder fußkrank oder hat kein Herz in der Brust. Im Februar sind die drei Briten übrigens hierzulande live zu sehen. Vergessen sollte man aber auch unser Video der Woche nicht: Michael Benjamin Lerner, das kreative Herzstück der amerikanischen Rockband Telekinesis, spricht nicht nur über seine Zeit am Liverpool Institute For Performing Arts (dessen Schirmherr und Mitbegründer Paul McCartney ist), sondern spielt auch seine herzzerreißende Ballade „Rust“ – unbedingt ansehen!
Hier geht es zum Download: www.eventim.de/downloads
Kategorien: Indie, Indietronic, Musik, Rock








