Tickets & Konzerte: News über Newcomer-Bands und Club-Shows aus Indie, Alternative, Pop und Rock.

Archiv der Kategorie ‘Alternative’

Von: julianw | 30. August. 2010, 4:31 pm

Fiddler’s Green - irischer die Deutschen nie werden!

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Erlangen - Denkt man (klischeebehaftet) an Irland, so kommen einem grüne Landschaften voller Kleeblätter, rothaarige Trolle, vielleicht Guinness oder guter Whiskey in den Sinn. Begrenzt man sich auf den Sektor Musik, erscheinen Namen wie U2, The Dubliners, The Corrs oder The Cranberries. Musikalisch gesehen könnte sich Fiddler’s Green hier problemlos einreihen, wenn die sechsköpfige Combo nicht aus dem mittelfränkischen Erlangen käme. Ansonsten nämlich kann man behaupten, dass die Gruppe um Ralf Albi Albers mit ihrer Musik weitaus “irischer” daherkommt als die vorweg genannten Bands. Nicht nur, dass „Fiddler’s Green“ der irische Name für das Paradies der Seefahrer ist, auch in Sachen Instrumentalisierung verlassen sich die Süddeutschen auf Geige, Akkordeon und Bodhran! Nach zwanzig Jahren irischem Folk und Folk-Rock hat sich die Band in Deutschland eine treue Fangemeinschaft erspielt, die jedes Konzert zu einem kleinen St. Patrick’s Day werden lässt. Einflüsse von Reggae bis Speed-Metal sorgen nicht nur dafür, dass bei Live-Shows stets die richtige Betriebstemperatur herrscht, sondern verdeutlichen auch die Eigenständigkeit der bayerisch-irischen Folkmusik. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, hat demnächst noch Gelegenheit!

Fiddler’s Green – Tickets

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Von: julianw | 26. August. 2010, 3:41 pm

Die Atzen - stürmen die Clubs

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Berlin - Jaja, zugegeben: Dass es über Die Atzen verschiedene Meinungen gibt, ist legitim. Vielleicht sind sie so etwas wie der FC Bayern der deutschen Musiklandschaft: Entweder man liebt sie oder man hasst sie, aber dazwischen gibt es wenig. Dass ich für das Duo Frauenarzt und DJ Manny Marc nun innige Liebe verspüren würde, kann ich zwar nicht behaupten, dass sie aber astreine Partymusik abliefern schon. Ob Ironieverständnis dazugehört? Ob die Techno-Rapper jenseits von Ballermann-Party-Songs eine andere musikalische Seite verstecken? Das spielt für mich keine große Rolle! Tiefgründige Balladen haben sie nicht an die Spitze gebracht und tiefsinnige Balladen sind auch nicht das, was man bei dem Prädikat Die Atzen erwartet: “Das geht ab!”, “Atzin” und “Disco-Pogo” haben das Duo in den deutschsprachigen Charts nach oben schießen lassen. Mit hämmernden Bässen, Texten am Rande der Norm und jeder Menge Feierlaune haben sich die Berliner einen Namen gemacht. Und den kennen bereits fast alle deutschen Clubs!

Die Atzen – Tickets

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Von: julianw | 24. August. 2010, 3:05 pm

