Tickets & Konzerte: News über Newcomer-Bands und Club-Shows aus Indie, Alternative, Pop und Rock.
Archiv der Kategorie ‘Blues’
Von: nora | 27. August. 2010, 3:52 pm
Ab auf die Tanzfläche!
Hamburg – “Tanzen ist der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens”, heißt es im Volksmund. In erster Linie macht es aber jede Menge Spaß – und das in jeglicher Form. Ob auf der nächsten Ballermann-Party zu den Atzen, im nächsten lauschigen Club bei Earl Greyhound, bis die Füße aufgeben mit den Blood Red Shoes oder – für die etwas schmerzfreiere Fraktion – auch mal zu den Kassierern. Auf, auf!
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An der Grenze des guten Geschmacks - und manchmal auch etwas darüber hinaus - kratzen seit über zwei Dekaden Die Kassierer aus dem schönen Wattenscheid. Frontmann und APPD-Kanzlerkandidat Wolfgang “Wölfi” Wendland tut das Seinige zur Beliebtheit der Ruhrpott-Punk-Truppe.
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Alle offenen Tanzskalen scheitern an den Grooves der Blood Red Shoes. Das britische Doppel Laura-Mary Carter und Steven Ansell treibt seit 2005 dieselbe Mission über den Erdenball: Punkig-treibenden Indie zu fabrizieren, der sich vor keiner Disco der Welt fürchten muss. Es ist Zeit, die Tanzschuhe aufzuwärmen!
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Bis auf die Knochen ehrlicher Rock gefällig? Von Grunge bis Psychedelic – Earl Greyhound lassen hier keine Wünsche offen. Und weil auf die Scheibe schlicht nur das Prädikat “großartig” passt, ist deren zweites Album “Suspicious Package” unser Album der Woche. Was natürlich heißt, dass es wie immer auch einen Song davon unter www.eventim.de/downloads kostenlos zum Download für euch gibt.
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“Beats! Beats! Beats!” möchte man dem Duo Frauenarzt und DJ Manny Marc alias Die Atzen zurufen, denn, wenn es eines gibt, dass die beiden Electro-Rapper verstehen, dann, wie man selbst das feiermüdeste Publikum der Republik mit schnellen Rhythmen und Partytexten in Feierlaune bringt! Den Berlinern ist keine Atzen-Party zu weit!
Kategorien: Blues, Deutsche Bands, Konzert, Lauter!, Musik, Rock
Von: nora | 30. July. 2010, 3:20 pm
Von Weißwürsten und Gitarren-Glückspilzen …
Hamburg – Welche Band verwöhnt ihre Fans am meisten? Was stellt einer auf die Beine, der quasi mit einer Gitarre statt mit einem Teddybär in der Wiege aufgewachsen ist? Kann jemand, der aussieht wie ein Metaller auch Südstaaten-Rock liefern? Was halten Arcade Fire von U2? Und wie schmecken eigentlich Weißwürste mit Balkan-Sauce? Ganz ehrlich - die Antwort auf die letzte Frage müsst ihr schon selbst herausfinden. Den Rest haben euch Lisa, Julian, Sven und ich diese Woche heiß serviert. Wohl bekommt’s!
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Denkt man an Bayern, so vielleicht auch an Weißwurst, Weizenbier, immer noch Edmund Stoiber und den Rekordmeister. Gut, vielleicht noch an die Sportfreunde Stiller…Aber an Balkanbeats? Nicht unbedingt! Ein Fünfer aus dem Chiemgau ist gerade dabei, diese Sicht der Dinge zu verändern. LaBrassBanda mischen seit 2007 die Musikwelt auf und haben schon die eine oder andere wilde Tour hinter sich.
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Über seine Lieblingsband möchte man einfach alles wissen. Am liebsten möchte man seine Band rund um die Uhr bei sich haben! Die Fans der Donots können das auch, da sich die Jungs von Podcast bis Videoblog immer wieder Neues einfallen lassen… Lies mehr und “Donot your life!”
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Nix für Neidhammel! Robert Francis bekam seine erste Klampfe mit neun Jahren von der Slide-Gitarristen-Legende Ry Cooder in die Hand gedrückt und durfte sich das Spielen auch noch von Ex-Chili-Pepper John Frusciante persönlich beibringen lassen. Was dabei herausgekommen ist hört ihr euch am besten selbst an. Den Song “Mescaline” von seinem aktuellen Album “Before Nightfall” könnt ihr unter www.eventim.de/downloads for free abstauben.
