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Von: Malte | 13. July. 2009, 3:03 pm

Legende auf Tour: Solomon Burke

Sun Music GmbH

Berlin - Er kommt! Der King of Rock’n'Soul. Der Wonder Boy Preacher. Der Bishop of Soul. 21facher Vater. Mindestens 88facher Opa. Als 9-jähriger Ende der 40er Jahre Bischof der Gemeinde, die seine Tante ins Leben gerufen hat. Mitbegründer der Soulmusik. Elvis fragt ihn nach der Adresse seines Schneiders. “Cry to Me” (genau, die Verführungsszene in “Dirty Dancing”). Die Rolling Stones covern seine Songs. Und nicht nur die. “Everybody Needs Somebody to Love” (richtig, “Blues Brothers”. Zum Beispiel.) . 2001 Aufnahme in die Rock’n'Roll Hall of Fame. 2002 das fantastische Quasi-Comeback “Don’t give up on me”, bestehend aus Songs, die andere ihm auf die Lunge geschneidert haben. Andere sind hier u.a. Elvis Costello, Van Morrison und Bob Dylan. Bei Konzerten wuchtet Solomon Burke seine anderthalb Zentner bevorzugt auf einen für ihn konzipierten Thron in der Mitte der Bühne. Und dann gehts los. Und dann ertönt diese Stimme. Und dann ist man mittendrin. In einem Erweckungserlebnis. Vermutlich der bessere Papst.

Kategorien: Konzert, Musik, soul

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Kommentare (3) zu “Legende auf Tour: Solomon Burke”

TheRed

14. 07. 2009 | 10:32 pm

Der Herr ist nun auch schon fast 70 - mann oh mann. Leider gabs hauptsächlich Best Ofs in den letzten jahren soweit ich mich erinnere. Schade - also nichts neues.

gerrit

15. 07. 2009 | 6:24 pm

Doch, doch. Der Opa (90 Enkel sollens inzwischen wohl sein, las ich grad. Tendenz vermutlich immer noch steigend) hat seit “Don’t give up on me” (2002) noch drei weitere Alben aufgenommen. Das letzte 2008. Auf den Konzerten wirds sicherlich ein Potpourri aus älteren und neuen Klopfern.

Martin

17. 07. 2009 | 7:40 am

gute nachrichten, den titel papst braucht er eh nicht :)

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