Blood Red Shoes - tanzen, tanzen, tanzen,…

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Brighton – Wie es dazu kommt, dass jemand in blutroten Schuhen durch die Gegend rennt? Keine Ahnung, aber eine mögliche Erklärung dafür könnte der unbändige Tanzwille sein, der aufkommt, wenn die Blood Red Shoes aus dem urbritischen Brighton ihren treibenden Punk-Groove von der Bühne aus verschießen. Dieser lässt einem nämlich keine andere Wahl, als einfach darauf loszutanzen bis endlich der letzte Akkord erreicht ist. “Endlich” auch nur deswegen, damit sich die abgenutzten Laufstelzen erholen können - der Kopf will mehr! Die textlichen Schwerpunkte der Blood Red Shoes liegen reichen von Zorn, Frustration und Entfremdung bis hin zu Psychosen, Konfusion und der Hoffnung auf einen Ausweg aus dieser - Themen, die mit dem melodisch-treibenden Groove des Duos eine explosive Mischung ergeben. Das Duo Laura-Mary Carter und Steven Ansell wetzt so seit dem Jahre 2005 durch die westliche Musikwelt und verschafft sich dabei zunehmend Gehör. Den deutschen Fans präsentierten sie ihre Alben “Box Of Secrets” und “Fire Like This” bisher auf mehreren kleinen Clubtouren und einigen größeren Festivals wie beispielsweise auch dem Hurricane. Neugierig geworden? Bloß gute Tanzschuhe anziehen! Achja: Der Name der Band greift eigenen Angaben nach zurück auf eine Probe Ginger Rogers’, in welcher sich der Musical-Star ihre weißen Treter blutig getanzt hatte - also doch!

Blood Red Shoes – Tickets

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Von: julianw | 23. August. 2010, 3:56 pm

Die Kassierer - kennen keine Grenzen

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Wattenscheid – Wer Interessantes über den Sackabreißer von Wattenscheid, den ersten Partylöwen der Stadt oder Sex mit dem Sozialarbeiter zu erzählen hat, dem sollte zugehört werden. Das finden nicht nur wir, sondern auch Die Kassierer. Und vielleicht aus genau diesem Grund füllen die vier Jungs aus dem Pott die angesprochenen Worthüllen seit gut 25 Jahren mit deutsch-punkigem Inhalt. Dass dieser zu seiner Überschrift passen muss, ist klar und so handeln Songs der Kassierer eben vom Feiern, von allerlei Schweinekrams und Politik: Augenzwinkern eingeschlossen. Aushängeschild der Band ist Wolfgang “Wölfi” Wendland, Musiker, Filmemacher, Schauspieler, Politiker und Satiriker. Sein Engagement für den deutschen Rechtsstaat äußerte sich bis dato in der Kanzlerkandidatschaft für die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands (APPD) 2005 oder der Organisation von Demonstrationen wie gegen die “widerliche Unverfrorenheit der Bewerbung Bochums zur Kulturhauptstadt Europas”. Wenn jemand fragt, wie man sich zu einer Ikone der linken Szene macht: Nachgehakt in Wattenscheid! So wundert es auch nicht weiter, dass selbst die Ärzte Bela und Rod den Kassierern schon Tribut zollten. Also denn: Cin cin, Partylöwen, auf die nächsten 25 Jahre!

Die Kassierer – Tickets

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Von: sven | 19. August. 2010, 2:17 pm

Das Pack – Pogoesk schön

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Hamburg – Wenn man dem lauscht, was Das Pack so auf Platte bringen, steigen in einem zwangsläufig zwei Fragen auf. Die erste: Wie bringen es zwei Leute fertig, ein solch groovendes, schwitzendes und metal-strotzendes Rock-Monster zu erschaffen? Die zweite: Wie lange haben die Jungs in ihrer Kindheit auf eine lebensgroße Tom Araya-Pappfigur starren müssen, um derart originelle und an Wahnsinn grenzende Songs zu schreiben? Wer dann weiter forscht, wird erfahren, dass es sich bei Das Pack um Flozze (Gesang, Steh-Schlagzeug) und Pensen (Bass, Gitarre, noch mehr Gesang) handelt. Da wird zu lesen sein, dass das Duo in seinen Songs zwischen schönen Indie-Melodien, tanzbarem Pop aber auch aggressiven Punkelementen und pogoesken Metalparts wandert. Stichworte wie Spaß, Gefühl, Energie und Können werden fallen. Und diejenigen, die das ganze Konstrukt am Ende überzeugt, werden zu keinem anderen Schluss kommen, als sich Flozze und Pensen einmal live ansehen zu müssen. Gelegenheiten gibt es ab Anfang Oktober genug. Denn da tourt Das Pack quer durch die Republik.

Das Pack – Tickets

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Von: julianw | 13. August. 2010, 9:32 am

Ein verquertes “Miau!”

