Tickets & Konzerte: News über Newcomer-Bands und Club-Shows aus Indie, Alternative, Pop und Rock.
Archiv der Kategorie ‘Hardcore’
Von: kathrin | 10. March. 2010, 4:54 pm
Free MP3-Download von Lapko – Aggressive Melancholie

Hamburg – Die haben echt die Ruhe weg, die Finnen. Eigentlich sind die drei Herren von Lapko schon seit 1996 als Rockband musikalisch aktiv, brachten aber bisher gerade einmal drei Alben heraus. Nach der letzten Platte „Young Desire“ 2007 erscheint im März dieses Jahres nun endlich ihr viertes Werk. Und da hat sich wohl ganz schön was angestaut. Mit ihrem neuen Album „A New Bohemia“ präsentieren Lapko elf energiegeladene, raue Alternative-Rock-Songs, die eine düstere Romantik in sich tragen. Vor allem die Falsettstimme des Sängers Ville Malja trägt zu diesem speziellen Touch bei. Das Label Fullsteam Records beschreibt die Musik von Lapko übrigens mit den Worten „Aggressive Melancholie“. Wer wissen will, wie sich das anhört, sollte sich den wohl hitverdächtigsten und eingängigsten Track des Albums, „I Shot The Sheriff“ (Nein, kein Cover des bekannten Bob Marley-Songs!) herunterladen, der als kostenloser Download unter www.eventim.de/downloads erhältlich ist.
Es ist wirklich erstaunlich, wie der Isländer Olafur Arnalds es schafft, einerseits mit einem Techno-Projekt ordentlich Gas zu geben und andererseits so wunderschöne und zerbrechliche Piano- und Streichersounds zu kreieren, die vollkommen entspannen und einen in Träume versinken lassen. Neugierig geworden? Im Video der Woche erfährst Du weitere interessante Details über den 21 Jahre alten Ausnahmekünstler.
Hier geht es zum Download: www.eventim.de/downloads
Kategorien: Alternative, Hardcore, Indie, Konzert, Pop, Psst!, Rock
Von: sven | 12. February. 2010, 4:52 pm
Japandroids - Keine Zeit für Langeweile
Vancouver - Japandroids, oder der Einfachheit halber JPNDRDS genannt, sind ein zweiköpfiges, vierarmiges Indie-Garage-Monster aus Vancouver, Kanada. Die Band besteht aus den beiden Uni-Freunden Brian King (Naturwissenschaften und Gitarre) und David Prowse (Anthropologie und Schlagzeug). So interessant Bandname und Background klingen, so interessant ist auch das 2009er Debütalbum „Post-Nothing“. Eine energiegeladene Platte irgendwo zwischen Indie-Punk und Garage-Emo. In acht Hymnen auf knapp 36 Minuten gibt es kein Verschnaufen, kein Innehalten und garantiert keine Langeweile. Hits wie “Young hearts spark fire” oder “Rockers East Vancouver” weigern sich schon nach erstmaligem Hören, Ohr und Kopf wieder zu verlassen. Dass King/Prowse auch textliche Leichtigkeit nicht vermissen lassen, beweisen folgende Zeilen: „We used to dream / now we worry about dying / I don’t want to worry about dying / I just want to worry about those sunshine girls“. Wer nach dem ersten Hören von „Post-Nothing” noch auf dem Stuhl sitzt, sollte sich Japandroids live ansehen und aufpassen, dass ihm/ihr die Kinnlade nicht auf die Knie fällt.