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Ist einem Molly Hatchet bisher noch nicht über den musikalischen Weg gelaufen, könnte man anhand des Artworks meinen, man hätte eine Scheibe der neuesten True-Metal-Sensation in der Hand. Dass damit aber ein großer Irrtum vorliegt, beweisen die Musiker aus Jacksonville mit ihrem Album “Justice”, das dem Player lange vermissten, feinsten Südstaatenrock liefert.
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Auf nichts kann man sich mehr verlassen. Wer bisher dachte, Arcade Fire und U2 würden sich nicht mal im Fahrstuhl grüßen, muss nun umdenken. AF-Frontmann Win Butler fand nichts als lobende Worte für sein Pendant bei den irischen Rockern. Warum, wieso und hä? – Lest mehr…
Kategorien: Alternative, Balkan, Blues, Folk, Indie, Konzert, Lauter!, Musik, Rock
Von: julianw | 29. July. 2010, 9:14 am
Start your engine for Molly Hatchet
Jacksonville - Als ich das erste Mal das Artwork von Molly Hatchets Album “Justice” sah, dachte ich bei mir, dass das wohl der neueste Schrei in Sachen True Metal sein dürfte, was da auf meinem Tisch gelandet ist. Das aber ist ungefähr genauso weit daneben gegriffen wie die Behauptung, Manowar wechselten ins Punkbusiness. Das Werk ist nämlich eine Zusammenstellung feinster Arizona-, Texas-, New Mexico- und Mississippi-Rock ‘n’ Roll-Tunes, allgemein Südstaatenrock genannt! Und Molly Hatchet zeichnet demnach vor allem eines aus: Knarrende Gitarren, ein stets stampfendes Schlagzeug und der whiskeyschwere Gesang von Frontmann Phil McCormack, zu dem man sich noch im kleinsten Smart wie “Schneemann” aus “Ein ausgekochtes Schlitzohr” in seinem Kenworth fühlt. Das 12. Studioalbum des patriotischen Sechsers aus Jacksonville wird natürlich nicht als innovatives Meisterwerk des Rock ‘n’ Roll in die Geschichtsbücher eingehen. Das will der erdig-ehrliche Sound auch gar nicht – er will ins Blut und genau da geht er hin! Zwar bietet der Molly-Hatchet-Silberling mit “Fly On The Wings Of Angels” oder “Tomorrows And Forevers” auch Balladen auf, die wahre Stärke des Albums liegt aber in Tracks wie “Been To Heaven Been To Hell” und “American Pride”, die nach vorne gehen und zum Nachtanken des Magens, pardon, Trucks zwingen. Mit dem Closer “Justice” hat das Album einen ehrwürdig-hymnenhaften Titelsong in bester Freebird-Manier. Alle Freunde des gepflegten Südstaatenrocks werden die Jungs aus dem Sunshine-State sicher nicht enttäuschen. Und übrigens: Der Name der Band geht zurück auf eine Südstaaten-Prostituierte aus dem 17. Jahrhundert, die ihre Freier nach dem Akt angeblich köpfte und zerstückelte. Noch Fragen?
Kategorien: Blues, Country, Folk, Musik, Rock, Rock n´Roll, Singer/Songwriter
Von: nora | 28. July. 2010, 3:25 pm
Free MP3-Download von Robert Francis - Geschichten zwischen Blues und Pop

Hamburg - Etwas neidisch wird man ja schon, wenn man so liest, dass Robert Francis seine erste Gitarre mit neun Jahren vom Saitenbeschwörer Ry Cooder (ein Freund der Familie) in die Hand gedrückt bekam. Das wird auch nicht weniger, wenn man den Gitarrenunterricht beim Ex-Red-Hot-Chili-Pepper John Frusciante hinzu nimmt. Glücklicherweise entschädigt der 22-Jährige für den leichten Stich der Eifersucht dann aber mit der entsprechenden Leistung. Sich zwischen whiskeygeschwängerter Melancholie und sensiblem Songwriter-Pop zu bewegen ist nicht gerade eine leichte musikalische Übung. Der Amerikaner mit dem rauen Bariton findet hier die richtige Balance. Er präsentiert sich als lyrischer Geschichtenerzähler mit einem Hang zu gescheiterten und unglücklichen Liebesgeschichten, denen er mit Gitarrenparts, die im Idealfall (wie bei unserem heutigen Download-Song “Mescaline”, zu finden wie immer unter www.eventim.de/downloads) schon mal Bruce Springsteen erinnern, den richtigen Ausdruck verleiht. Und während Songs wie “Mescaline”, “Do What I Can” oder “Darkness” als Begleitung zum Hochprozentigen in jeder verruchten Bar um 3 Uhr morgens ein gutes Zuhause fänden, würden beispielsweise “Junebug”, “One by One” oder “I Like the Air” sich auch auf jeder Pop-Compilation gut machen. Im November macht Francis hierzulande die Clubs unsicher - aber Vorsicht: Suchtpotential!
