Tickets & Konzerte: News über Newcomer-Bands und Club-Shows aus Indie, Alternative, Pop und Rock.
Archiv der Kategorie ‘Folk’
Von: julianw | 30. August. 2010, 4:31 pm
Fiddler’s Green - irischer die Deutschen nie werden!
Erlangen - Denkt man (klischeebehaftet) an Irland, so kommen einem grüne Landschaften voller Kleeblätter, rothaarige Trolle, vielleicht Guinness oder guter Whiskey in den Sinn. Begrenzt man sich auf den Sektor Musik, erscheinen Namen wie U2, The Dubliners, The Corrs oder The Cranberries. Musikalisch gesehen könnte sich Fiddler’s Green hier problemlos einreihen, wenn die sechsköpfige Combo nicht aus dem mittelfränkischen Erlangen käme. Ansonsten nämlich kann man behaupten, dass die Gruppe um Ralf Albi Albers mit ihrer Musik weitaus “irischer” daherkommt als die vorweg genannten Bands. Nicht nur, dass „Fiddler’s Green“ der irische Name für das Paradies der Seefahrer ist, auch in Sachen Instrumentalisierung verlassen sich die Süddeutschen auf Geige, Akkordeon und Bodhran! Nach zwanzig Jahren irischem Folk und Folk-Rock hat sich die Band in Deutschland eine treue Fangemeinschaft erspielt, die jedes Konzert zu einem kleinen St. Patrick’s Day werden lässt. Einflüsse von Reggae bis Speed-Metal sorgen nicht nur dafür, dass bei Live-Shows stets die richtige Betriebstemperatur herrscht, sondern verdeutlichen auch die Eigenständigkeit der bayerisch-irischen Folkmusik. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, hat demnächst noch Gelegenheit!
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Von: dania | 17. August. 2010, 3:22 pm
Cosmo Jarvis - jetzt als Supportact bewerben
Hamburg - Am 27. September spielt Cosmo Jarvis ein exklusives Clubkonzert im Kölner Studio 672. Als wenn das noch nicht Highlight genug wäre, gibt euch der 21-jährige Amerikaner die Chance, in seinem Vorprogramm dem Publikum einzuheizen. Solokünstler, Duo oder mehrköpfige Band, ganz gleich, nur solltet ihr euch irgendwo zwischen Rock, Reggae, Folk und Pop bewegen. Trifft das auf euch zu, müsst ihr euch und eure Band nur noch bis zum 1. September auf restorm.com anmelden und euch als Supportact bewerben. Cosmo Jarvis selbst beeindruckte uns zuletzt mit seinem Doppelalbum “Humasyouhitch/Sonofabitch”, dass wir Anfang Juni kurzerhand zum Album der Woche kürten und euch die Single “Jessica Alba’s Number” zum kostenlosen Download zur Verfügung stellten. Der junge Künstler präsentiert sich sowohl mit der australischen Unbeschwertheit eines Jack Johnson als auch deutlich düsterer, mit Blick auf die Schattenseiten des Lebens. Wir sind gespannt, womit er uns Ende September in Köln überrascht.
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Von: julianw | 13. August. 2010, 9:32 am
Ein verquertes “Miau!”
Melbourne – Wieder so ein wilder Mix verschiedener Musikstile, wieder so eine gute Band! Und ja, diesmal aus Australien: The Cat Empire treibt seit schnapszähligen elf Jahren sein Unwesen mit einem Mix, der von Ska und Reggae über Funk, sogar Jazz und HipHop bis hin zur guten, alten Rockmusik reicht – oft mit Latin-Anstrich! Was macht sie außerdem besonders? Die Australier haben zum Einen immer eine ganze Ecke Gastmusiker bei ihren Auftritten am Start, von denen die meisten mal abtauchen und dann wieder auftauchen, um das Katzen-Imperium zu unterstützen. Zum Anderen verstehen es die sechs-plus-x Mitglieder, bei ihren Live-Auftritten eine unvergleichliche Atmosphäre zwischen glückseligen Tanznummern und gedankenverlorenen, melancholieangehauchten Popstücken zu erzeugen, die manch einen Kritiker vermuten lässt, dass es sich bei der Combo vor ihrer Nase um die meistunterschätzte Band der Welt handeln könnte. Dabei haben die Aussies schon bei einigen Preisverleihungen ihren Auftritt gehabt; fairer Weise, so muss man sagen, sind die wirklich großen aber noch nicht dabei gewesen. In Deutschland hat das Großprojekt schon einen eingeschworenen Fankreis gefunden, der große Katzendurchbruch könnte aber mit ihren Gastspielen im Herbst endgültig gelingen. Wünschen wir es ihnen!
