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Von: nora | 25. January. 2010, 5:07 pm
Lamb of God – Metal jenseits von Schubladen.

Richmond - Nein, wer auch immer sich nur ansatzweise mit metallischer Musik beschäftigt hat, der wird kaum auf die Idee kommen, Lamb of God noch als Geheimtipp zu handeln. Mehr als drei Millionen verkaufte Platten, Auftritte auf den größten Rock-Festivals rund um den Globus und zahlreiche ausverkaufte Live-Shows weltweit sprechen für sich. Etwas sperrig geben sich die Amerikaner, wenn es darum geht, sich in eine bestimmte musikalische Schublade stecken zu lassen. Metalcore-Anklänge, Elemente aus Death- und Thrash-Metal, perkussives Schlagzeugspiel und die energiegeladenen Shouts und Growls von Sänger Randy Blythe vereinen sich bei Lamb of God zu einem ganz eigenen Stil. Die Band selbst bezeichnet diesen als „Pure American Metal“ oder sieht sich auch einfach mal als eine „Punkband, die Heavy Metal spielt.“ Aber ganz ehrlich, wenn einem Songs wie „Walk With Me In Hell“ oder „Contractor“ kompromisslos das Hirn freipusten, wen interessieren dann noch Schubladen? Welches Metallerherz verliert sich da nicht geistig schon im nächsten Moshpit? Ich kann da nur eins empfehlen: live ansehen und sich einen gepflegten Nackenmuskelkater zuziehen. Ich würd’s immer wieder tun.
Kategorien: Musik