Tickets & Konzerte: News über Newcomer-Bands und Club-Shows aus Indie, Alternative, Pop und Rock.
Archiv der Kategorie ‘britpop’
Von: julianw | 24. August. 2010, 3:05 pm
Blood Red Shoes - tanzen, tanzen, tanzen,…
Brighton – Wie es dazu kommt, dass jemand in blutroten Schuhen durch die Gegend rennt? Keine Ahnung, aber eine mögliche Erklärung dafür könnte der unbändige Tanzwille sein, der aufkommt, wenn die Blood Red Shoes aus dem urbritischen Brighton ihren treibenden Punk-Groove von der Bühne aus verschießen. Dieser lässt einem nämlich keine andere Wahl, als einfach darauf loszutanzen bis endlich der letzte Akkord erreicht ist. “Endlich” auch nur deswegen, damit sich die abgenutzten Laufstelzen erholen können - der Kopf will mehr! Die textlichen Schwerpunkte der Blood Red Shoes liegen reichen von Zorn, Frustration und Entfremdung bis hin zu Psychosen, Konfusion und der Hoffnung auf einen Ausweg aus dieser - Themen, die mit dem melodisch-treibenden Groove des Duos eine explosive Mischung ergeben. Das Duo Laura-Mary Carter und Steven Ansell wetzt so seit dem Jahre 2005 durch die westliche Musikwelt und verschafft sich dabei zunehmend Gehör. Den deutschen Fans präsentierten sie ihre Alben “Box Of Secrets” und “Fire Like This” bisher auf mehreren kleinen Clubtouren und einigen größeren Festivals wie beispielsweise auch dem Hurricane. Neugierig geworden? Bloß gute Tanzschuhe anziehen! Achja: Der Name der Band greift eigenen Angaben nach zurück auf eine Probe Ginger Rogers’, in welcher sich der Musical-Star ihre weißen Treter blutig getanzt hatte - also doch!
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Von: dania | 16. July. 2010, 8:29 am
Pendulum - Drum’n'Bass trifft Rockmusik
London - Manchmal tun sich hier in der Redaktion wahre Schätze der modernen Musikkultur auf. So geschehen mit Pendulum. Die zu Beginn des Jahrtausends in Australien gegründete Band ging bisher weitestgehend an mir vorüber. Erst kurz nach Veröffentlichung des dritten Pendulum-Albums “Immersion” und zum Vorverkaufsstart der im Herbst anstehenden Deutschlandtour erregten die mittlerweile in London beheimateten Musiker meine gesteigerte Aufmerksamkeit. “Drum’n'Bass trifft Rockmusik”, so die Überschrift im Newsletter des Veranstalters - na, wenn das nicht aufregend klingt. Kurz reingehört, sofort begeistert. Rob Swire, Gareth McGrillen, Paul Harding, Peredur Ap Gwynedd und Kevin Sawka paaren Clubmusik mit saftigem Rock, scharfen Rap-Lyrics und ausgeprägtem Pop-Appeal. In Großbritannien schossen sie mit ihrem aktuellen Album direkt an die Spitze der Charts - zu Recht, wenn man mich fragt. In Deutschland ist ihr Bekanntheitsgrad noch nicht ganz so ausgeprägt - zu Unrecht, wenn man mich fragt. Auch die Platzierung in den Soundtracks einiger Computer- und Playstation-Spiele wie “FIFA Street 2″ und “MotorStorm” konnte dem unkonventionellen Sextett hierzulande noch nicht zum verdienten Ruhm verhelfen. Das könnte sich bald ändern: Geht alle auf eines der im September und Oktober anstehenden Konzerte und überzeugt euch live vom Können der Band! München, Hamburg, Bochum und Berlin stehen auf dem Tourplan.
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Von: sven | 4. May. 2010, 3:47 pm
Stereophonics: Flipflop? Ruhig bleiben, weitermachen!