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Von: nora | 30. July. 2010, 3:20 pm
Von Weißwürsten und Gitarren-Glückspilzen …
Hamburg – Welche Band verwöhnt ihre Fans am meisten? Was stellt einer auf die Beine, der quasi mit einer Gitarre statt mit einem Teddybär in der Wiege aufgewachsen ist? Kann jemand, der aussieht wie ein Metaller auch Südstaaten-Rock liefern? Was halten Arcade Fire von U2? Und wie schmecken eigentlich Weißwürste mit Balkan-Sauce? Ganz ehrlich - die Antwort auf die letzte Frage müsst ihr schon selbst herausfinden. Den Rest haben euch Lisa, Julian, Sven und ich diese Woche heiß serviert. Wohl bekommt’s!
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Denkt man an Bayern, so vielleicht auch an Weißwurst, Weizenbier, immer noch Edmund Stoiber und den Rekordmeister. Gut, vielleicht noch an die Sportfreunde Stiller…Aber an Balkanbeats? Nicht unbedingt! Ein Fünfer aus dem Chiemgau ist gerade dabei, diese Sicht der Dinge zu verändern. LaBrassBanda mischen seit 2007 die Musikwelt auf und haben schon die eine oder andere wilde Tour hinter sich.
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Über seine Lieblingsband möchte man einfach alles wissen. Am liebsten möchte man seine Band rund um die Uhr bei sich haben! Die Fans der Donots können das auch, da sich die Jungs von Podcast bis Videoblog immer wieder Neues einfallen lassen… Lies mehr und “Donot your life!”
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Nix für Neidhammel! Robert Francis bekam seine erste Klampfe mit neun Jahren von der Slide-Gitarristen-Legende Ry Cooder in die Hand gedrückt und durfte sich das Spielen auch noch von Ex-Chili-Pepper John Frusciante persönlich beibringen lassen. Was dabei herausgekommen ist hört ihr euch am besten selbst an. Den Song “Mescaline” von seinem aktuellen Album “Before Nightfall” könnt ihr unter www.eventim.de/downloads for free abstauben.
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Ist einem Molly Hatchet bisher noch nicht über den musikalischen Weg gelaufen, könnte man anhand des Artworks meinen, man hätte eine Scheibe der neuesten True-Metal-Sensation in der Hand. Dass damit aber ein großer Irrtum vorliegt, beweisen die Musiker aus Jacksonville mit ihrem Album “Justice”, das dem Player lange vermissten, feinsten Südstaatenrock liefert.
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Auf nichts kann man sich mehr verlassen. Wer bisher dachte, Arcade Fire und U2 würden sich nicht mal im Fahrstuhl grüßen, muss nun umdenken. AF-Frontmann Win Butler fand nichts als lobende Worte für sein Pendant bei den irischen Rockern. Warum, wieso und hä? – Lest mehr…
Kategorien: Alternative, Balkan, Blues, Folk, Indie, Konzert, Lauter!, Musik, Rock
Von: julianw | 29. July. 2010, 9:14 am
Start your engine for Molly Hatchet
Jacksonville - Als ich das erste Mal das Artwork von Molly Hatchets Album “Justice” sah, dachte ich bei mir, dass das wohl der neueste Schrei in Sachen True Metal sein dürfte, was da auf meinem Tisch gelandet ist. Das aber ist ungefähr genauso weit daneben gegriffen wie die Behauptung, Manowar wechselten ins Punkbusiness. Das Werk ist nämlich eine Zusammenstellung feinster Arizona-, Texas-, New Mexico- und Mississippi-Rock ‘n’ Roll-Tunes, allgemein Südstaatenrock genannt! Und Molly Hatchet zeichnet demnach vor allem eines aus: Knarrende Gitarren, ein stets stampfendes Schlagzeug und der whiskeyschwere Gesang von Frontmann Phil McCormack, zu dem man sich noch im kleinsten Smart wie “Schneemann” aus “Ein ausgekochtes Schlitzohr” in seinem Kenworth fühlt. Das 12. Studioalbum des patriotischen Sechsers aus Jacksonville wird natürlich nicht als innovatives Meisterwerk des Rock ‘n’ Roll in die Geschichtsbücher eingehen. Das will der erdig-ehrliche Sound auch gar nicht – er will ins Blut und genau da geht er hin! Zwar bietet der Molly-Hatchet-Silberling mit “Fly On The Wings Of Angels” oder “Tomorrows And Forevers” auch Balladen auf, die wahre Stärke des Albums liegt aber in Tracks wie “Been To Heaven Been To Hell” und “American Pride”, die nach vorne gehen und zum Nachtanken des Magens, pardon, Trucks zwingen. Mit dem Closer “Justice” hat das Album einen ehrwürdig-hymnenhaften Titelsong in bester Freebird-Manier. Alle Freunde des gepflegten Südstaatenrocks werden die Jungs aus dem Sunshine-State sicher nicht enttäuschen. Und übrigens: Der Name der Band geht zurück auf eine Südstaaten-Prostituierte aus dem 17. Jahrhundert, die ihre Freier nach dem Akt angeblich köpfte und zerstückelte. Noch Fragen?
