Tickets & Konzerte: News über Newcomer-Bands und Club-Shows aus Indie, Alternative, Pop und Rock.
Archiv der Kategorie ‘Electropop’
Von: Marc | 15. January. 2010, 10:28 am
Owl City - Alles nur eine Frage der Zeit
Berlin - Ein Geheimtipp ist Owl City sicher nicht mehr, ans Herz legen möchte ich euch diese Musik trotzdem. Dabei will ich auch völlig außer Acht lassen, dass der gesamte Hintergrund christlich geprägt ist. Das interessiert mich nicht. Mich begeisteren die leichten und poppigen Elektrosounds. Die spielerische Leichtigkeit der Songs, vor allem auch der aktuellen Single “fireflies”, die dazu auch noch zwei fantastische Videos geschenkt bekommen hat. Oft wurde schon die Ähnlichkeit zu The Postal Service hervorgehoben, die Stimme von Adam Young klingt oft der von Benjamin Gibbard sehr ähnlich. Also haben wir gleich auch einen Vergleich zu Death Cab For Cutie. Ich muss immer an die Boards Of Canada denken - aber jedem da seine eigenen Vergleiche.
In den USA war “fireflies” bereits Nummer 1 der Billboard Charts. Soweit wird es hier nicht kommen. Aber dadurch, dass ein Owl City Song neben den All-American Rejects, Robert Smith, Franz Ferdinand, Wolfmother und All Time Low auch auf dem Soundtrack von Tim Burtons neuestem Meisterwerk “Alice In Wonderland” vertreten ist, werden sich auch hier schnell eine Menge Begeisterte finden lassen.
Daher kann ich nur empfehlen: Schaut euch Owl City zusammen mit der fantastischen Lights aus Kanada auf der ersten Deutschland Tour in einem kleinen Club an bevor es in Kürze auf die großen Bühnen gehen wird.
Kategorien: Alternative, Electro, Electropop, Indie, Indietronic, Konzert, Musik, Pop
Von: kathrin | 4. January. 2010, 3:22 pm
Air – Französische Tagträumerei
Hamburg – Das französische Elektropop-Duo bleibt auch nach elf Jahren seinem musikalischen Konzept treu. Mit ihrem fünften Studioalbum “Love 2″, das im Oktober 2009 erschien, kehren Nicolas Godin und Benoit Dunckel zurück zu ihren Wurzeln. Wie auf seinem Debütalbum “Moon Safari” von 1998 schwelgt das Duo in Tagträumereien und klingt wunderbar soft und süß. Allerdings verzichtet Air diesmal auf Gast-Vokalisten und singt die Titel auf Englisch komplett selbst (der französische Akzent ist dabei übrigens unüberhörbar!). Der sphärische Sound überzeugte auch schon Regisseurin Sofia Coppola. Air lieferten den Soundtrack für Coppolas Film “The Virgin Suicides” und der Song “Alone in Kyoto” war in dem mehrfach ausgezeichneten Streifen “Lost In Translation” zu hören.
Ihr einzigartiges Gespür für warmwohlige Melodien und elegante Klänge wollen Air den deutschen Fans ab Januar wieder beweisen, dann touren sie nämlich durch fünf deutsche Städte. Für Entspannung wird die Band sicherlich sorgen, denn Air sagt selbst: “Our tracks are like dreams, we want to escape from reality”. Na dann: Hingehen und Träumen!
Kategorien: Electro, Electropop, Konzert, Pop
Von: kathrin | 21. December. 2009, 4:44 pm
Delphic – Musik aus Laptops
Hamburg - Was kann man von einer Band groß erwarten, die ihre Musik am heimischen Laptop kreiert? Nicht viel, mag vielleicht so mancher meinen. Doch der Sound, den das Trio Delphic aus einem Laptop zaubert, kann wirklich beeindrucken - vorausgesetzt man ist elektronischen Klängen nicht abgeneigt. Da treffen Indierock-Gitarren auf House-Beats und kühle Synthie-Sounds auf die warme Stimme von Sänger Rick Boardman. Das alles harmoniert perfekt!