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Melbourne – Wieder so ein wilder Mix verschiedener Musikstile, wieder so eine gute Band! Und ja, diesmal aus Australien: The Cat Empire treibt seit schnapszähligen elf Jahren sein Unwesen mit einem Mix, der von Ska und Reggae über Funk, sogar Jazz und HipHop bis hin zur guten, alten Rockmusik reicht – oft mit Latin-Anstrich! Was macht sie außerdem besonders? Die Australier haben zum Einen immer eine ganze Ecke Gastmusiker bei ihren Auftritten am Start, von denen die meisten mal abtauchen und dann wieder auftauchen, um das Katzen-Imperium zu unterstützen. Zum Anderen verstehen es die sechs-plus-x Mitglieder, bei ihren Live-Auftritten eine unvergleichliche Atmosphäre zwischen glückseligen Tanznummern und gedankenverlorenen, melancholieangehauchten Popstücken zu erzeugen, die manch einen Kritiker vermuten lässt, dass es sich bei der Combo vor ihrer Nase um die meistunterschätzte Band der Welt handeln könnte. Dabei haben die Aussies schon bei einigen Preisverleihungen ihren Auftritt gehabt; fairer Weise, so muss man sagen, sind die wirklich großen aber noch nicht dabei gewesen. In Deutschland hat das Großprojekt schon einen eingeschworenen Fankreis gefunden, der große Katzendurchbruch könnte aber mit ihren Gastspielen im Herbst endgültig gelingen. Wünschen wir es ihnen!

The Cat Empire Tickets

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Von: nora | 11. August. 2010, 3:39 pm

Free MP3-Download von Mother Tongue – Energetischer Alternative-Rock

Mother Tongue

Hamburg – Wer sich nur nebenbei berieseln lassen möchte, sollte von Mother Tongue die Finger lassen. Wem auf der anderen Seite gar nicht genug Energie, Melancholie und Dramatik in einem Song stecken kann, der ist bei den vier Kaliforniern an der richtigen Adresse. Mit intelligenten Lyrics, groovenden Beats und psychedelisch anklingenden Gitarren erzeugt das Quartett energetischen Alternative-Rock, der unter die Haut geht und an den bluesigen Stil der 70er-Jahre Rockmusik erinnert. Im Rahmen unserer Download-Aktion gibt es heute ein besonderes Sahnestückchen – einen bisher unveröffentlichten Song der Band. “What Is The Answer” findet ihr unter www.eventim.de/downloads - wie immer natürlich kostenlos.

Mother Tongue Tickets

Kategorien: Alternative, Lauter!, Musik, Rock

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Von: julianw | 11. August. 2010, 3:11 pm

Nichts für schwache Nerven!

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Richmond – Manche werden sagen „Ja, ja, auch das muss es geben“, andere werden es nicht verstehen und wieder andere können es kaum erwarten, an einem Konzert teilzunehmen, das eher einer Splatter-Orgie ähnelt als einem Rock-Konzert. So eine Splatter-Orgie versprechen die Jungs von Gwar. Schon seit 1984 verspritzt die Band aus Richmond/Virginia in fragwürdigen bis skandalösen bzw. einfallsreichen bis abgefahrenen Kostümen (künstliche?) Körperflüssigkeiten ins Publikum. Aber kommen wir zum Eigentlichen: Dass Gwar kein Streicherquartett ist, kann man sich denken. Vielmehr konzentriert sich die Combo auf das geplante Chaos: Anfangs noch mit recht kurzen Hau-Ruck-Punk-Stücken am Start, wandelten sie sich später zu einer hardcorelastigen Crossover-Thrash-Kapelle. Zwischendurch noch eine ordentliche Portion Metal dazu und –schwupps– hätten wir das angesprochene, geplante Chaos. Mindestens so wichtig wie der Sound sind aber die erwähnten Kostüme und rasanten Bühnenshows: In albtraumhaften Verkleidungen werden albtraumhafte Handlungen an gedoubelten Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses wie etwa O. J. Simpson, George W. Bush, Paris Hilton oder auch Arnold Schwarzenegger nachgeahmt – was genau? Fantasie benutzen und hingehen! Selbstverständlich handelt nicht jeder Song von der letzten gescheiterten Liebesbeziehung und selbstverständlich wird auch die eine oder andere Liebesbeziehung eines Gwar-Fans auf die Probe gestellt werden – wer aber den provokativen Stil der Band nachempfinden kann, wird auf einem Konzert jede Menge Spaß haben! Achja, die Schock-Rocker wurden auch zweimal für einen Grammy nominiert. Verständnis finden die sechs Musiker also durchaus!