Kategorien: Alternative, Garage, Hardcore, Indie, Konzert, Musik, Noise
Von: kathrin | 22. January. 2010, 4:39 pm
Motorpsycho – ruppiger Indierock jenseits vom Hype

Trondheim – Die Werke der norwegischen Band Motorpsycho gehören sicherlich in die gutsortierte CD-Sammlung jedes Rockliebhabers. Die drei Herren, die in ihrem Heimatland riesige Erfolge verbuchen konnten, gelten hierzulande allerdings immer noch als Geheimtipp. Die Skandinavier, die 1989 als Hardrockband anfingen, näherten sich in den folgenden Jahren dem Progressive Rock und wurden mit dem Album „Demonbox“ 1993 richtig groß in der norwegischen Underground-Szene. Die dortige Musikpresse bezeichnete die Platte sogar als eines der besten Rock-Alben aller Zeiten. Fortan entwickelten sich Motorpsycho mit jedem Album weiter und entdeckten für sich immer neue Stile, wie etwa 70er Jahre Rock („Trust Us“, 1998) oder Country („The Tussler“, 1994). So gehören Motorpsycho schon längst zu einer der vielfältigsten und kreativsten Rockbands. Ein weiterer Meilenstein dürfte auch das neue Werk des Trios sein, das nur sechs Songs enthält, die sich auf 60 Minuten Spielzeit verteilen. In dem kürzlich veröffentlichten Album „Heavy Metal Fruit“ hauen Bent Sæther, Hans Magnus Ryan und Kenneth Kapstad ordentlich in die Saiten und zeigen mit ihrem 13-minütigen Opener „Starhammer“ gleich einmal, wie viel „Heavy Metal“ in ihnen steckt. Neben den schweren Riffs tauchen aber auch soulige und jazzige Momente auf, zusammen mit dem gewohnt ausgefeilten und typischen Psychedelic Grooverock. Auch ihr Gespür für Melodien beweisen die Norweger mit jedem Song neu. Zu der neuen Platte darf natürlich auch eine Tour nicht fehlen. Und so werden Motorpsycho erfreulicherweise ihr 21. Bandjubiläum ab Mai mit einigen ausgewählten Konzertterminen zelebrieren.
Kategorien: Experimentell, Hardcore, Indie, Konzert, Metal, Noise, Prog-Rock, Rock, Rock n´Roll
Von: benni | 2. December. 2009, 5:14 pm
PENNYWISE touren mit Zoli Teglas!
Hermosa Beach … und mit dieser Headline heißen wir euch herzlich willkommen im Debattierclub der Melodic Hardcore Experten. Denn die Frage, ob jetzt der Daumen angesichts der (offiziell vorübergehenden) Verpflichtung des Ignite-Shouters nach oben oder unten zeigen soll, wird sich wohl bei einigen Pennywise-Fans stellen. Ich halte meinen Daumen übrigens nach oben - und freue mich schon derbst auf die Pennywise-Tour im Frühjahr!
Ab April werden die kalifornischen Skate Punk Heroen für drei Shows in Deutschland unterwegs sein und mit dem neuen Sound (der sich mit Zolis doch recht heller Stimme einstellen wird) die Clubs in Hamburg, Berlin und München stürmen. Nun ist es mit dem Frontmann-Wechsel ja so ‘ne Sache, zumal gerade Jim Lindbergs kehliges und leicht näselndes Sprechorgan für den besonderen Pennywise-Klang prägend war. Das Experiment mit Zoli Teglas ist jedoch laut Band-Homepage geglückt: beim Smokeout Festival in San Bernadino (CA), gab es nach Lindbergs Ausstieg vor einigen Monaten die Zoli-Premiere vor tausenden Fans. pennywisdom.com zitiert Zoli Teglas mit den Worten: “I’m stoked to be singing these upcoming shows with Pennywise. I’m a huge fan of the band and am super grateful to share the stage with my long time friends Fletcher, Byron, and Randy.“
Die drei restlichen Band-Mates suchen währenddessen weiter nach einem neuen Mann am Mikro. Der wird allerdings erst in einiger Zukunft die Fersen in die Bühnen-Monitore stemmen dürfen, denn nun erreichte uns die Nachricht, dass das aktuelle Line-Up bis zu den Frühjahrs-Shows in Deutschland bestehen bleibt. Wunderbar, denn so ein Projekt darf man nicht jedes Jahr erleben! Und wie gesagt: Daumen hoch!
Kategorien: Hardcore, Konzert, Lauter!, Musik, Noise, Punkrock, Rock
Von: benni | 14. August. 2009, 3:19 pm
Death By Stereo - “Looking Out For #0″?