Singapur – Tatort: Fort Canning Park, Tatzeitpunkt: 30.April 2010, Tatwaffe: ein Flipflop (!). Die Einzelheiten des Tatherganges: Beim Open-Air-Auftritt der walisischen Indierocker der Stereophonics in Singapur gab es einen mehr oder weniger spektakulären Zwischenfall. Sänger Kelly Jones wurde während der Performance des Hits “Local Boy in the Photograph“ Opfer der Wurfattacke eines Zuschauers. Doch wo andernorts vielleicht Feuerzeuge, Flaschen oder Unterwäsche fliegen, scheint der ein oder andere in Singapur sein Schuhwerk vorzuziehen. Laut Informationen von WalesOnline wurde Jones von einem Flipflop am Kopf erwischt. Der Frontmann der Waliser Band hob anschließend die Sandale auf, warf sie zur Seite und murmelte ein angesäuertes “Danke“ ins Publikum, um schließlich mit seinen drei Kollegen die Bühne zu verlassen. Augenzeuge Christopher Toh beschrieb die Tat gegenüber der walisischen News-Seite mit folgenden Worten: “Die Jungs haben die Songs ihres neusten Albums gespielt und die Hits von den anderen Platten – die Menge hat das auf jeden Fall geliebt. Man muss sich echt fragen, was diesem Idioten durch den Kopf gegangen ist.“ Nach zehn Minuten Unterbrechung kam die Band jedoch wieder auf die Bühne zurück und spielte das Konzert unbeeindruckt zu Ende. Eigentlich auch keine Überraschung. Schließlich lautet der Titel des aktuellen Albums “Keep Calm and Carry On“.
Kategorien: Alternative, Indie, Konzert, Rock n´Roll, britpop
Von: sven | 25. March. 2010, 3:57 pm
Prügeleinlage bei Editors-Gig
Kent – Man könnte fast von einem Novum sprechen. Denn bisher hätte es wohl niemand für möglich gehalten, die Worte „Prügelei“ und „Editors“ einmal zusammen in einem Satz zu verwenden. Seit vorgestern Abend hat sich das geändert. Bei einer Show in der Nähe des südenglischen Kent musste die Band ihr Set wegen einer Prügelei unterbrechen. Aber keine Angst, den vier Jungs geht es gut. Vielleicht haben zwei Besucher des Konzerts der Birmingham-Band die Zeile „When the time comes, you`re no longer there“ aus dem Song „Racing Rats“ auch einfach falsch verstanden. Beim Auftritt in der Folkestone Leas Cliff Hall wurden Tom Smith und Kollegen nämlich in der Mitte ihres Sets von der Security angewiesen, den gerade angespielten Song abzubrechen, da ein Kampf zwischen zwei Fans ausgebrochen war. Aber alles halb so wild. Wie ein Sprecher der Polizei von Kent NME berichtete, wurden die zwei Störer nach draußen geleitet und später von Beamten verhört. Beide kamen glimpflich davon und das Konzert konnte nach einer kurzen Unterbrechung fortgesetzt werden. Auf der offiziellen Editors-Homepage haben sich jedoch Konzertbesucher über die örtliche Security beschwert. Anscheinend fanden sich einige Fans nach dem Handgemenge auf der Bühne wieder. Man darf aber hoffen, dass beim nächsten ausverkauften Auftritt in London-Brixton wieder nur die atmosphärischen Hymnen der Indie-Rocker für Aufsehen sorgen. Auf Braveheart-Szenen à la Sick Of It All wird man bei Editors-Konzerten also auch in Zukunft vergeblich warten.
Kategorien: Alternative, Indie, Konzert, Musik, Pop, PostPunk, Postrock, britpop
Von: dania | 19. January. 2010, 4:41 pm
Two Door Cinema Club - It’s going to be a blockbuster!