Kategorien: Blues, Country, Folk, Musik, Rock, Rock n´Roll, Singer/Songwriter
Von: nora | 28. July. 2010, 3:25 pm
Free MP3-Download von Robert Francis - Geschichten zwischen Blues und Pop

Hamburg - Etwas neidisch wird man ja schon, wenn man so liest, dass Robert Francis seine erste Gitarre mit neun Jahren vom Saitenbeschwörer Ry Cooder (ein Freund der Familie) in die Hand gedrückt bekam. Das wird auch nicht weniger, wenn man den Gitarrenunterricht beim Ex-Red-Hot-Chili-Pepper John Frusciante hinzu nimmt. Glücklicherweise entschädigt der 22-Jährige für den leichten Stich der Eifersucht dann aber mit der entsprechenden Leistung. Sich zwischen whiskeygeschwängerter Melancholie und sensiblem Songwriter-Pop zu bewegen ist nicht gerade eine leichte musikalische Übung. Der Amerikaner mit dem rauen Bariton findet hier die richtige Balance. Er präsentiert sich als lyrischer Geschichtenerzähler mit einem Hang zu gescheiterten und unglücklichen Liebesgeschichten, denen er mit Gitarrenparts, die im Idealfall (wie bei unserem heutigen Download-Song “Mescaline”, zu finden wie immer unter www.eventim.de/downloads) schon mal Bruce Springsteen erinnern, den richtigen Ausdruck verleiht. Und während Songs wie “Mescaline”, “Do What I Can” oder “Darkness” als Begleitung zum Hochprozentigen in jeder verruchten Bar um 3 Uhr morgens ein gutes Zuhause fänden, würden beispielsweise “Junebug”, “One by One” oder “I Like the Air” sich auch auf jeder Pop-Compilation gut machen. Im November macht Francis hierzulande die Clubs unsicher - aber Vorsicht: Suchtpotential!
Kategorien: Blues, Folk, Musik, Pop, Singer/Songwriter
Von: julianw | 27. July. 2010, 12:46 pm
LaBrassBanda - Balkanbeats aus Bayern
Übersee - Denk ich an Bayern, so denke ich an: Weißwurst, Weizenbier, immer noch Edmund Stoiber und den Rekordmeister. Gut, vielleicht noch an die Sportfreunde Stiller…Aber an Balkanbeats? Nicht unbedingt! Dass sich das ändert, dafür sorgen im Moment LaBrassBanda. Wären Brass, Balkan, Bavarian und Mundart nicht Tags, die als wirklich absolut szenisch anzusehen sind, hätte das Quintett aus dem Chiemgau wohl beste Chancen, einige Newcomer-Preise abzuräumen und dicke Plattenverträge zu unterschreiben. Da dies aber zumindest vorerst noch nicht so ist, bleibt erstmal nicht mehr, als sich selbst und das stets begeisterte Publikum abzufeiern. Dass LaBrassBanda diesem Anspruch mehr als genüge tut, konnte man bereits diesen Sommer auf dem Hurricane-Southside-Zwilling feststellen und 2009 – gut zwei Jahre nach Gründung – auch im dänischen Roskilde. Pompöse Beats, drückende Bläser und der eine oder andere Rhythmuswechsel sorgen dafür, dass den Tanzbeinen nicht die Laune vergeht. Dazu fünf Bandmitglieder, die mit ihrer Formation bereits ein paar irre Touren absolviert haben: So machte sich die Combo von ihrer Heimat aus 2008 auf, um das Endspiel der Fußball-Europameisterschaft in Wien zu besuchen – mit Moped und Traktor! Unterwegs gab’s dann Platzkonzerte abseits des Highways. Außerdem konnte man LaBrassBanda bereits in Simbabwe und Sibirien live erleben. Wer jetzt noch kein Interesse an den Bayern entwickelt hat, wird vermutlich auch keines mehr entwickeln. Allen Anderen sei die LaBrassBanda-Tour ans Herz gelegt, die die muntere Combo abseits von Harare und Nowosibirsk bis Anfang Januar 2011 quer durch Deutschland führen wird.