Meine erste Begegnung mit Death By Stereo war - wenn ich das mal ohne so sagen darf, ohne zu heulerisch zu klingen - Liebe auf den ersten Blick, pardon: das erste Ohr. Ich fange mal so an, denn meine letzte Begegnung ist absolut gegensätzlich verlaufen. Das erste Mal also - der Klassiker - liefen mir die fünf Metal-Punks auf einem Sampler über den Weg. Die fünfte “Punk-o-Rama”-Ausgabe war’s, auf der mir “Looking Out For #1″ dermaßen ums Gehör fetzte, dass von da an in schöner Regelmäßigkeit jedes ihrer Alben in meinem CD-Regal landete. Und von Album zu Album wurden die Herren besser, sprich härter. Die Shouts von Efrem Schultz wurden brutaler, Doublebass-Parts bekamen - wie schön, wie schön - ihren Platz und die Metal-Teppiche von Dan Palmer genialer. Gipfel des Ganzen: das letzte Album “Death For Life”, hier wird auch der letzte Metaller von der D.B.S.-Abrissbirne überzeugt. Das folgende (in Low Budget-Version produzierte, aber nicht minder überzeugende) Live-Album “Death Alive” mitgerechnet, durfte ich mich also fünf mal wegen den wohl einfallsreichsten Song-Titeln beömmeln, die Nachbarn stundenrund in den Wahnsinn treiben, beim Mini-Discmanhören (ja, sowas gab’s damals noch) einen Tinitus nach dem anderen abholen …
… und dann kommt dieses Album raus! Mal wieder ein Top-Artwork in Kombi mit einem Top-Titel (”Death Is My Only Friend“, wie geil ist das denn) - aber mal ehrlich, Jungs: wollt ihr mich beleidigen? Keine Lust mehr auf Metal? Die Songs und Melodien, ja sogar Efrems Stimme wirken auf seltsame Weise schach und austauschbar, das Glockenläuten bei “I Sing For You” ist schon auf “This is not the end” des Vorgängers “Death For Life” zu hören. Der erste Schock - und nicht der letzte. Eine unsägliche Weichspülerversion von “Forever And A Day” (als metallische und durchaus hörenswerte Ballade ebenfalls auf “Death For Life”) - wer sich bis jetzt noch nie fremdschämen musste, hat spätestens jetzt die Gelegenheit. Homer J. Simpson würde sagen: “Laaaangweilig”! Meine Güte, Jungs, wenn ihr DAS bei der nächsten Show spielt, gibt’s nix mehr zu trinken, weil alle Bierbecher auf der Bühne liegen! Schade, schade, zum ersten werde das Gefühl nicht los, die Kohle für D.B.S. umsonst investiert zu haben … Ok, nicht ganz umsonst, schließen versöhnen Sing Along-Shouts bei “We Sing Today” und “D.D.S.F.U.” ein wenig und (schon fast nostalgisch anmutende) Energie ist schließlich bei “Welcome To The Party” zu spüren. Das ist aber auch schon der vorletzte Song.
Was soll man also als Fazit ziehen? Klar, Death By Stereo haben mich mit diesem Album absolut enttäuscht, zumal man ihre Alben stets blind kaufen konnte. Hier läuft einiges nicht zusammen (liegts am Label-Wechsel?) , aber die (sehr kleinen oben genannten) Lichtblicke lassen mich auf ein besseres Album hoffen. Und das möge bitte, bitte schnell erscheinen. Ich werd’s garantiert wieder kaufen - letzte Chance!
Von: benni | 23. July. 2009, 12:41 am
Escapado - Sänger gesucht
Hamburg - Alarm im Hause Grand Hotel van Cleef: Nach dem Ausstieg von Sänger Helge Jensen suchen die Screamos von Escapado nach einem neuen Frontmann - Bewerbungen werden ab sofort angenommen!
Verbunden mit dem Abgang von Helge war auch der Ausstieg von Bassist Gunnar Vosgröne, für den mittlerweile Neu-Mitglied Felix dabei ist. Bleibt also der Part des Shouters offen - und der soll nicht schnell, schnell verpflichtet werden, schließlich sollte es hinsichtlich Stimme, Energie und Leidenschaft schon passen. “Natürlich darf und wird es später etwas anders klingen”, wie Escapado verlauten lassen - da darf man doch schon gespannt auf ein neues Album mit neuen Shouts und neuem Basser sein.
