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Von: nora | 6. October. 2009, 3:16 pm
The Rifles - Britrock mit Qualität
London/Frankfurt a. M. - Das eingängige Rifles-Debütalbum „No Love lost“ ging 2007 fast ein wenig unter. Schuld daran war aber mit Sicherheit kein Mangel an Qualität, sonder eher Bands wie die Kaiser Chiefs oder die Arctic Monkeys, die bereits vorher den Britband-Markt in Deutschland ziemlich abgegrast hatten. Vielleicht ist es aber auch gerade diesem Umstand zuzuschreiben, dass Joel Stoker, Rob Pyne, Grant Marsh und Lucas Crowther anstatt sich auf Hype-Lorbeeren auszuruhen lieber weiter an ihrem musikalischen Können gearbeitet haben. Das im August diesen Jahres erschienene zweite Album „Great Escape“ (nicht zu verwechseln mit dem 1995er Blur-Album, das hatte noch ein „the“ im Titel, Blur-Gitarrist Graham Coxon bezeichnete The Rifles übrigens als seine Lieblingsband) klingt noch ausgereifter und musikalisch hochwertiger als das Debüt und konnte allseits positive Kritiken einsacken. Wer auf The Clash, die Buzzcocks oder The Smiths stand und steht, kommt an The Rifles quasi nicht vorbei. Es wird Zeit, dass sie nicht mehr nur in England vor ausverkauften Häusern spielen, wenn für diese großartige Band im Oktober und November neun Konzerte in Deutschland auf dem Programm stehen!
Kategorien: Musik

simon
6. 10. 2009 | 4:10 pm
Das Konzert letztes Jahr im Übel war allerdings mal geil. Leider war der Soundmensch taub (3 Tage Tinitus), aber ansonsten hammergeil.