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Von: sven | 20. July. 2010, 4:04 pm
Sublime with Rome – sehr erhaben!
Hamburg (Julian) - Fast ein bisschen heimlich, still und leise hat sich am anderen Ende des großen Teiches eine Band wieder zusammengefunden, von der nun wirklich nicht zu erwarten war, dass sie es noch einmal schaffen würde: Sublime! Gut, aus rechtlichen Gründen ist von Sublime with Rome zu sprechen, aber das spielt für mich keine Rolle. Die hinter der Reunion stehenden Motive einmal außer Acht gelassen, dürfte es eigentlich jeden Musikfan zwischen Punk und Reggae nur erfreuen, dass Eric Wilson und Bud Gaugh wieder live in ihrer alten Formation auftreten. Nach dem Drogentod von Frontmann Bradley Nowell im Mai 1996 war ich jedenfalls nicht davon ausgegangen, Songs wie „What I Got“, „Badfish“, „Santeria“ oder „Same in the End“ jemals noch live erleben zu können. Dass diese Möglichkeit nun plötzlich wieder besteht, ist Rome Ramirez zu verdanken. Der 22-jährige Sänger und Gitarrist wird helfen, das Loch, das Bradley Nowell gelassen hat, zu füllen. Aus rechtlichen Gründen (die Familie Nowell ist in Besitz der Namensrechte von Sublime) wird er dabei als gesondertes Mitglied auftreten. Das soll mir aber soweit egal sein, wenn denn der Gesamteindruck passt und ein paar Songs der alten Alben „40 Oz. to Freedom“, „Robbin’ The Hood“ oder „Sublime“ zum Besten gegeben werden.
Frohen Mutes werde ich also am 29.08. jedenfalls mein altes Bandshirt rausholen und in die Pinneberger Wasserski- und Wakeboard-Arena pilgern. Dort treten bei den Telekom Extreme Playgrounds mit Millencolin und Gentleman zwar noch zwei weitere Vertreter der Genres Punk bzw. Reggae auf, das wird mir an diesem Tag dann aber doch eher egal sein, denn: „Love’s what I got…“.
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Von: nora | 16. July. 2010, 12:02 pm
Gegen den Nach-WM-Blues
Hamburg – Das Sommermärchen-Feeling ist abgeklungen. Kein Mitfiebern mehr, kein neugieriges WM-Tipps-prüfen, kein Public Viewing mit wehenden Fahnen. Da kann einen ja schon mal ein leichter Sommer-Blues befallen ob der vielen Lücken im Feierkalender. Kann, muss aber nicht. Schließlich lassen sich die Lücken mit jeder Menge Konzertterminen leicht wieder auffüllen, beispielsweise von Danko Jones, Earl Greyhound, Wolf Parade, Norman Palm, Pendulum oder Plan B. Viel Spaß!
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“Do you kiss on the first date? – ‘Cause I do”…Mit dieser Zeile wurden Danko Jones zu Rocklegenden. Ihren dreckigen Sound mit vulgär angehauchten Lyrics über Liebe, Freiheit und Rock ‘n’ Roll könnt ihr jetzt auch live auf vielen Festivals erleben und in zusätzlichen Genuss von neun Clubshows im Herbst kommen! Lederjacke an, ihr habt ein Date mit Danko Jones!
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Da läuft Freunden des heiteren akustischen Pops das Wasser im Munde zusammen – der Berliner Norman Palm macht sich im September mit seinen luftigen und melodiösen Songs im Stil von Simon & Garfunkel auf den Weg nach Hamburg und München. Nicht verpassen!
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Alle, die gedacht haben, die Zeiten von wahrer, ehrlicher Rockmusik à la Led Zeppelin, T. Rex oder Hendrix wären längst vorbei, kennen Earl Greyhound noch nicht! Von Soul, Psychedelic Rock, Grunge, Rhythm und Blues bis hin zur Latino-Orgel vermischen die New Yorker mit dem extravaganten Look alles, was ordentlich rockt!