Kategorien: Electro, Electropop, Indie, Indietronic, Konzert
Von: kathrin | 21. December. 2009, 3:04 pm
La Roux – Elektropop im 80er Jahre-Gewand
Hamburg - Synthie-Sounds, schnelle Beats und androgyner Look - Das Elektropop-Duo La Roux aus England schwärmt für den Sound und Style der Achtziger, keine Frage. Hinter dem Londoner Projekt stecken die rothaarige Elly Jackson und Produzent Ben Langmaid. Ihre Liebe zum minimalistischen Pop und die damit wohl einhergehende Abneigung zum Gitarrenrock, erklärt Elly in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung so: “Indiebands wie die Kaiser Chiefs oder Babyshambles findet inzwischen doch fast jeder langweilig. Ich persönlich bin auch nicht scharf drauf, mir Typen auf Heroin anzugucken, die abrocken und dabei alles vollschwitzen. Ich mag kantigen, minimalistischen Pop. Warum soll man sich heute eine junge Band angucken, die sich auf der Gitarre einen abwichst? Fuck off!” Doch wer nun denkt, La Roux ist auch nichts anderes als wieder so ein 80s-Pop-Abklatsch, der irrt. Die erst 20-Jährige Elly verleiht mit ihrer eindringlichen Stimme und den selbstverfassten Lyrics den Songs eine tiefgründige, persönliche Note. Trotz 80er-Sound wirken die Songs des Duos innovativ und neu. In den UK feierten die Zwei mit ihrem Debütalbum schon große Erfolge. Das selbstbetitelte Album schaffte es auf Platz Zwei der UK-Charts, die Single „Bulletproof“ sogar auf Platz Eins. Zudem kürte die BBC in der “Sound Of 2009″-Liste Elly Jackson zu einer der besten fünf Neuentdeckungen des Jahres. Wer sich für “The Knife” oder “Little Boots” begeistern kann, sollte auch La Roux einmal Gehör schenken. Wie passend, dass das Duo im Februar und März live in Deutschland unterwegs ist…
Kategorien: Electro, Electropop, Indie, Konzert, Pop
Von: dania | 5. October. 2009, 3:01 pm
Little Boots - Vom Internet-Star zur Live-Künstlerin
Hamburg - Und wieder eine YouTube-Erfolgsstory. Little Boots, im wahren Leben Victoria Hesketh, war zwar schon Mitglied des Elektro-Trios Dead Disco, ihren internationalen Durchbruch als Solokünstlern verdankt sie jedoch dem Videoportal. Die sympathische Individualistin fabrizierte auf ihren ersten Videos wunderbare Popmelodien auf Elektrorythmen. Dazu offenbarte sie eine großartige Stimme und schon nahmen die Dinge ihren Lauf. Ihre Bedroom YouTube Coverversion-Serie machte die Runde, die Fans fingen an zu reden, schickten einander die sich häufenden Clips zu und bald war Little Boots ein großes Thema in der Blogger- und Forenszene.
Nicht einmal ein Jahr später wurde sie zur Gewinnerin des “BBC Sound of 2009-Polls” gekürt und als Kandidatin in das begehrte “MTV Spanking New Artist-Voting” aufgenommen. Der wahrscheinlich bekannteste Song der smarten Engländerin dürfte “Stuck On Repeat” sein, der sich 2008 wie ein roter Faden durch die angesagtesten Clubs in Europa zog. Im November kommt Little Boots für fünf Konzerte nach Deutschland.
Kategorien: Electro, Electropop, Konzert, Musik, Pop
Von: nora | 2. October. 2009, 7:54 am
Stilmix mit Jamie T
Frankfurt am Main/Wimbledon - Jamie T mixt gekonnt HipHop, Blues, gelegentliche Rapeinlagen mit elektronischen Untermalungen und Akustikgitarrenklängen. Intelligente Texte runden die Stücke des 23-jährigen Briten ab. Das Resultat sind Songs, die manchmal so unterschiedlich klingen, dass schwer zu glauben ist, dass sie vom selben Künstler stammen. Mit dem Satz „Mein zweites Album habe ich ausgelassen und stattdessen lieber gleich das dritte aufgenommen.“ begegnet Jamie T (reays) allen Gerüchten, sein zweites Werk „Kings & Queens“ (wurde am 4. September veröffentlicht) könne wie bei so vielen Künstlern hinter dem gefeierten ersten Album zurückbleiben. Sein Debüt “Panic Prevention” wurde 2007 für einen Mercury Award nominiert, mit Gold ausgezeichnet und machte Treays in Großbritannien vom Geheimtipp zum Mainstream-Star. Nach zwei Jahren Abstinenz von den deutschen Bühnen gibt es im Oktober endlich wieder die Gelegenheit, Jamie T live zu erleben. Auf geht’s!