Wer also sich und seine Stimme für passend hält, Lust auf Touren hat und vielleicht schon immer mal bei Escapado das Mikro schwingen wollte, ist herzlich eingeladen, sich unter escapado-info@gmx.net an die Jungs zu wenden - “Recall” nicht ausgeschlossen.
Von: nora | 22. July. 2009, 10:59 am
AFI kommen nach Berlin - Vorverkauf heute gestartet!
Berlin - AFI lassen sich bereits vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums “Crash Love” (Veröffentlichungstermin: 25.9.2009, dazu könnt ihr Marcs Beitrag vom 11. Juli lesen) in Deutschland blicken. Davey Havok, Jade Puget, Hunter Burgan und Adam Carson werden die neuen Songs am 25. August live im Lido in Berlin präsentieren. Da heißt es schnell zugreifen, die Tickets sind seit heute im Vorverkauf!

Kategorien: Hardcore, Indie, Konzert, Lauter!, Musik, Punkrock
Von: Marc | 11. July. 2009, 3:46 pm
AFI: Neues Album - Tour im Herbst?
Hamburg - Ein neues AFI Album steht in den Startlöchern: “Crash Love”. Bin schon richtig gespannt darauf. Vor allem seit “Sing The Sorrow”, wo sie das erste Mal eine deutliche Weiterentwicklung vorweisen können. Damit haben sie sich wirklich abgesetzt. UNd durch diese anstehende Veröffentlichung besteht natürlich die berechtigte Hoffnung, dass AFI auch neben ihren Auftritten beim Highfield und beim Area 4 auch die eine oder andere Clubshow spielen werden. Von einem Showcase zur ALbum VÖ habe ich bereits gehört - da sollte doch auch noch mehr möglich sein… Sobald es da etwas Neues gibt erfahrt ihr es als erstes: HIER!
Kategorien: Hardcore, Indie, Konzert, Lauter!, Musik, Punkrock
Von: Marc | 8. July. 2009, 10:04 am
Thursday für 2 Clubshows in Deutschland
Hamburg - Neben den Get Up Kids eines der Highlights im Herbst: Thursday kommen auch für wenige Shows nach Deutschland. Eine der absoluten Vorzeige-Emo-Bands, obwohl man den Begriff Emocore ja mittlerweile wegen der ganzen geschminkten Kids wohl eher nicht mehr benutzt. Naja. Auf jeden Fall ist er nicht mehr salonfähig…
Aber die Musik bleibt eindrucksvoll, egal wie man sie kategorisiert. Mit dem beeindruckenden neuen Album Anfang dieses Jahres, dass mit Sicherheit meine 2009er Top Ten nicht mehr verlassen wird, das wieder so geschlossen und dynamisch wirkt wie noch “War all the time” kommen die Amerikaner für Clubshows nach Hamburg und Berlin. Ich kann nur empfehlen: Kommt vorbei, spürt die Dramatik und Verzweiflung in jedem der Songs aus direkter Nähe!
Kategorien: Hardcore, Konzert, Lauter!, Musik, Punkrock, Screamo
Von: Marc | 7. July. 2009, 12:03 pm
Isis
Hamburg - Hier kommt die düstere Seele zum Vorschein: Epische Songs, die sehr kontrastreich mit Laut und Leise spielen. Um dann irgendwann brachial auszubrechen. Isis. Immer öfter auch mit leichtem Gesang im Hintergrund. Ist es Postrock oder Postmetal? Keine Ahnung, Schubladen sollten hier auch egal sein. Bei Konzerten beobachtet man zumeist ein sehr ehrfürchtiges Publikum, dass gespannt lauscht um plätzlich wieder mit einem Gitarreninferno an die Wand gedrückt zu werden. Ist nicht für die Zartbesaitetenempfohlen. Aber wenn man Mogwai mag kann man hier noch einen Schritt weiter gehen. Obwohl: Vielleicht findet man so einen Zugang zu seinem tiefsten Erinneren? Zu Angst und Wut mit Sicherheit. Macht euch auf den Shows selber ein Bild…
Kategorien: Experimentell, Hardcore, Konzert, Lauter!, Musik, Postrock