Hamburg - Alles beginnt während der Schulzeit in dem Örtchen Bangor nahe Belfast in Nordirland. Alex Trimble, Kev Baird und Sam Halliday lernen sich kennen, gründen eine Band und beschließen 2007, sich ganz der Musik zu widmen. Keine Zeit mehr für’s Studium, Two Door Cinema Club wird was ganz Großes. Klingt schön naiv und auch ziemlich großspurig. Wenn man jedoch bedenkt, dass diese Jungs bereits nach nur zwei Singles von den Medien mit Bloc Party, Death Cab For Cutie oder Broken Social Scene verglichen werden, dann scheint die Selbsteinschätzung der drei Nordiren gar nicht so unrealistisch. Mit drei Gitarren, Synthies und einem Computer als Schlagzeug-Ersatz erobern Two Door Cinema Club von ihrer MySpace-Seite aus die große, weite Indie-Welt. Dieser muntere Elektro-Pop kommt an und bringt Sänger Alex Trimble mit seiner Band sogar auf die Durchstarter-Liste 2010 von BBC Online. Im März erscheint das TDCC-Debütalbum “Tourist History” auch in Deutschland, die erste Single “I Can Talk” ist als Download bereits erhältlich. Auch live kann man das Trio bald bewundern - im April kommen sie im Rahmen einer Europatournee für vier Konzerte nach Deutschland.
Kategorien: Electropop, Indie, Indietronic, Konzert, Musik, Pop, britpop
Von: dania | 15. January. 2010, 1:57 pm
We Were Promised Jetpacks - Jeder braucht einen Raketenrucksack
Hamburg - We Were Promised Jetpacks, das sind vier äußerst begabte Indie-Rocker aus Schottland. Musikalisch klingen sie mal wie Jimmy Eat World, im nächsten Song erinnern sie an Bloc Party. Bereits im Sommer erschien das Debütalbum “These Four Walls” der Jetpacks. Darauf vereinen sie New Wave und Emorock zu einer grandiosen und energietreibenden Mischung, die aber auch Platz für verträumte Stunden lässt. Sie preschen mit ausgeprägten Drums davon und holen sich mit der nächsten Ballade selbst wieder ein. Das Album macht nie müde und bei jedem Hören kann man etwas Neues entdecken. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich die Jetpacks erst vor kurzem entdeckt habe und somit leider auch die Tour im vergangenen September verpasst habe. Das soll aber nicht weiter schlimm sein, denn Sänger und Gitarrist Adam Thompson gibt mit seiner Band noch in diesem Monat einige Deutschland-Konzerte. Wem das zu kurzfristig ist, der kann natürlich auch den zweiten Teil der Tour im April besuchen. Fest steht, gehört und gesehen werden sollten die Jetpacks auf jeden Fall. Ich werde mir das sicher nicht noch einmal entgehen lassen.
WE WERE PROMISED JETPACKS TICKETS
Kategorien: Alternative, Indie, Konzert, Musik, Postrock, britpop
Von: kathrin | 5. January. 2010, 10:45 am
The Tunics – Melodiöser, britischer Indierock
London - „Wie ein guter Wein.“ So beschreiben sich The Tunics selbst.
Und auch bei Live-Auftritten wollen die drei Jungs aus London auf einen edlen Tropfen nur ungern verzichten. So verriet der Sänger Joe Costello popfrontal.de kürzlich: „Ich neige dazu, eine Flasche Rotwein zu trinken, während ich auf der Bühne bin. Es ist gut für die Stimme und außerdem ganz angenehm.“ Nun gut, dieses Laster sei den Tunics gegönnt, denn musikalisch hat das Trio alles gut im Griff. Mit ihrem Debütalbum „Somewhere In Somebodys Heart“ liefern die Londoner eine unglaublich gute Platte ab. Der Sound von Joe Costello, Scott Shepherd und Joe Blanks ist entzückend britischer Indierock und klingt dabei so wunderbar leicht, als wäre es Popmusik. Für die britische Musikzeitschrift New Musical Express waren die Tunics bereits „Pick Of The Week“. Die Musik des Trios beschrieb die Zeitschrift wie folgt: „Fiery, urgent tunes with a brutal honesty and earnestness”.
Dem kann man nur zustimmen! Die melodiösen Songs der Tunics, etwa die Debütsingle „Shine On“ gehen sofort ins Ohr und wecken Erinnerungen an den guten Britpop der 90er Jahre. Wer die Kooks, Last Shadow Puppets oder Oasis mag, sollte auch mal ein Auge, oder besser Ohr, auf die Tunics werfen. Es lohnt sich!