Kategorien: Blues, Electropop, Experimentell, Konzert, Musik
Von: Marc | 4. August. 2009, 11:43 am
The Cinematics - Return to the clubs
Hamburg - Nachdem die Shows von The Cinematics ja leider im Frühjahr kurzfristig abgesagt wurden stehen nun endlich die neuen Termine fest. Und vor allem haben sie dazu auch ihr neues Album “Love And Terror” im Gepäck, welches am 2. Oktober erscheinen wird und ihrer Heimatstadt Glasgow eingespielt wurde. “A Strange Education” höre ich immer noch regelmässig und vor allem sehr gerne. Das war für mich eines der besten Debütalben des Jahres 2007. Das Video zur aktuellen Single finde ich auf jeden Fall wieder hervorragend. Viele weitere Infos findet man ausserdem in ihrem MySpace Blog. Einfach mal reinschauen und dann schnell den Konzerttermin vormerken!
Wie schön wäre es gewesen, wenn The Cinematics gemeinsam mit den Editors auf Tour gegangen wären. Wäre bei mir auf jeden Fall in die engere Auswahl zum Tourpackage des Jahres gekommen. Dafür sind siebei einem anderen herausragenden Tour-Package dabei: Dem Reeperbahn Festival!
Kategorien: Electropop, Indie, Konzert, Musik
Von: nora | 24. July. 2009, 8:34 am
Zoot Woman - 80er Jahre Synthie-Pop
Hamburg - laut.de sagt, “Zoot Woman speisen ihren Sound hauptsächlich mit minimalistisch-synthetischer Ästhetik der 80er Jahre, zapfen Inspiration bei New Order und wären wohl gerne mit Giorgio Moroder (gilt als einer der Erfinder der Synthesizer-Disco-Musik) im Studio gewesen”. “Elektropop” ist ein Label, dass man im Zusammenhang mit Zoot Woman häufig liest. Zugegeben, so ganz meinem typischen Musikgeschmack entspricht das ja eigentlich nicht. Zur Erweiterung meines Horizonts lasse ich mich auf der Bandwebseite von der Jukebox beschallen. Song Nummer Eins - “Grey Day” (Textausschnitt gefällig? “Put your smile on my face, stop me wasting away, make a promise you break, green light all the way - to a grey day”). Spontane Assoziationen? Defintiv tanzbar. Disco bis morgens um zwei. Sich vom Sound tragen lassen und im hier und jetzt verweilen. Sich den Stress von der Seele tanzen und hinterher erschöpft in der Schanze beim Portugiesen frühstücken. Klingt eigentlich nach nem ganz guten Plan. Beim Weiterhören erlebe ich echte Überraschungen. Zoot Woman haben ihre Jukebox offenbar mit Hirn zusammengestellt. Vom Remix über den Livemitschnitt bis zur Unpluggedversion ist alles dabei. Genau, Unplugged! Während Songs wie “Grey Day”, “Living in a magazine” oder “Gem” das richtige Material zum Nacht durchtanzen liefern, bieten Zoot Woman mit den Unplugged-Versionen von “Holiday Home” oder “Losing Sight” gleich den richtigen Soundtrack zum Runterkommen und Entspannen mit. Um es mit den Worten von Zoot Woman zu sagen: I am under…Woman Wonder! Jemand Lust zum Nacht durchtanzen im September? In Köln, München und Hamburg gibt es die Gelegenheit.
Kategorien: Electropop, Musik, Pop
Von: Marc | 10. July. 2009, 5:45 pm
Passion Pit erstmals auf Europa Tour

Hamburg - Bostons Vorzeige ElectroPop Band Passion Pit kommt zum ersten Mal nach Deutschland um auch hier mit ihren Livqualitäten zu überzeugen. Geboten wird eine einzigartige Mischung aus Hot Chip, MGMT und dem Indietronic von The Postal Service. Also treibende Beats, ein schuss Verrücktheit und eingängige Melodien. Wer ist denn da bitte nicht überzeugt? In UK und in den USA haben sie bereits eine starke Fanbase und gelten als das nächste große Ding. Hier haben wir aber noch die Möglichkeit, diese durch und durch verspielte Band noch in den kleinen Clubs zu sehen, bevor die Wanderung in die großen Hallen weitergeht. Aufhalten kann man das nicht - aber man kann von Anfang an dabei sein! Tickets gibt es ab Montag!
Kategorien: Electro, Electropop, Indie, Indietronic, Konzert, Lauter!, Musik