Gwar Tickets

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Von: julianw | 6. August. 2010, 1:57 pm

Dicker Hund!

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Gainesville Rock City – Detroit war gestern, heute ist Gainesville! Das kleine Städtchen in Florida kann mit seinen 120.000 Einwohnern durchaus als ([Punk-]Rock-)Schmelztiegel der USA bezeichnet werden, denn neben Against Me! können auch Hot Water Music, The Draft und selbst der große Tom Petty das Städtchen als Gründungsort ihrer musikalischen Karriere angeben. In diese Reihe gesellt sich Less Than Jake natürlich allzu gerne. Die fünf Ska-Punker haben sich ihre Popularität hierzulande redlich verdient. Sie galten lange Zeit als Stammgast auf den deutschen Festivals und tourten darüber hinaus mit den Ärzten und den Dropkick Murphys. Doch wie hält man sich im Gedächtnis des geneigten Ärzte-Fans? Mit dem, was der Fünfer am Besten kann: Spaß machen, diesen verbreiten und einfach nur abfeiern! Dazu passt auch der Name der Combo, der daran erinnert, dass den Eltern von Schlagzeuger Vinnie Fiorello alles unwichtiger war als das Wohlergehen der 80 Pfund schweren Dogge Jake. Oder der Name des ersten Albums „Pezcore“, der die Vorliebe der Band für PEZ-Bonbons und -Figuren bezeugt. So verrückt wie die Namensfindungsprozesse der Band, so verrückt die Konzerte: Da wird schon mal der eine oder andere Circle-Pit abgefeiert, da wird schon mal der eine oder andere Jubel-Contest inszeniert, da wird die eine oder andere Party gefeiert! Hingehen und mitfeiern!

Less Than Jake Tickets

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Von: sven | 4. August. 2010, 3:46 pm

Menomena – Was Kermit nicht weiß…

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PortlandMenomena: Ein Wort, das nach Angaben der dreiköpfigen Indie-Band gewählt wurde, weil es gut über die Zunge geht und dieses dann etwas Sexuelles suggeriert. Einem Gerücht zufolge soll der Bandname auf dem allseits bekannten und beliebten Muppet Show-Song “Mah Nà Mah Nà” von Piero Umiliani basieren. Und wenn dieses Gerücht nicht stimmt, so ist es zumindest sehr schön erfunden. Aber zum Thema! Seit mittlerweile zehn Jahren spielen Brent Knopf, Justin Harris und Danny Seim nun schon ihre etwas eigene Interpretation von Indie-Rock. Mit dem dritten Album “Friend or Foe“ erhielt das Trio 2007 endlich auch das Schulterklopfen der Kritiker und sogar eine Grammy-Nominierung (Best Recording Package). Zu hören gibt es dabei - wie auch auf dem aktuellen Album “Mines“ - mal luftigen, straighten Rock, mal aufgeregt-fordernden, experimentellen Punk, aber auch jazzige Elemente, eingestreute Funk-Rhythmen und die genialen Schlagzeugparts Danny Seims. Zusammengehalten von der bandtypischen Emotionalität, vorgetragen mit Liebe zum Detail und für innovative Momente. In Deutschland sind Menomena noch ein Geheimtipp. Vielleicht ändert sich das ja, wenn die Portland-Band im November in Dortmund, München und Köln zu Gast ist.

Menomena – Tickets

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