Kategorien: Blues, Folk, Musik, Pop, Singer/Songwriter
Von: lisa | 14. July. 2010, 10:08 am
Earl Greyhound - „Suspicious Package”, der Name ist Programm!

Hamburg - An alle, die gedacht haben, die Zeiten von wahrer, ehrlicher Rockmusik à la Led Zeppelin, T. Rex oder Hendrix wären längst vorbei: Mit Earl Greyhound besucht uns bald eine Band in deutschen Gefilden, die den großen Rockstars von damals weder musikalisch noch styletechnisch unterliegt!
Von Soul, Psychedelic Rock, Grunge, Rhythm und Blues bis hin zur Latino-Orgel vermischen Earl Greyhound einfach alles, was gefällt, und vor allem alles, was ordentlich rockt! Das Album “Suspicious Package” wird bei uns ab dem 20.08.2010 erhältlich sein und ist das zweite Werk des ungleichen Trios aus New York. Hierauf ist auch der Song „Ghost and the Witness“ zu finden, der momentan auf dem besten Weg ist, zum absoluten Radiohit zu mutieren (anhören!!!!). Die Songs „S.O.S“ und „Oye Vaya“ sind ebenfalls schlichtweg Superhits, die einen das Freiheitsgefühl der 60er und 70er, genauso wie den New Yorker Underground im Jahr 2010 spüren lassen.
Dass Earl Greyhound, bestehend aus Matt Whyte (Gesang, Gitarre), Kamara Thomas (Bass, Keyboards, Gesang) und Ricc Sheridan (Drums, Percussion), absolute Vollblutmusiker sind, die ihr Handwerk verstehen, und mit viel Liebe zum Detail arbeiten, lässt sich in jedem einzelnen Song hören. Künstler! Das zeichnet sich auch durch ihren unkonventionellen Lebensstil aus, der schon von außen überaus gut zu erkennen ist! Die Hippie- und Punkoutfits, kombiniert mit jeder Menge Haaren, harmonieren mit ihrem außergewöhnlichen Sound und sind das absolute Markenzeichen der dreiköpfigen Band, die wie aus einer anderen Welt erscheint.
Wem dieses Package nun ein bisschen suspicious ist, der muss unbedingt die kommenden EG-Shows miterleben, denn live überzeugen Earl Greyhound am besten! Die folgenden Möglichkeiten gibt’s:
• 29. Sep 2010 Stuttgart
• 30. Sep 2010 Frankfurt
• 03. Okt 2010 Köln
Unter myspace.com/earlgreyhound könnt ihr vorab schon mal in viele Songs reinhören und Videos anschauen. Es lohnt sich!!!
Kategorien: Alternative, Blues, Experimentell, Grunge, Postrock, Rock, Rock n´Roll, stoner rock
Von: lisa | 12. July. 2010, 3:44 pm
Danko Jones – “Do you kiss on the first date?”

Hamburg - “Do you kiss on the first date? – ‘Cause I do” so lauten die legendären Zeilen aus Danko Jones’ bislang größtem Hit „First Date“, der innerhalb kürzester Zeit zum unverzichtbaren Floorfiller wurde! Auch auf dem neuen Album „Below the Belt“ finden sich zahlreiche Partyhymnen-Anwärter. Die dreizehn Albumtracks bieten wie gewohnt treibenden, dreckigen Rocksound mit vulgär angehauchten Lyrics über Liebe, Freiheit und Rock ´n´ Roll, die sich bestens dazu eignen, im Cabrio die Landstraßen entlang zu rasen. Kurz gesagt: alles drin, was wir an Danko Jones so lieben!