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Auf seinem zweiten Album schlüpft der als Rapper Plan B bekannt gewordene Brite Ben Drew in die Rolle des inhaftierten Soulsängers Strickland Banks und bricht die Genregrenzen des Hip Hop in Richtung (Northern) Soul auf. Mit sommerlichen Songs im Motown-Stil und vereinzelten Rap-Passagen erzählt Drew die düstere Geschichte auf lässige Art. Den Song “Welcome To Hell” verschenken wir diese Woche in unserer Download-Aktion auf www.eventim.de/downloads!
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Immer wieder Kanada! Diesmal sind es Wolf Parade, die mit zwei Sängern, einer ordentlichen Portion Verschrobenheit und Genialität im Songwriting über den Status als Indie-Geheimtipp schon längst hinausgeschossen sind. Das Ergebnis: Musik, die jeder auch ohne Indie-Diplom und Skizzen auf Millimeterpapier abfeiern kann.
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“Drum’n'Bass trifft Rockmusik” titelt ein Veranstalter in seinem Newsletter. Er meint damit das australische Sextett Pendulum, welches Clubmusik mit saftigem Rock, scharfen Rap-Lyrics und ausgeprägtem Pop-Appeal paart. Im September und Oktober kommen die Neu-Londoner in deutsche Clubs - absoluter Geheimtipp!
Kategorien: Alternative, Folk, Lauter!, Musik, Rock, Rock n´Roll, Singer/Songwriter, hip-hop, soul
Von: nora | 9. July. 2010, 12:15 pm
Neues Altes vom Owl-City-Kopf

Owatonna – Bevor Adam Young mit dem Synth-Pop von Owl City Platz 1 der Billboard-Charts erobern konnte und sich – vor allem mit “Fireflies” und dem Beitrag zum Alice-im Wunderland-Soundtrack, “The Technicolor Phase”- auch international einen Namen machen konnte, schuf er im Keller seiner Eltern eine Reihe zarter akustischer Songs. “Wenn ich abends nicht einschlafen konnte, werkelte ich an meiner Musik. Ich hatte einen alten Dell Computer (…), ein von einem Freund geborgtes Behringer C-1 Kondensatormikrophon, einen analogen Behringer-Mixer mit acht Spuren und die alte Alvarez von meinem Onkel. Ich hatte keine Ahnung, was ich tue, aber ich war ein Träumer und Musik war mein Fluchtweg, also gab ich ihr alles, was ich hatte. Ich dachte nie, dass diese Musik irgendwo gehört werden würde, außer von meinen Eltern durch den Dielenboden, ich schrieb sie für meine eigenen Ohren. Ich war gleichzeitig Künstler und Publikum und ich nannte mich Sky Sailing”, schreibt Young über das Entstehen der elf Songs, die “sein Herz und seine Seele sind” und die nun als eigenes, von Owl City abgekoppeltes Album unter eben diesem Namen erscheinen. “An Airplane Carried Me To Bed” nannte der Künstler das Werk, das ihm über seine Schlaflosigkeit hinweg geholfen hat.
Ob das Erscheinen unter einem anderen Künstlernamen notwendig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, wer an Owl City Gefallen findet, dem wird auch Sky Sailing aller Wahrscheinlichkeit nach zusagen. Trägt einen doch die charakteristische Stimme des Sängers wie gewohnt durch die Songs, die ebenso wie die seiner “Hauptband” eine träumerische, sehnsüchtige Leichtigkeit verbreiten. Würde man das Album als Akustik-Version von Owl City verkaufen, wäre wohl niemand überrascht, werden hier doch hauptsächlich die Synthesizer durch Gitarrenklänge ersetzt. Wie auch immer, reinhören lohnt sich in jedem Fall und dürfte die Zeit zur Veröffentlichung des nächsten Bandalbums - an dem der Sänger der Sänger derzeit “wie ein verrückter Wissenschaftler” arbeitet - deutlich verkürzen und Young sicherlich zusätzlich neue Fans bescheren. Das Album erscheint am 20. Juli und während bisher keine Solo-Tour als Sky Sailing geplant ist, hält der Musiker es nicht für ausgeschlossen, bei Owl-City-Konzerten auch den einen oder anderen Song des Soloalbums einzuspielen. Und von diesen sind für November glücklicherweise drei in Hamburg, Berlin und München angekündigt.
Kategorien: Electropop, Folk, Konzert, Musik, Pop