Von: kathrin | 30. December. 2009, 2:12 pm
The Black Box Revelation – blutjunger Garagerock aus Belgien
Hamburg – Kann man eigentlich wie eine Rockband aus den Sechzigern klingen, wenn man diese Zeit gar nicht miterlebt hat? Dass das geht, beweisen Jan Paternoster und Dries Van Dijck. Zusammen bilden die beiden das Duo The Black Box Revelation. Die zwei jungen Herren aus Brüssel (gerade einmal 20 und 18 Jahre alt!) lassen in engen Jeans und Lederjacken den Garagerock der Sechziger noch einmal aufleben. Und man muss sagen, der raue Blues-Rock’n’Roll, der sich an Bands wie Led Zeppelin oder den Stooges orientiert, überzeugt. Steil nach oben ging es für die Jungs, nachdem sie beim “Humo’s Rock Rally”, dem größten Bandcontest in Belgien, den zweiten Platz belegten. Nach unzähligen Auftritten in ihrem Heimatland begann die Band an ihrem ersten Album zu arbeiten. Ihr Fleiß wurde prompt belohnt. Mit ihrer ersten Single “I Think I Like You” aus dem Debütalbum “Set Your Head On Fire” landete das britische Duo 2008 gleich einen Radiohit. Eigentlich nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass wahre Profis wie Produzent Greg Gordon (Wolfmother, Jet, Soulwax) und Sound-Mann Fred Kevorkian (Iggy Pop, U2, White Stripes) an dem Album beteiligt waren.
Mit ihrem zweiten Album “Silver Threads” gehen Paternoster und Van Dijck demnächst auf Deutschland-Tour. Noch immer blutjung, aber reifer und erfahrener, will das Duo ab Februar wieder Vollgas auf den deutschen Clubbühnen geben. Nicht verpassen!
The Black Box Revelation Tickets
Kategorien: Alternative, Blues, Indie, Konzert, Rock, Rock n´Roll, britpop
Von: kathrin | 22. December. 2009, 3:02 pm
Julian Casablancas lässt die Keyboards quieken
Hamburg – Mucksmäuschenstill ist es derzeit bei den Strokes. Nach ihrem dritten Album „First Impressions of Earth“ gab es musikalisch nichts Neues von den amerikanischen Garagenrockern. Da kann dem einen oder anderen Bandmitglied natürlich schon mal langweilig werden. So auch dem Frontmann Julian Casablancas. Im November veröffentlichte der schlaksige Bursche seine erste Soloplatte „Phrazes for the Young“ und tobte sich so richtig aus. Da hört man auch mal quietschige Keyboardklänge, Afrobeats und Dancehall-Sounds.
Julian Casablancas Ticketalarm
Kategorien: Indie, Rock, Rock n´Roll, britpop
Von: benni | 17. December. 2009, 3:53 pm
Oasis heißen jetzt Oasis 2.0
Hamburg - Mal wieder Neues von den Ikonen des Britpops. Nachdem Noel Gallagher seinen Ausstieg bei Oasis verkündete und die Band sich im Oktober auflöste, will sich Liam Gallagher nicht zur Ruhe setzen. Dieser feilt fleißig an seinem neuen Album, das im Juli 2010 erscheinen soll. Da blieb anscheinend wenig Zeit, sich über einen neuen Bandnamen Gedanken zu machen. Oasis heißt nun Oasis 2.0. Doch irgendwie erinnert dennoch vieles an Oasis 1.0. Bis auf Noel arbeitet Liam weiterhin mit Gem Archer, Andy Bell, sowie den Live-Musikern Chris Sharrock und Jay Darlington zusammen. Auf völlig neue Soundexperimente scheint Liam keine Lust zu haben: “Es gibt keine neue Richtung. Wir machen keinen Reggae oder Rap. Es hat vielleicht ein bisschen mehr Energie und Frische. Aber es wird nicht viel anders sein.” (Quelle: News Of The World). Die ersten drei Songs des Albums, die nach Liams Aussagen natürlich „großartig klingen“, sind bereits fertig. Man darf also auf eine brilliante Platte von Herrn Gallagher gespannt sein. Vielleicht überdenkt er bis zur Veröffentlichung auch noch einmal seinen neuen Bandnamen…