Als Support von den Backyard Babies haben sich die drei Kanadier von ganz unten nach ganz oben gespielt, gepöbelt und gequatscht: Frontmann Danko ist nämlich nicht nur für seine aphrodisierende Stimme, sondern auch für seinen Hang zu ausschweifenden Ansagen bekannt. Außerdem gibt er live gerne die eine oder andere nicht jugendfreie Rockstar-Anekdote zum Besten und untermauert diese mit seiner unverwechselbaren Zungenakrobatik.
Das wollt ihr selbst sehen? Kein Problem: Diesen Sommer könnt ihr Danko Jones auf vielen Festivals wie dem Highfield und dem Deichbrand Festival (schon am kommenden Wochenende!) live erleben und zusätzlich in den Genuss von neun Clubshows im Herbst dieses Jahres kommen!
Lederjacke an, ihr habt ein Date mit Danko Jones:
16.10. Berlin - Postbahnhof
17.10. Hamburg - Docks
19.10. München - Backstage
20.10. Nürnberg - Hirsch
22.10. Lindau - Club Vaudeville
29.10. Frankfurt - Batschkapp
30.10. Dortmund - FZW
Kategorien: Alternative, Blues, Garage, Punkrock, Rock, Rock n´Roll
Von: lisa | 8. July. 2010, 3:11 pm
Adam Green empfiehlt „Daddy‘s medicine“!
Hamburg - Zugegeben: Als ein völlig verwirrter Adam Green am 13.August 2008 in einem auf links gedrehten T-Shirt zum ersten Song „Carolina“ raus auf die Bühne der Bochumer Zeche gestoßen wurde - ein eigenständiges Betreten lag aufgrund von akuter Volltrunkenheit nicht mehr im Kompetenzbereich des Musikers – war ich zunächst skeptisch! Wie viele Songs würde dieser stark angezählte junge Mann überstehen, bevor die Show in einem medizinischen Notfall oder anderen denkbaren Katastrophen enden würde? …..
Das Konzert entpuppte sich, hingegen meinen vorschnellen Befürchtungen, als eine der eindrucksvollsten Darbietungen an musikalischer Hingabe, die ich je miterleben durfte. Neben unübertrefflichen Songs, Adams durchdringender Stimme, einer überragenden Live Band, zwei tollen Backgroundsängerinnen und einer mitreißenden Atmosphäre, war hierfür sicherlich auch „Daddy’s medicine“verantwortlich! So bezeichnete Adam nämlich den Inhalt seiner Bierflasche, aus welcher er im Minutentakt einen Schluck nach dem anderen nahm. Was Fans natürlich schon längst wissen, ist, dass das Sahnehäubchen einer jeden Adam Green Show seine unbeschreiblichen Dance-Moves sind, bei denen einem zugegebenermaßen dann doch wieder der Begriff „medizinischer Notstand“ in den Sinn kommen kann… glücklicherweise ist ja „Daddy’s medicine“ stets griffbereit!… überzeugt euch bitte selbst und verpasst keinesfalls die kommenden Adam Green Shows!
Mit „Minor Love“ veröffentlicht der New Yorker mit der außergewöhnlichen Persönlichkeit sein sechstes Album, das wie gewohnt nicht an Emotionen, sarkastischer Lyrik und mitreißenden Melodien spart. Die Inspiration, die ihm für dieses Werk zur Seite stand, hat Adam aus dem Trennungsschmerz gewonnen, der ihn nach einer langjährigen Beziehung stark vereinnahmte und nicht nur zu konstruktiven Aktivitäten angeregt hat: Ganze Wochen habe er im Bett gelegen und viele „schlechte Dinge“ zu sich genommen, sagt Adam, jetzt ginge es ihm aber wieder besser und er blicke einem positiveren Lebensabschnitt entgegen! Das hört sich gut an! Und was noch besser ist: Ihr könnt auch positiven Ereignissen entgegenblicken, denn Adam Green kommt vom 31.08. – 09.09.10 für fünf Clubkonzerte nach Deutschland!
Erlangen – Stuttgart – Dortmund – Hannover – Dresden
Kategorien: Alternative, Blues, Singer/Songwriter
Von: sven | 28. June. 2010, 3:42 pm
The Movement: Reunion, Album und Tour
Kopenhagen – Gute Nachrichten aus Dänemark. Die Mod-Punks von The Movement haben drei Jahre nach ihrer Auflösung eine Reunion angekündigt. Schon vor ein paar Wochen hatte Sänger Lukas Scherfig den Fans die Botschaft via Youtube und MySpace übermittelt. Dabei wurde bekannt, dass Scherfig und Co. auch ein neues Album und eine ausgedehnte Tour für Ende des Jahres auf dem Zettel haben. “In Zeiten der Weltwirtschaftskrise und des Rückgangs des europäischen Sozialhilfesystems ist es unsere Aufgabe, den Menschen Hoffnung, Einigkeit und gute Musik wiederzubringen! The Movement arbeiten zurzeit an Songs (…). Wir werden damit so schnell wie möglich auf Tour kommen, um unseren Beitrag zu leisten“, so Scherfig. Der charismatische Sänger war nach der Auflösung mit eigenen Songs solo auf Tour. Ob die Band auch nach der Reunion wieder in ursprünglicher Formation auftreten wird, stellt sich wohl in den nächsten Monaten heraus.
Kategorien: Alternative, Blues, Folk, Indie, Musik, Punkrock, Rock, Rock n´Roll, Singer/Songwriter
Von: sven | 25. June. 2010, 1:01 pm
Eels – Mark “E“ Everett für Terrorist gehalten
London – Es sind gefährliche Zeiten, in denen wir leben: Ölkatastrophen, Vuvuzelas, katholische Priester… Da kann es einem Bart tragenden Rockmusiker schon mal passieren, dass er beim Chillen im Hyde Park von der Polizei für einen gesuchten Terroristen gehalten wird. Eels-Mastermind Mark Oliver Everett ist eben dieses vor ein paar Tagen passiert. Nach einem anstrengenden Interview-Marathon quer durch London wollte “E“ im nah gelegenen Hyde Park nur ein paar Minuten entspannen. Bis gedankenschnelle Schutzmänner beim Vorübergehen auf den 47-Jährigen Kalifornier aufmerksam wurden. Der Rest ist schnell erzählt. Everetts Erscheinungsbild schien genau dem Profilfoto eines gesuchten Terroristen zu entsprechen. Die Polizisten verhörten ihn an Ort und Stelle, sahen relativ zügig ihren Irrtum ein und entschieden sich dann ebenfalls gedankenschnell für den Rückzug. Begeistert zeigte sich Everett natürlich dennoch nicht. “Nicht jeder Typ mit kurzen Haaren und langem Bart ist ein Terrorist. Manche von uns wollen einfach nur rocken“, so E gegenüber NME. Kleiner Vermerk fürs Polizei-Protokoll: Am 24. Juli planen ZZ Top einen Festival-Auftritt in der britischen Hauptstadt.
Kategorien: Alternative, Blues, Experimentell, Folk, Indie, Indietronic, Musik, Rock
Von: sven | 16. June. 2010, 2:32 pm
Blitzen Trapper – Tief aus den Wäldern
Portland/Oregon – Bei diesen sechs Jungs aus den guten alten Vereinigten Staaten handelt es sich entgegen erster Eindrücke nicht um Rednecks. Und wenn doch, müssen Eric Earley und Co. schon vor Jahren Bärenfellmütze, Bowie-Messer und Schrotflinte gegen Sonnenbrille, Mundharmonika und Gitarre eingetauscht haben. Geblieben sind Eigentümlichkeit und Verschrobenheit – Elemente, die alle bisher erschienenen fünf Alben von Blitzen Trapper auszeichnen. Wenn man diese Musik mit nervigen zusammengesetzten Genre-Titeln beschreiben müsste, wären dies wohl Country-Grunge, Indie-Americana oder Elektro-Folk-Pop. Unterm Strich zählt bei Blitzen Trapper aber nur eines: die Einzigartigkeit. Diese Musik vereint Verspieltheit und Eingängigkeit, Traditionelles und Modernes, krachige Jam-Parts und wunderschöne Melodien. Nicht ohne Grund hat das Über-Indie-Label Sub Pop (Nirvana, Shins, Postal Service) die Portland-Band vor zwei Jahren unter Vertrag genommen und nicht ohne angemessene Lobeshymnen hat der Rolling Stone das vorletzte Album “Furr“ auf Platz 13 der Bestenliste des Jahres 2008 gesetzt. Aber genug der Vorschusslorbeeren: Im November kommen Blitzen Trapper mit dem neuen Album “Destroyer of the Void“ nach Deutschland. Waidmann sei’s gedankt!
Kategorien: Alternative, Blues, Country, Electro, Experimentell, Folk, Grunge, Indie, Konzert, Musik, Rock




